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Deutsche Telekom öffnet PagePlace auch für Android

Deutsche Telekom öffnet PagePlace auch für Android Digitaler Kiosk lässt Testphase hinter sich

In Zusammenarbeit mit derzeit 300 Verlagen bietet der digitale Telekom-Kiosk PagePlace vor allem seinen mobilen Nutzern reichlich Lesestoff. Sie können aus 40.000 Büchern, 450 Magazinen und 50 Zeitungen wählen. Nach Abschluss der Testphase ist jetzt auch der Zugriff über Android-Geräte möglich.

Bislang war die Plattform Apple- und Windows-Usern vorbehalten. Sie konnten schon seit März via App oder Windows-Programm auf den Dienst zugreifen. Neben iPhone, iPod touch und iPad können Nutzer nun auch über Android-Smartphones und -Tablets zugreifen. Als Mindesanforderung nennt die Telekom die Versionen ab 2.2.

Das vorhandene Angebot soll in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden. So werde PagePlace ab Juli 2011 auch Zeitungen und Zeitschriften als Abo anbieten. Zudem will der Konzern die Anbindung an Social Media verbessern. Bezahlt werden können die digitalen Medien über die Telefonrechnung, per Kreditkarte oder über die Zahlungsdienstleister ClickandBuy und Paypal.

Nutzer finden ihre gekauften Inhalte in ihrem persönlichen Bücherregal und führen damit die wachsende Onlinebibliothek immer bei sich. Ob der User etwas im Text markiert oder ein Lesezeichen ins Buch setzt, all das wird automatisch über alle Endgeräte hinweg synchronisiert. "Nach der Testphase lösen wir nun mit der Android-App unser Versprechen ein, PagePlace für Leser geräteunabhängig zur Verfügung zu stellen", erklärt Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Deutschen Telekom. "Unser erstes Etappenziel haben wir damit jetzt erreicht, aber das ist nicht alles: Nun gilt es, das Angebot in diesem extrem dynamischen Markt bekannt zu machen und es gemeinsam mit unseren Verlagspartnern attraktiv zu gestalten." Im Zuge dessen erwägt der Konzern Apps für weitere Plattformen wie Blackberry anzubieten.

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