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Digitaler Handel 20.01.2020
Digitaler Handel 20.01.2020

E-Commerce-Trends

Unilever will verstärkt über Marktplätze verkaufen

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Unilever will mehr über Marktplätze verkaufen, Hagebau und Otto blasen getrennt zum Angriff auf die Online-Baumarktbranche, Amazon Fresh muss Obst und Gemüse besser kennzeichnen, der sonstige E-Food-Markt konsolidiert sich und der FCB macht sich auf Alibaba breit(er).

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- NEWS -

Unilever will verstärkt über Marktplätze verkaufen: Der Konsumgüterhersteller hat die Hamburger Agentur Finc3 Commerce beauftragt, um seine Präsenz auf Amazon und weiteren E-Commerce-Plattformen zu verstärken. Mit dem neuen Dienstleister sollen die vertrieblichen und werblichen Aktivitäten auf den E-Commerce-Plattformen zusammengeführt und damit das digitale Wachstum weiter angeschoben werden. >>>Mailchi.mp

Wie Würth sich digital ausrichtet: Kunden wollen ihre Erwartungen an die Digitalisierung zunehmend mit den Stärken des traditionellen Handels verbinden, sagt Alexander Gerfer. Der CTO von Würth Elektronik erklärt im Interview unter anderem, auf welche digitalen Vertriebs-Tools der Konzern setzt. >>>Internetworld.de

Warum Hagebau im Online-Handel noch mal ganz von vorne anfängt: Jan Buck-Emden will die Baumarktkooperation digitalisieren und so gegen Angreifer wie Amazon verteidigen. Seine Mittel: radikal. Ein Gespräch über den Neustart des Onlinehandels, neue Geschäftsmodelle und die Chance einer einheitlichen Marke. >>>manager magazin (für Abonnenten)

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Auch Otto treibt den Online-Baumarkt voran: Nach dem Ende des Joint Ventures Baumarkt direkt mit Hagebau macht auch Otto.de 2020 Ernst im Baumarkt-Geschäft. Der Online-Händler baut Sortiment und Eigenmarken aus und verfolgt ambitionierte Wachstumspläne. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Foodwatch siegt gegen Amazon Fresh: Der Online-Lebensmittelhändler muss die Herkunft von Obst und Gemüse eindeutig angeben. Das Landgericht München gab einer entsprechenden Klage von Foodwatch statt, wie die Verbraucherorganisation mitteilt. Amazon Fresh führte demnach für Weintrauben, Kopfsalat oder Tomaten bis zu 13 mögliche Ursprungsländer auf. Das sei "ein klarer Verstoß gegen europäisches Recht", habe das Gericht bestätigt. >>>n-tv.de

Manufactum baut Omnichannel-Vertrieb aus: Erst vor wenigen Wochen hatte die Otto-Tochter Manufactum angekündigt, in diesem Frühjahr ein Warenhaus in Bonn zu eröffnen. Jetzt will der Multichannel-Händler im ersten Halbjahr 2020 auch noch einen zweiten neuen Store beziehen. Der Mix aus Off- und Online-Handel kommt an. >>>Neuhandeln.de

Scoutbee sammelt 60 Millionen Dollar ein: Das Rennen um die beste Lösung für den B2B-Einkauf ist in vollem Gange. Der zu digitalisierende Markt ist groß: Für geschätzte 17 Billionen Dollar kaufen Unternehmen weltweit jährlich ein, häufig noch per Telefon und E-Mail. Das Berliner Start-up Scoutbee will das ändern und hat eine Lösung entwickelt, mit der Großunternehmen automatisiert Informationen über Zulieferer sammeln können. >>>Handelsblatt.com

Deutsche Bank will bankferne Produkte via App vertreiben: Die Deutsche Bank verfolgt Pläne, ihre App für Nichtkunden zu öffnen und mit der Zeit dann auch immer mehr „bankferne“ Produkte über die App zu vertreiben. Das hat Finanz-Szene.de von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfahren. >>>Finanz-Szene.de

Amazons Fashion-Show mit Heidi Klum startet Ende März: Vor weit mehr als einem Jahr hat Amazon angekündigt, eine Reality-Fashionshow mit Heidi Klum umzusetzen. Nun gibt es einen Starttermin für das Format, das auf den Namen "Making The Cut" hört. Ende März geht’s los. Der Sieger der Show erhält am Ende ein Preisgeld von einer Million US-Dollar und wird eine eigene Linie kreieren, die bei Amazon Fashion erhältlich sein wird. >>>DWDL.de

Was macht eigentlich … Anna Alex: Die Outfittery-Gründerin baut mit dem Helpling-Gründer Benedikt Franke das Startup Planetly. Es soll Unternehmen nachhaltiges CO2-Management erleichtern. >>>Handelsblatt.com

- INTERNATIONAL -

FC Bayern München eröffnet Flagship-Store auf Tmall: Seit 2015 ist der Münchner Fußballclub über Alibabas Cross-Border-Plattform Tmall Global in China vertreten. Jetzt erweitern die Bayern ihre Präsenz mit dem Start seines Flagship-Stores auf Tmall, Chinas größter B2C-Plattform. >>>Alibaba-Blog

Die Migros wächst vor allem online: Bei der Schweizer Migros Gruppe entwickeln sich 2019 die einzelnen Segmente unterschiedlich. Während Online, Discount und Convenience zulegen, gehen die Umsätze bei den Supermärkten zurück. >>>Carpathia-Blog

Wie ein Teenager auf eBay zum Millionär wurde: Aus 500 Pfund Startkapital machte der damals 19-jährige Schüler Ben Ewart mit Switch Electronics ein Millionenunternehmen. Seine Strategie: Er kaufte Elektronikkomponenten günstig in China ein und verkaufte sie auf eBay weiter. >>>Tamebay

- BACKGROUND -

E-Food vor Konsolidierung: Die Krise des Online-Händlers Delticom untermauert einen Wandel im Online-Lebensmittelhandel. Bundesweite Anbieter der ersten Stunde stehen vor dem Aus – und auch Bünting muss sich Gedanken machen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Österreichs Webshopper gehen fremd: Die Österreicher kaufen gerne und viel online ein, allerdings nicht bei heimischen Online-Shops. Nur rund acht Prozent aller Online-Umsätze fließen rein österreichischen Onlineshops zu, ermittelte RegioData. Knapp zwei Drittel (64 Prozent) geht ins Ausland zu Amazon, Zalando & Co. Allein Amazon heimst 11,3 Prozent aller Online-Umsätze ein. Ein nicht unerheblicher Anteil von 28 Prozent fließt Firmen zu, die zwar eine Österreich-Niederlassung haben, aber in ausländischer Hand sind - wie etwa Eduscho, Media Markt, Otto oder Obi. >>>Futurezone.at

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Warum Amazon mehr Freund als Feind ist: Kein Unternehmen kann es sich daher leisten, Amazon nicht in seiner Handelsstrategie zu berücksichtigen. Auf den ersten Blick ist die Zusammenarbeit eine Herausforderung. So kann beispielsweise die Transparenzerhöhung zur Eruption des Preisniveaus führen. Doch auf den zweiten Blick wird oftmals deutlich, dass derartige Probleme hausgemacht und auf Versäumnisse in der Vergangenheit zurückzuführen sind – Stichwort: Produktfokus. >>>Channelpartner.de

- ZAHL DES TAGES -

Zehn Prozent der digitalen Bestellungen im Weihnachtsgeschäft lassen sich auf KI-gestützte Empfehlungen zurückführen, ermittelte Salesforce in seinem "Holiday Shopping Report". Weitere Learnings: Die Rabattaktionen starten immer früher und Click & Collect ist zum Saisonende ein echter Wettbewerbsvorteil. >>>Internetworld.de

- GEHÖRT -

"As we look to the future, we think, in particular, a lot of what we're going to be doing is enabling every possible surface that we can to be completely shoppable and to leverage all of our infrastructure to drive conversions."

Asher Rapkin, Director of Global Business Marketing für den Messenger und neu entstehende Plattformen bei Facebook, ließ auf der "Big Show" der NRF große Pläne in Sachen Social Commerce verlauten. >>>Mobilemarketer.com