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E-Commerce-Trends Zweifel an deutschen Werbeumsätzen von Amazon

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Amazons Jahresabschluss lässt Zweifel an den Werbeumsätzen aufkommen, DocMorris und Shop Apotheke wollen Daten an Pharmakonzerne verkaufen, Home24 will noch 2019 schwarze Zahlen schreiben und De Bijenkorf kommt online nach Deutschland.

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- NEWS -

Ist Amazons Werbeumsatz in Deutschland niedriger als geschätzt? Amazon gilt mittlerweile als dritter digitaler Werberiese nach Google und Facebook. Aber die bislang angenommenen Zahlen über den Umsatz im deutschen Markt könnten stark übertrieben sein, wie ein Blick in den Jahresabschluss der Werbetochter zeigt. >>>Horizont.net

DocMorris und Shop Apotheke gründen DatamedIQ: Die beiden Online-Apotheken wollen der Pharmabranche Daten und Analysen für den Online-Verkauf liefern. Aktuell prüft das Bundeskartellamt den Plan. >>>Exciting Commerce

Investitionen belasten Home24: In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres haben den Online-Möbelhändler vor allem Ausgaben für Software und ein neues Warenlager zu schaffen gemacht. Dennoch plant das Start-up zum Jahresende die Gewinnschwelle zu erreichen. >>>Internetworld.de

De Bijenkorf kommt online nach Deutschland: Die niederländische Luxuswarenhauskette, eine Tochter von Selfridges, hat einen deutschen Webshop eröffnet. Kunden finden neben bekannten Marken verschiedener Preisklassen - von Mango bis Gucci - auch viele holländische Labels, die derzeit die internationale Fashion-Szene aufmischen. Zusätzlich gibt es Styling-Vorschläge und Ratgeberseiten mit Tipps und No-Gos. >>>Fashion United

Reuter startet Bau eines hochmodernen Logistik-Centers: Um Kapazitäten für mehr Wachstum zu schaffen, investiert das Familienunternehmen rund 50 Millionen Euro in eine hochkomplexe Immobilie auf 32.000 Quadratmetern Fläche. Das Logistikzentrum wird über ein vollautomatisches Hochregallager verfügen, während der interne Warentransport größtenteils über fahrerlose Transportgeräte abgewickelt wird. >>>per Mail

Flixmobility investiert in Potenzmittel-Start-up: Spring vermittelt Online-Rezepte für Potenzmittel – von Ärzten im Ausland, weil das in Deutschland verboten ist. Jetzt hat das junge Unternehmen prominente Investoren gefunden. >>>Gruenderszene.de

Hart-Tru kommt nach Europa: Der US-Tennisausrüster will mit einem Webshop im europäischen Markt Fuß fassen. Gestartet wird mit einem Minimal Viable Product auf Basis von Shopify. Als E-Commerce-Agentur ist Shopmacher an Bord. In den Vereinigten Staaten ist Har-Tru Marktführer für Tennis-Courts und Equipment rund um Anlagen für den weißen Sport. >>>Ecin.de

- INTERNATIONAL -

Schrott24 kauft in Köln zu: Der Grazer Marktplatz für Altmetall hat seinen Kölner Konkurrenten Metalsale übernommen. Der Monatsumsatz lag zuletzt über einer Million Euro. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. >>>Wiwo.de

- BACKGROUND -

Amazon-SEO: Die Wahrheit über die Ranking-Optimierung: Wer erfolgreich auf Amazon verkaufen will, muss zum Experten für Amazon-SEO werden. Doch damit ist der Erfolg noch nicht garantiert. Ein gutes Produktranking braucht mehr. >>>wuv.de (Paid)

So viele DHDL-Fails gibt es bis heute: Dass nur wenige Deals bei „Die Höhle der Löwen“ tatsächlich zustande gekommen, ist kein Geheimnis. Aber wie viele Start-ups sind bereits in die Pleite gerutscht? Diese Übersicht zeigt es. >>>t3n.de

Wie Plattformökonomie alte Geschäftsmodelle auf den Kopf stellt: Dr. Holger Schmidt bezeichnet sich selbst als „Digital Economist“. Im Interview erklärt er, mit welchen Themen er sich auseinandersetzt und was die Plattform-Ökonomie für Unternehmen, deren Geschäftsmodell und ihre Kommunikation bedeutet. >>>Marconomy.de

- ZAHL DES TAGES -

Durchschnittlich 50.000 Euro Jahresgehalt soll ein UX-Designer in der Digitalbranche erhalten, so eine Analyse von Gehalt.de. Social-Media-Manager sollen mit durchschnittlich 36.100 Euro pro Jahr abgespeist werden. Wie zuverlässig diese Zahlen sind, darf angezweifelt werden. In der Branche stöhnen Arbeitgeber regelmäßig über deutlich höhere Kosten. >>>Internetworld.de

- GEHÖRT -

"Fehler können passieren, aber dann liegt es daran, einen guten Händlerservice zu liefern. Leider hat Amazon einen sehr schlechten Service, der sich nicht mal die Anliegen durchliest, denn oft werden uns Fragen gestellt, die im Eingangsanliegen bereits beantwortet wurden. Hätte der Mitarbeiter den Text gelesen, hätte er gar nicht gefragt."

Benjamin Hartmann, Geschäftsführer des Online-Shops Human Blood, ließ seine Kunden auch mit Amazon Pay bezahlen. Doch dann zahlte Amazon das Geld offenbar nicht aus - und Harmannbefand sich mitten in einem irren Kommunikationsstrudel. >>>Onlinehaendler-News.de

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