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Verschiedene Preise

Doppelpreissysteme EU will Dual Pricing erlauben - was Händler jetzt wissen müssen

Shutterstock / Luigi Bertolli
Shutterstock / Luigi Bertolli

Nach einem Entwurf der EU-Kommission sollen unterschiedliche Händler-Einkaufspreise für Online- und Offline-Verkauf zukünftig zulässig sein, um dem darbenden stationären Handel zu helfen. Rechtsanwalt Konstantin Putzier erklärt, welche Auswirkungen das auf Händler hat.

Von Dr. Konstantin Putzier

Die Europäische Kommission lockert in ihrem Entwurf neuer "Leitlinien für vertikale Beschränkungen" ihre Haltung gegenüber sogenannten Doppelpreissystemen. Danach können Händler, die ihre Produkte sowohl über Ladengeschäfte als auch online verkaufen, mit Lieferanten je nach Art des Absatzkanals in begrenztem Maße unterschiedliche Einkaufspreise aushandeln. Bisher ging die Kommission davon aus, dass solche Doppelpreissysteme kartellrechtlich verboten sind.

Konstantin Putzier

Dr. Konstantin Putzier ist Anwalt der Ruhrgebietskanzlei KÜMMERLEIN Rechtsanwälte & Notare und berät Unternehmen im deutschen und europäischen Kartellrecht.

Kümmerlein Rechtsanwälte und Notare

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