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E-Commerce-Trends 04.05.18 Media-Saturn stellt Redcoon.de ein

Media-Saturn stellt Redcoon.de ein, Home24 wächst um 30 Prozent, Apcoa will Parkhäuser digitalisieren, MyTaxi erweitert seinen Ride-Sharing-Dienst, Thomas Cool lässt Pool-Liegen reservieren und bei Richemont nicht der Ex-Digitalchef Jean-Jacques van Oosten seinen Hut.

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- NEWS -

Redcoon.de: Media-Saturn hat seinem Pure Player und einstigen Hoffnungsträger, Redcoon.de, nun auch in Deutschland den Stecker gezogen. Damit existiert der Online-Händler nur noch in Polen. wuv.de

Home24: Das Online-Möbelhaus ist Rockets neuer Börsenkandidat. Das Unternehmen ist zwar im ersten Quartal um 30 Prozent gewachsen – doch die Gewinnschwelle bleibt weiter unerreicht. >>>Gründerszene.de / Sueddeutsche.de

Apcoa: Europas größter Parkhausbetreiber will 200 Parkhäuser digitalisieren. Kassenautomaten und Kleingeld sollen dann überflüssig werden. Erster Großkunde ist VW. >>>Handelsblatt.com

MyTaxi: Seit Donnerstag können sich auch in Berlin Fahrgäste, die in dieselbe Richtung reisen, ein Taxi teilen. MyTaxi startet einen Ride-Sharing-Dienst. >>>Wiwo.de

Thomas Cook: Der Online-Reiseanbieter testet die Online-Reservierung von Liegen am Hotel-Pool. In insgesamt 30 Hotels können die Deutschen ihrem liebsten Hobby frönen. Der Preis: 25 Euro pro Aufenthalt und Liege. >>>Focus.de

- INTERNATIONAL -

Richemont: Nach nur fünf Monaten haben sich die Richemont-Gruppe und der ehemalige Rewe-Digitalchef Jean-Jacques van Oosten schon wieder getrennt. Der Chief Technology Officer nimmt seinen Hut Unternehmensangaben zufolge "aus persönlichen Gründen". >>>Exciting Commerce

Siroop: Was kostete das Experiment Siroop wirklich - und wieviel hat der Marktplatz überhaupt eingenommen? Die Schweizer "Handelszeitung" schätzt die Ausgaben auf 50 Millionen Franken. Andere Stimmen uns gegenüber gingen von über 100 Millionen Franken aus. Den Handelsumsatz beziffert die Handelszeitung auf 60 Millionen Franken. Rechnet man optimistisch mit einer Marge von zehn Prozent, käme man auf einen Ertrag von sechs Millionen Franken. >>>Handelszeitung.ch

Amazon: Die Stadtverordneten von Seattle wollen eine neue lokale Steuer erlassen, wonach jedes Großunternehmen für jeden ihrer Mitarbeiter 500 Dollar an die Stadt abführen soll, die damit bezahlbaren Wohnraum und Obdachlosenhilfe bezahlen will. Weil Amazon dies rund 20 Millionen Dollar kosten würde - bei einem Gewinn von drei Milliarden Dollar - hat das Unternehmen jetzt die Bauarbeiten für ein Hochhaus gegenüber der Unternehmenszentrale eingestellt. >>>FAZ.net

Wayfair: "Geht Home24 an Wayfair oder an die Börse?", mutmaßt Jochen Krisch auf "Exciting Commerce". Das US-Möbelhaus hat die Verluste im ersten Quartal mehr als verdoppelt, dafür aber ein Wachstum von 48 Prozent hingelegt und kommt nun auf Zwölfmonatsumsätze von erstmals über fünf Milliarden Dollar. >>>Exciting Commerce

Spotify: Der Musikstreaming-Marktführer hat im vergangenen Quartal fünf Millionen zahlende Abo-Kunden hinzugewonnen und steckt trotzdem weiterhin tief in den roten Zahlen fest. Das schwedische Unternehmen legte am Mittwoch seine ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang vor - und den Anlegern gefiel nicht, was sie sahen. >>>Internetworld.de

Walgreens: Die US-Kette launcht ein Online-Hautanalyse-Tool namens "SkinID Advisor". Kooperationspartner ist Johnson & Johnson. Kernzielgruppe sind Kunden mit Akne. >>>WWD.com

Starship Technologies: Die kompakten Lieferroboter von Starship bekommen Zuwachs. Künftig sollen weitere 1.000 Einheiten Kunden auf Firmen- und Hochschulgeländen in Europa und den USA versorgen. >>>Eurotransport.de

- BACKGROUND -

DSGVO: Ab dem 25. Mai gilt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Auch für Webshop-Betreiber bringt sie einige Neuerungen mit sich. Ob ihr Shop für die DSGVO gut gerüstet ist, können Händler anhand einer Checklist von Trusted Shops schnell überprüfen. >>>Internetworld.de

Social Commerce: Ohne offizielle Ankündigung rüstet sich Instagram für eine interne Bezahlfunktion. Künftig sollen Nutzer des Bilderdienstes Tickets und Ähnliches direkt in der App kaufen können. >>>TechCrunch

Sprachassistenten: Über die Hälfte der Deutschen kann sich vorstellen, mit KI zu kommunizieren. Aber: Mehr als drei Viertel der Deutschen fühlen sich in Bezug auf Datenschutz bei Sprachassistenten unsicher. Das zeigt eine Studie von nextMedia.Hamburg. >>>Internetworld.de

KI am POS: Ein Spiegel, der dem Kunden passend zu seiner Figur Kleidung vorschlägt oder ein Chatbot, der zum Wunschprodukt verhilft – künstliche Intelligenz kann die Kundenkommunikation am POS unterstützen und Vorteile des Onlinehandels auf die Verkaufsfläche bringen. >>>Retail Technology

Progressive Web Apps: Mit PWA bastelt Google an einer Technologie, die die Art und Weise, wie wir auf das Internet zugreifen, für immer verändern könnte. Was genau sind PWAs und warum bringt Google diese Idee, die das Ende aller App-Stores einläuten könnte, voran? >>>Handelskraft.de

Chatbots: Einige Unternehmen setzen im Kundenservice inzwischen auf Chatbots. Diese sollen die Anfragen automatisiert und ohne Zutun eines Mitarbeiters bearbeiten. Aber was passiert, wenn der digitale Helfer Fehler macht? >>>Internetworld.de

Kundenbindung: Um im Zuge der Digitalisierung ihre Kunden im Einzelhandel künftig langfristig an sich zu binden, wollen große Marken in den kommenden drei Jahren fast 50 Prozent mehr Daten-Analysten einstellen. Doch wer nicht über Infrastruktur und Prozesse verfüge, die jene für eine effektive Arbeit benötigen, sollte nichts überstürzen, warnen Salesforce und Deloitte in einer gemeinsamen Studie. >>>ibusiness.de

Schweiz: In der Schweiz haben die zehn größten Online-Händler umsatzmäßig die zehn größten stationären Shopping-Center erstmals überholt. Im vergangenen Jahr lagen beide Kontrahenten erst knapp gleich auf. Innerhalb von nur fünf Jahren verloren die zehn größten Einkaufszentren über 100 Millionen Schweizer Franken. >>>Carpathia-Blog

- ZAHL DES TAGES -

Jeder zehnte Online-Shopper wurde schon einmal Opfer von Zahlungsdatenbetrug, zeigt eine Analyse des ECC. Das größte Risiko bieten Kreditkartenzahlungen. >>>Fashion Network

- GEHÖRT -

„Da es völlig unverständlich ist, warum bei bestellter Ware die Annahme verweigert wird, kann es nur einen Grund geben: Die Lagermitarbeiter können die amazoneigenen Lieferpapiere nicht lesen bzw. scannen. Doch in einem Telefonat mit einem Supportmitarbeiter wurde noch ein anderer Grund genannt: Der Einkäufer, der eine Bestellung für ein bestimmtes Lager ausgelöst hat, weiß nicht, das das Lager zu dem Zeitpunkt ausgebucht ist.“

Wie Amazon reagiert, wenn an der eigenen Rampe Chaos herrscht, hat der "Amazon Watchblog" anhand des Falles eines Amazon-Vendors beschrieben. >>>Amazon-Watchblog.de

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