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Frau, die einen blühenden Blumenstrauß hält

Internationaler Handel USA: Online-Floristen befürchten Lieferengpässe zum Muttertag

Shutterstock/AnastasiaNess
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Keine Blumen zum Muttertag? Laut des Online-Floristen 1-800-Flowers könnte es durch die Pandemie-Entwicklung und schlechte Wetterbedingungen zu Lieferschwierigkeiten kommen.

Wegen der corona-bedingten geringen Nachfrage und schlechten Wetterumständen könnte es in den USA zu Lieferschwierigkeiten bei Blumenfarmen kommen. Der Aktienkurs des Unternehmens 1-800-Flowers brach nach der Meldung um sechs Prozent ein.

Blumenfarmen fahren Produktion runter

"Farmen, die nicht wissen, wie sie für dieses Jahr planen sollen, haben ihre Produktion runtergefahren. Das, gepaart mit schlechten Wetterbedingungen, hat die Herausforderung verursacht, die wir heute in der Blumenindustrie sehen", sagte 1-800-Flowers-CEO Chris McCann gegenüber CNBC. Nur aufgrund der langjährigen Beziehungen zu den Blumen-Produzenten könne man die Kunden bedienen, sodass die floralen Grüße zum Muttertag auch in diesem Jahr weitestgehend gesichert sein sollten.

Ähnliches gilt für die Beere-Ernte: Zu Beginn der Pandemie sank die Nachfrage nach frischen Beeren vor allem wegen der Schließung von Restaurants, sodass die Lieferanten die Beerenproduktion in Erwartung einer geringen Nachfrage in diesem Jahr zurückfuhren.

1-800-Flowers kündigte zudem an, dass er seinen Kundenstamm während der Pandemie erweitern konnte, da mehr Menschen online Geschenke einkauften - für das nächste Jahr werde zudem weiteres Wachstum erwartet.
"Wir hatten diese großartige Wachstumsdynamik, die durch die Pandemie noch beschleunigt wurde und uns auf ein neues Niveau gebracht hat", so McCann. "Für das vierte Quartal prognostizieren wir eine Wachstumsrate von 10 bis 15 Prozent."

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