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Wohnzimmereinrichtung

Online-Möbelhändler Westwing meldet erneuten Umsatzrückgang im zweiten Quartal

Shutterstock/AlexRoz
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Aufgrund der niedrigen Verbrauchernachfrage im Bereich Home & Living hat Westwing auch in Q2 2022 mit einem Verlustgeschäft zu kämpfen. Das Unternehmen verzeichnet einen Umsatz von 103 Millionen Euro, was einem Minus von 22 Prozent im Vorjahresvergleich entspricht.

Auch Westwing leidet unter der aktuell wenig ausgeprägten Kauflaune der Konsumenten. Laut des Quartalsberichts hat das Unternehmen in Q2 2022 einen Umsatz von 103 Millionen Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einer negativen Wachstumsrate von -22 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Handelsvolumen in der ersten Jahreshälfte 2022 wurde durch eine sehr niedrige Nachfrage im Bereich Home & Living beeinträchtigt, wobei die Verbraucherstimmung im zweiten Quartal 2022 noch geringer war als zu Beginn der Pandemie im ersten Quartal 2020. Nichtsdestotrotz konnte der Online-Möbelhändler mit seinem inspirations- und loyalitätsbasierten Geschäftsmodell eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von +21 Prozent realisieren.

Herausforderndes Marktumfeld

Aufgrund des geringeren Umsatzes sowie vorangegangener Investitionsentscheidungen im Jahr 2021 belief sich das bereinigte EBITDA des Konzerns im zweiten Quartal 2022 auf -2,3 Millionen Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von -2,3 Prozent (Q2 2021: EUR 11 Millionen Euro bei 8,1 Prozent). Westwing verzeichnete zum Ende des zweiten Quartals 2022 jedoch eine starke Netto-Cash-Position von 64 Millionen Euro.

Aufgrund des derzeit herausfordernden Marktumfelds senkte das Management die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 auf 410 Millionen Euro bis 450 Millionen Euro bei einem Wachstum von -22 Prozent bis -14 Prozent im Jahresvergleich und -15 Millionen Euro bis 0 Millionen Euro bereinigtes EBITDA bei einer bereinigten EBITDA-Marge von -4 Prozent bis 0 Prozent.

Westwing Collection im Fokus

In der nächsten Wachstumsphase will Westwing seine Position unter der Leitung des neuen CEO Andreas Hoerning als One-Stop-Shop für "home-enthusiast"-Kunden weiter ausbauen. Dabei soll vor allem die Westwing Collection stärker in den Fokus gerückt werden.

"Gemeinsam haben wir mit unseren inspirierenden, nachkaufbaren Inhalten eine besondere Love Brand aufgebaut. Im jetzt beginnenden nächsten Kapitel unserer Unternehmensentwicklung werden wir auf unserem erfolgreichen Kundenbindungsmodell weiter aufbauen und die Westwing Collection in den Fokus stellen, damit wir ihr volles Potenzial ausschöpfen: Ob durch den Ausbau unseres Sortiments oder die Eröffnung unseres ersten permanenten Stores in Hamburg - wir stehen gerade erst am Anfang dessen, was für Westwing möglich ist", sagt CEO Andreas Hoerning.

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