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E-Commerce-Trends 27.07.18 Möbelkauf: Internet ersetzt Möbelhaus

Shutterstock / Vasin Lee
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Amazon meldet Rekordgewinne, Ivy & Oak erhält fünf Millionen Euro, eBay startet Visual Shopping, Online-Shops sollten weniger für den Verstand, sondern mehr für den Bauch optimieren und junge Kunden informieren sich über Möbel eher in Blogs als im Möbelgeschäft.

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- NEWS -

Wie Eintracht Frankfurt der digitalste Bundesligist werden will: Läbbe geht weiter - und zwar Volldampf digital: Eintracht Frankfurt investiert nicht nur in das digitale Stadionerlebnis, sondern hat auch als erster Fußballverein der Bundesliga ein Start-up-Programm in die Wege geleitet. >>>Etailment

Ivy & Oak erhält fünf Millionen Euro: Das Berliner Mode-Startup hat eine Series-A-Runde über fünf Millionen Euro abgeschlossen. Als Leadinvestor neu eingestiegen ist die dänische Firma Brightfolk A/S, deren Inhaber Anders Holch Povlsen auch das Modeunternehmen Bestseller mit Marken wie Jack & Jones und Vero Moda gehört. Außerdem investierte Business Angel Stephan Schambach, der vorher mehrere E-Commerce-Startups gegründet hat, darunter die Shopping-Software Newstore. Auch die Zalando-Vorstände Rubin Ritter, Robert Gentz und David Schneider sind an Ivy & Oak beteiligt. >>>Exciting Commerce

Fahrrad.de eröffnet Berliner Filiale: Der ehemalige Online-Pureplayer macht Ernst mit seiner Multichannel-Offensive. Dieser Tage eröffnet ein weiteres Ladengeschäft in Berlin, nachdem der Spezial-Versender, der jetzt zu Karstadt gehört, bereits seit diesem Frühjahr drei Stores betreibt (Stuttgart, Berlin, Düsseldorf). Auf der Berliner Fläche finden Kunden statt Zubehör vor allem beratungsintensive Produkte wie Fahrräder und e-Bikes, die Interessenten künftig „hautnah und im Freien“ testen können. >>>Neuhandeln.de

Durst digitalisiert den Getränkehandel: Im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln ist der Einkauf von Getränken für Kunden deutlich aufwendiger. Ob Pfandrückgabe oder das Schleppen schwerer Kästen – man hat gute Gründe, sich Getränke in die eigenen vier Wände liefern zu lassen. Mithilfe der Durst-App kann nun ganz schnell direkt beim Getränkehändler um die Ecke bestellt werden. >>>Etailment.de

Windeln.de schließt Alpenshops: Mitte März hatte man es angekündigt, nun ist es auch offiziell: Ab sofort verkauft der Spezial-Versender Windeln.de in der Schweiz nur noch über seine Kernmarke. Denn offline sind nun die beiden Online-Shops „Kindertraum“ und „Toys“, mit denen die Gruppe in den vergangenen Jahren ebenfalls in der Alpenrepublik aktiv gewesen ist. Diese Abkehr von der Multishop-Strategie hat einen einfachen Grund. >>>Neuhandeln.de

- INTERNATIONAL -

Amazon meldet Rekordgewinn: Der E-Commerce-Riese Amazon hat im zweiten Quartal 2018 bei 52,9 Milliarden Dollar Umsatz (plus 39 Prozent) 2,5 Milliarden Dollar Gewinn erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 197 Millionen Dollar. Auch für das laufende dritte Quartal stellt das Unternehmen höhere Gewinne als erwartet in Aussicht. >>>Internetworld.de

eBay kooperiert mit PayPoint: Der Online-Marktplatz baut sein Click & Collect-Angebot aus. Kunden und Händler können jetzt auch das Collect+-Netzwerk von PayPoint für Versand und Abholung nutzen. >>>CEP Research (für Abonnenten)

eBay startet Visual Shopping: Der Online-Marktplatz hat eine neue Methodik gefunden, wie Nutzer nach Produkten suchen können, die schwer zu beschreiben sind. Über "Visual Shopping" können sie Bilder von eBay-Angeboten in die Suchleiste ziehen und so nach ähnlichen Produkten suchen. >>>Internetworld.de

Boozt.com geht offline: In einer von Kopenhagens besten und teuersten Adressen hat der ehemalige Pure-Player „Beauty by Boozt.com“ eine Filiale eröffnet. Ein wichtiges Element für die Verknüpfung zwischen stationärem Auftritt und Online-Shop sind hier die elektronischen Regaletiketten, die im gesamten Laden eingesetzt werden. >>>Location Insider

Spotify wächst: Der Musik-Streamingdienst hat im zweiten Quartal dieses Jahres über acht Millionen neue zahlende Benutzer gewonnen - und zählt jetzt 83 Millionen Abonnenten, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Damit hat der Musik-Streamingdienst die Erwartungen der Analysten, die mit 82 Millionen Abonnenten gerechnet hatten, übertroffen. Ein großer Teil des Wachstums wurde über das "Family Plan Programm" generiert. >>>Internetworld.de

- BACKGROUND -

Wie das Unterbewusstsein einkauft: Der Mensch entscheidet mit dem Bauch. Doch Webshops sprechen in der Regel nur das Hirn an. Wie man es besser machen kann, zeigt eine aktuelle Studie der Münchner Unternehmensberatung Elaboratum. >>>Internetworld.de

Schweizer zahlen für den Versand: Die E-Commerce-Experten von Carpathia.ch haben die Versandkonditionen der 50 umsatzstärksten Schweizer Onlineshops untersucht und verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass kostenloser Versand in der Schweiz, wie in den Jahren zuvor, immer noch die Ausnahme ist. >>>ibusiness.de

Worldpay entwickelt "Drone Pay": Der Anbieter von Zahlungslösungen hat ein Prototypen-Design für weltweite Lieferungen per Drohne vorgestellt. Um Pakete zuverlässig an die richtige Adresse zu liefern, nutzt die Lösung die kontaktlose EMV-Zahlungskartentechnologie zur Verifizierung der Identität des Empfängers. Diese ist in einen Drohnen-Landeplatz in Form einer Fußmatte eingebettet. >>>Finanznachrichten.de

Was Amazon mit der Inflation zu tun hat: Einige Notenbanker wundern sich über die niedrige Inflation trotz guter Konjunktur. Andere haben Amazon als Schuldigen ausgemacht. Aber: Kann der "Amazon-Effekt" sich wirklich volkswirtschaftlich derart stark auswirken? >>>DW.com

- ZAHL DES TAGES -

Nur noch 46 Prozent der unter 30-Jährigen lassen sich beim geplanten Möbelkauf bei einem Ausflug ins Möbelhaus inspirieren. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen liegt der Wert mit 59 Prozent deutlich höher. Für 18 Prozent der jungen Käufer sind stattdessen Online-Medien wie Blogs eine wichtige Entscheidungshilfe. In der älteren Vergleichsgruppe schaut dagegen gerade mal ein Prozent in Blogs, zeigt eine Studie der Creditplus Bank. >>>Pressemitteilung

- GEHÖRT -

“We want customers to be able to use Alexa wherever they are.”

Amazon-Chef Jeff Bezos lässt bei der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen verlauten, dass es ihm mit Alexa wirklich ernst ist. >>>Irish Examiner

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