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E-Commerce-Trends 15.04.15 Omnichannel: Nur bei 16 Prozent profitabel

Zalando launcht Kampagne mit Top Shop, Fashion For Home optimiert Stationärgeschäft und Amazon gibt im B2B Gas. Derweil sollen nur wenige Omnichannel-Betreiber ihr Business profitabel abwickeln.

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- NEWS -

Planet Sports wächst wieder: Im ersten Quartal 2015 stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent, hat Neuhandeln.de erfahren. Von 2012 auf 2013 stand ein Umsatzminus von über fünf Prozent in den Büchern. >>>Neuhandeln.de

Zalando (I) verknüpft in seinem neuen Katalog Print- und Online-Welt über Augmented Reality. Kunden können via iPhone- und iPad-App vom Katalog auf etwa 30 Kernprodukte im Online-Shop zugreifen und sie dann direkt bestellen. Ist die Response gut, soll es auch eine App für Android-Nutzer geben. >>>wuv.de

Zalando (II) kommuniziert in einer gemeinsamen TV- und Print-Kampagne mit Top Shop, dass die Berliner das Top-Shop-Sortiment auch zu Orten wie Clermont Ferrand in Frankreich oder Korschenbroich in Deutschland liefern können. Gesicht der Kampagne, die am Sonntag startet, ist Cara Delevingne, die auch als Testimonial für Topshop auftrat. >>>WWD.com

Home24 führt das Tinder-Prinzip in seine App ein. Kunden können vorgeschlagene Möbel mithilfe der Swipe-Funktion aussortieren oder auf die Wunschliste schieben. >>>Absatzwirtschaft

Die Online-Möbelmarke Fashion For Home professionalisiert ihren stationären Auftritt: Die Showrooms sollen zunehmend vereinheitlicht werden. Co-Geschäftsführer Marc Appelhoff denkt unter anderem an eine Reihe von „Signature Settings“, die Kunden aus dem Online-Shop und dem Printkatalog kennen. Die gezeigten Möbelkombinationen können Kunden dann unter dem Motto „Get the look“ im Online-Shop als Sets kaufen. Die Ladengeschäfte von Fashion For Home führen zu höheren Warenkorbwerten. Zwischen 20 und 25 Prozent der Kunden besuchen innerhalb des Kaufprozesses auch einen der Showrooms. >>>Location Insider

Der Versender skandinavischer Damenmode, Gudrun Sjöden, erwirtschaftete 2014 einen Netto-Umsatz von über 33 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Geschäftsführer Matthias Fink hatte eigentlich nur ein „moderates Wachstum“ erwartet. >>>Neuhandeln.de

Ein Online-Shop für Caps, Mützen und Hüte sucht einen neuen Besitzer. Der Shop wurde 2008 auf Basis von xt-Commerce 3 gelauncht und 2013 überarbeitet. Der Jahresumsatz liegt bei rund 450.000 Euro. 66.000 Kunden stehen in der Datenbank. Die Lagerware hat einen Einkaufswert von rund 135.000 Euro. >>>Shopanbieter.de

- INTERNATIONAL -

Amazon (I) hat die Anzahl der über Prime lieferbaren Produkte in den USA im ersten Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf 33 Millionen erhöht, zählte R.W. Baird aus. Die Gesamtzahl der Produkte soll erstmals die 300-Millionen-Grenze überschritten haben. >>>Internet Retailer

Amazon (II) gibt im B-to-B-Bereich Gas und sucht neue Leute für seinen Marktplatz „Amazon Supply“. Mehr als 50 Stellen sind ausgeschrieben, unter anderem für Software-Entwickler, Produktmanager und andere Positionen. Als Ziel definiert Amazon: „Es ist unsere Mission, einen kommerziellen industriellen und wissenschaftlichen Supply-Store zu kreieren, der den Kunden weltweit die größte Auswahl bietet.“ >>>Amazon-Watchblog.de

Friede, Freude, Eierkuchen: Nach langwierigen Streitigkeiten ist Amazon (III) nun mit dem New Yorker Verlag HarperCollins einen mehrjährigen Vertrag eingegangen, berichtet die New York Times. Das geschlossene Abkommen erlaubt es HarperCollins, seine Bücher und E-Books über Amazon zu vertreiben. Dafür darf allein HarperCollins die Preise festlegen. >>>Internetworld.de

Die American Apparel and Footwear Association hat sich bei den US-Behörden über Plagiate auf Alibabas Marktplatz Taobao beschwert. Das Unternehmen ginge zu unentschlossen gegen die Produktfälscher vor, heißt es. Alibaba selbst wehrt sich gegen den Vorwurf. Man arbeite mit dem Unternehmen bereits seit 2012 zusammen, um dem Problem Herr zu werden. Maßnahmen gegen Plagiate seien zufällige Stichproben, Data-Mining und ein öffentliches Beschwerdeforum. >>>WSJ.com

Polyvore hat mit „Polyvore Remix“ eine neue iPhone-App gelauncht, die den Nutzern zu einer ausgewählten Jacke und ein Paar Schuhen auch noch passende Hosen, Shirts oder Accessoires präsentiert. Während die Ursprungs-App von Polyvore eher den Leuten gewidmet ist, die Outfits selbst zusammenstellen wollen, soll „Polyvore Remix“ Leute ansprechen, die in Sachen Mode Beratung suchen. >>>WWD.com

- BACKGROUND -

E-Commerce lohnt sich nicht: Gerade einmal magere 16 Prozent der Händler und Marken wickeln ihre Omnichannel-Umsätze profitabel ab, wollen die JDA Software Group und PWC herausgefunden haben. 71 Prozent der 400 befragten Handels- und Hersteller-Top-Manager sahen das Problem hauptsächlich bei den Retourenkosten. Trotzdem führt kein Weg an Omnichannel vorbei: 57 Prozent wollen ihre Performance in dem Bereich noch weiter verbessern. >>>Internet Retailing

SEO für Onlineshops ist ein Dauerbrenner-Thema. Shopanbieter.de veranstaltet am April von 10.00 bis 11.00 Uhr ein kostenloses Webinar zum Thema. >>>Shopanbieter.de

Mobile Commerce: Wie entwickelt Zalando mobile Apps, die dann auch noch beim INTERNET WORLD Business Shop-Award gewinnen? Einen Einblick gibt das Zalando-Tech-Blog. >>>Tech.Zalando.com

Marketing-Budgets: 40 Prozent der US-Webhändler melden in einer Forrester-Befragung, dass ihre Marketing-Kosten pro Bestellung und die Kosten zur Akquise neuer Kunden im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind. Forrester-Chefmarktforscherin Sucharita Mulpuru-Kodali empfiehlt: Behandelt eure Stammkunden besser. >>>NRF.com

- ZAHL DES TAGES -

30.000 Arbeitsplätze soll der böse Online-Handel in Deutschland gefährden. Das beklagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Allerdings gibt er auch zu, dass die Branche durchaus auch Arbeitsplätze schafft. Die sind aber mit anderen Aufgaben betraut als im klassischen Handel. >>>Wirtschaftsblatt.at

- GEHÖRT -

„Das Ökosystem von Ebay ist gestört worden. Es wird schlimmer werden, bevor es wieder besser wird.“

Ebay-CFO Robert Swan schwört die Analysten auf noch schwerere Zeiten ein. Schon jetzt wächst der Online-Marktplatz langsamer als der Markt. Für den März errechnete Channel Advisor für den Marktplatz ein Plus von 7,3 Prozent. Die Festangebote wuchsen um 8,6 Prozent. Zum Vergleich: Bei Amazon liegt das Marktplatzwachstum bei 24,6 Prozent. >>>Onlinehaendler-News.de

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