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Mobile Verkäufe nehmen zu Apple-Nutzer treiben M-Commerce voran

Shutterstock.com/Andrey Popov
Shutterstock.com/Andrey Popov

Die Bestellungen über mobile Geräte nehmen zu: um 70 Prozent im ersten Halbjahr 2014, ergab das "Zanox Mobile Performance Barometer". Die Besitzer von Apple-Geräten zeigen sich besonders spendabel.

Reisen, Mode, Medien - immer mehr Waren und Dienstleistungen werden mit einem Smartphone oder Tablet bestellt. Im Schnitt belaufen sich die Bestellungen via iPad auf durchschnittlich 82 Euro. Nutzer anderer Tablets sind dagegen weniger spendabel: Hier werden im Schnitt Bestellwerte von 74 Euro erzielt.

Zanox

Ähnlich konsumfreudig sind auch iPhone-Nutzer: Sie ordern mit ihrem Smartphone Waren und Dienstleistungen mit einem Durschnittswert von 63 Euro und geben damit im Schnitt fast 20 Euro mehr aus als die Besitzer von Smartphones mit Android- oder Windows-System. Hier liegt der Bestellwert bei 44 Euro. Zum Vergleich: An Notebooks oder Heimcomputern liegen die Bestellwerte im Schnitt bei 68 Euro.

Reisen liegen mobil vorn

Die genannten Bestellwerte, die auf mobilen Geräten zusammen kommen, erscheinen nur auf den ersten Blick erstaunlich hoch. Näher betrachtet werden über Tablets und Smartphones, auch das zeigt das Zanox Mobile Performance Barometer, besonders oft Reiseservices wie Hotelübernachtungen, Flüge und andere Tickets gebucht. Sie sind meist teurer als Jacken, Hosen und andere alltägliche Waren, die Otto Normalverbraucher gerne online bestellt.

Nach Reisen sind Versicherungen und andere Finanzservices Angebote, die mobile besonders oft in Anspruch genommen werden, gefolgt von Dienstleistungen rund um Internet und Telekommunikation sowie das Bestellen von Produkgten wie Büchern oder Mode. “Mobile wird immer relevanter und einflussreicher, wie die Zahlen des Zanox Performance Barometers zeigen", schließt Zanox-Chef Thomas Joosten aus den neuesten Zahlen. "Innovative Geschäftsmodelle fördern diese Trends und generieren Mehrwerte für Konsumenten und Unternehmen zugleich."

Vor allem im Bereich Financial Services und Kontoführung entstehen zurzeit besonders viele Start-ups. Nach einer Studie des E-Commerce Center Handel (ECC) entspricht das Kaufverhalten mit mobilen Geräten dem per Computer oder Notebook: Besonders oft werden via Smartphone Bücher und Medien, Mode und Elektrogeräte geordert.

Wie sich der E-Commerce insgesamt im ersten Halbjahr 2014 entwickelt hat, hat ePages in einer weiteren Studie untersucht. Demnach nahmen die Online-Umsätze allein in Deutschland um 14 Prozent zu im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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