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Bonprix startet mobiles Shoppingportal

Bonprix startet mobiles Shoppingportal Outfits mit dem Smartphone einkaufen

Die Otto-Tochter Bonprix vertreibt ihr komplettes Produktangebot ab sofort auch via Smartphone. Das Angebot der mobilen Website richtet sich zunächst nur an Teilnehmer in Deutschland und soll im Laufe des Jahres international ausgeweitet werden.

Unterstützt werden aktuell iPhone, iPod touch, Android-Smartphones und Bada-Smartphones. Weitere Angebote für mobile Endgeräte sind bereits in Planung, darunter die Anpassung der Seite für Tablet-PCs wie das iPad.

Für eine hohe Nutzerfreundlichkeit wurde das Mobile-Shopping-Portal mit einer touchoptimierten Oberfläche ausgestattet. Mit einer Listen- oder Kachelansicht der Produkte können sich die Kunden einen Überblick verschaffen und die Modeangebote nach Style, Größe und Preis filtern. Darüber hinaus sollen verschiedene Zoomfunktionen sowie die Veröffentlichung von Bewertungen durch andere Käufer die Auswahl erleichtern.

"M-Commerce ist für Bonprix ein strategisches Wachstumsfeld, das wir mit hoher Priorität verfolgen. Wir sehen insbesondere ein großes Potenzial in der stark wachsenden Zielgruppe der weiblichen Smartphone-Nutzer", betont Marcus Ackermann, Sprecher der Geschäftsführung von Bonprix. Wer einen Artikel kaufen möchte, hat zwei Möglichkeiten: Jedes Produkt lässt sich per Klick direkt in den virtuellen Warenkorb legen. Zusätzlich besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Artikelnummer aus dem Katalog einzugeben und das Produkt so zu bestellen. Die Zahlung erfolgt per Rechnung, Nachnahme oder Bankeinzug.

Die technische Umsetzung des Portals lag in den Händen der Kölner Mobile-Agentur clanmo, für die grafische Gestaltung ist die Berliner Design-Agentur H2D2 verantwortlich. Für die Schnittstellenentwicklung zwischen Webshop und mobiler Seite ist der Bremer E-Commerce-Spezialist hmmh zuständig. 

Der Handel über das Internet ist für die Otto-Gruppe zum wichtigsten Vertriebskanal geworden. Mit Onlineumsätzen in Höhe von 4,8 Milliarden Euro erzielte der Konzern mit seinen rund 50 Onlineplattformen fast 50 Prozent aller Einzelhandelserlöse. Alleine Bonprix wuchs 2010 um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Im Bereich M-Commerce können Webhändler aktuell allerdings noch keine großen Sprünge erwarten. Laut einer aktuellen Analyse des Marktforschers Comscore haben nur 5,8 Prozent aller Handynutzer in den fünf führenden europäischen Märkten Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien von März bis Mai mit ihrem Mobiltelefon auf Shoppingseiten im Web zugegriffen.

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