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E-Commerce-Trends 24.10.16 Lidl verkauft Obst und Gemüse online

Nach Kaufland startet jetzt auch Lidl im Online-Lebensmittelhandel durch, eBay spart beim Marketing, Amazon startet Launchpad in Deutschland und Airbnb verklagt New York.

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- NEWS -

Lidl: Die Schwarz-Gruppe (Kaufland/Lidl) bläst zur Digitaloffensive. Mit Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe will der Discountspezialist das Geschäft im Internet stärken. Als Teil einer globalen Digitalstrategie verknüpft Lidl das Internetangebot mit den Filialen und macht seine Läden zu Abholstationen. Wie das "manager magazin" berichtet, fällt der Startschuss im Dezember in Berlin. Zunächst wird das Angebot lokal getestet - auch mit Frischewaren wie Obst und Gemüse. >>>manager-magazin.de

eBay: Der Online-Marktplatz sparte im September beim Marketing. Jeweils 1,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in Online-Werbung für Internet-Auktionen und sein Image. Laut Markt-Media-Forscher Nielsen liegt die Marktplatz-Werbung damit 46,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im August führte eBay noch das Big-Spender-Ranking an. >>>Onlinepc.ch

Amazon: Den Kickstarter-Shop innerhalb von Amazon Launchpad hat das Unternehmen nun auch in Deutschland gestartet. Auf der Plattform Kickstarter können junge Unternehmen und Entwickler Crowdfunding-Kampagnen für ihre Produkte starten. Im Kickstarter-Shop kann man diese Produkte nun auch über Amazon Deutschland kaufen. >>>Onlinehaendler-News.de

Brax: Die Modemarke bietet Fachhandelspartnern an, mithilfe der Online-Plattform "Fashion Cloud" auf aktuelle Marketing-, Produkt sowie Bestandsinformationen in Echtzeit zuzugreifen. Das Besondere daran: Der Zugriff wird sowohl auf die B2B- wie auch auf die E-Commerce Bestände gewährt. >>>b2bseller.de

Beate Uhse: Hohe Preise, leere Regale und noch leerere Läden: Der Imagewandel der Flensburger ist gescheitert, die finanzielle Lage spitzt sich dramatisch zu. Dem Erotikpionier droht der letzte Akt. >>>Wiwo.de

Gabor: Der Schuhhändler testet digitale Einkaufshilfen. Kunden in Rosenheim, München, Frankfurt und Wien können an Touchscreens das gesamte Sortiment durchstöbern und sich via Barcode Details zu den Schuhen anzeigen lassen. Bei Erfolg sollen alle Filialen ausgerüstet werden. >>>Location Insider

- INTERNATIONAL -

Airbnb: In New York eskaliert der Streit zwischen der Regierung und Airbnb. Am Freitag unterzeichnete der Gouverneur Andrew Cuomo ein Gesetz, das härtere Strafen für illegales Vermieten erlaubt. Wer eine Unterkunft kürzer als 30 Tage über die Plattform anbietet, muss mit einer Strafe von bis zu 7.500 US-Dollar rechnen. Das Startup reichte noch am gleichen Tag eine Klage gegen New York ein. >>>Gründerszene.de

Newegg: Der Online-Computerhändler verbessert seinen mobilen Customer Service durch eine Kooperation mit Moxie Software. Damit kann Newegg seinen Kunden automatisiert Informationen liefern, die zum Nutzungskontext passen, Live-Chats ermöglichen und E-Mail-Anfragen beantworten. >>>Mobile Commerce Daily

- BACKGROUND -

Budget-Allokation: Unterschiedliche Werbekanäle bringen Webshops unterschiedliche Kundentypen. Entsprechend differenziert müssen Shop-Betreiber vorgehen. Auf jeden Fall gilt es, Rabatte sehr bewusst einzusetzen, mahnt Prof. Christian Schulze, von der Frankfurt School of Finance & Management. Sonst droht die Margenfalle. >>>Haufe.de

Recruiting: Die EHI Stiftung hat die neue Online-Plattform "EHI Retail Talents" ins Leben gerufen, um den Handel und den akademischen Nachwuchs zusammenzubringen und das Image der Branche zu verbessern. Dort können die Unternehmen ihr Angebot vom Praktikumsplatz bis zu kooperativen Bachelor- oder Masterarbeiten ausschreiben. >>>Lebensmittelzeitung

Content Commerce: Die meisten Unternehmen fürchten erhöhte Personalkosten bei der Einführung von Content Commerce, in Praxis erweisen sich aber andere Herausforderungen als Hürde. Vor allem die Technik muss stimmen. >>>ibusiness.de

- ZAHL DES TAGES -

18,1 Milliarden Euro wollen die Deutschen in diesem Jahr für Geschenke ausgeben, wie eine am Sonntag vorgelegte Verbraucherbefragung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) ergab. Das sind pro Kopf 266 Euro und damit drei Prozent mehr als 2015. >>>Handelsblatt.com

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