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Meine Top-Kampagne Edeka: Runter mit den Preisen

Friedrich Liechtenstein swingt zu 80er-Jahre Beats durch den Markt.

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Friedrich Liechtenstein swingt zu 80er-Jahre Beats durch den Markt.

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In regelmäßigen Abständen bewerten und analysieren Experten aus der Digitalbranche exklusiv für uns aktuelle Werbekampagnen. Diese Woche kommentiert Dino Leupold von Löwenthal, Geschäftsführer der Vertical Ads Group.

Von Dino Leupold von Löwenthal, Geschäftsführer der Vertical Ads Group

Bestpreis-Kommunikation im Handel ist ein zweischneidiges Schwert. Der Discounter Aldi arbeitet deshalb seit einiger Zeit an einem Image-Upgrade. Auch Ketten wie Lidl und Rewe müssen sich ­etwas überlegen. Edeka legt jetzt vor und greift die Discounter in ihrem ureigenen Feld an: den Preisen. Doch wenn man es so charmant wie der Hamburger Verbund macht, kann man nur gewinnen: feiner Preis und feines Image. Wieder einmal setzt die Agentur Jung von Matt auf ihr bewährtes Testimonial Friedrich Liechtenstein.

Nach einem lasziv gestöhnten "Ouuh" begleiten Achtzigerjahre-Beats Liechtensteins Streifzug durch die Supermarkt­gänge. In der Hand ein mit roter Farbe ­getränkter Malerpinsel. Sein Ziel: die ­Artikelpreise. Im Einzelhandel steht die Farbe Rot für reduzierte Ware. Und was macht Friedrich Liechtenstein? Er bewegt sich smooth durch die Gänge und streicht mit einer lockeren Handbewegung die Preise an.

Das unverkennbare "Supergeil"

Jeder Anstrich wird mit einem verführerischen Ausspruch Liechtensteins unterstützt, bevor dieser aus einem gelben Luftballon Helium einatmet und dem Edeka-Mitarbeiter in hoher Frequenz das unverkennbare "Supergeil" entgegenhaucht. Ab jetzt ist klar, Edeka hat nicht nur geile, sondern supergeile Preise.

Edeka gelingt es einmal mehr, mit einem Charakterkopf wie Friedrich Liechtenstein für Aufsehen zu sorgen und zu demons­trieren, dass sich in den Läden jeder "supergeil" fühlen kann, weil den Kunden entspre­chende Preise angeboten werden.

Die funky Beats im Hintergrund versprühen zusätzlich so viel gute (Kauf-)Laune, dass man am liebsten direkt in den nächsten Edeka springen möchte auf der Suche nach ­Rabatten. Die Kampagne ist einfach sympathisch - das zeigen auch die über 125.000 Klicks auf YouTube innerhalb weniger Wochen.

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