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Luxuskonzern LVMH plant E-Commerce-Zentrum für Kosmetik in Shanghai

Shutterstock/Postmodern Studio
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Die LVMH-Gruppe fokussiert sich immer mehr auf China: In nur 18 Monaten soll in Shanghai das größte E-Commerce-Zentrum des Unternehmens für den Verkauf und die Lagerung von Kosmetikprodukten entstehen.

Der französische Luxuskonzern LVMH, zu dem unter anderem Louis Vuitton und Dior gehören, will in der Xinzhuang Industrial Zone in Shanghai sein größtes E-Commerce-Zentrum für den Verkauf und die Lagerung von Kosmetikprodukten in der asiatisch-pazifischen Region bauen.

Laut einem Bericht der Global Times soll der Bau 18 Monate dauern und dann als E-Commerce-Verpackungssortier- und -Verkaufszentrum sowie als Geschäftsplattform für hochwertige Kosmetika und Parfüms der LVMH-Gruppe dienen. Die Kosten belaufen sich dabei auf circa 154 Millionen US-Dollar.

Asiatischer Markt als Umsatzbringer

Im Jahr 2020 machte der asiatische Markt (ohne Japan) mit 45 Prozent fast die Hälfte des Parfüm- und Kosmetikumsatzes der LVMH-Gruppe aus - damit war diese Region der größte regionale Markt für diese Produktkategorien. Aus dem Jahresbericht des Unternehmens gehts hervor, dass vor allem der chinesische Markt enorm wichtig für das Wachstum der LVMH-eigenen Marken ist.

Laut der Unternehmensberatung Bain & Company hat sich Chinas Anteil am weltweiten Luxusgütermarkt im vergangenen Jahr fast verdoppelt und wuchs von etwa elf Prozent im Jahr 2019 auf 20 Prozent im Jahr 2020.  Prognosen zufolge sei China damit auf dem besten Weg, bis 2025 der größte Luxusmarkt zu werden - und der  E-Commerce-Sektor könnte bis 2025 zum größten Vertriebskanal für Luxusgüter weltweit werden.

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