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E-Commerce-Trends 02.05.2016 Esprit weist erstmals E-Commerce-Umsätze aus

Esprit hat im ersten Quartal rund 112 Millionen Euro Online-Umsatz erzielt, ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von etwa 11 Prozent. Damit entwickelt sich das E-Commerce-Geschäft der Modekette deutlich besser als der Gesamtumsatz.

- NEWS -

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Esprit hat erstmals seine E-Commerce-Umsätze separat ausgewiesen: Demnach erlöste der Ratinger Modekonzern im 1. Quartal 2016 948 Millionen Hongkong Dollar (HKD, rund 112 Millionen Euro), in den letzten 9 Monaten wurde ein Online-Umsatz von über 3 Milliarden HKD erzielt. Insgesamt nimmt der Online-Anteil 35,4 Prozent am Gesamt-Umsatz ein. >>>Textilwirtschaft

Metro vergrößert seinen E-Commerce-Bereich und übernimmt die Mehrheit an dem Multichannel-Händler Emmas Enkel. Die Gründer Sebastian Diehl und Benjamin Brüser haben die Geschäftsführung bereits abgegeben. Metro hatte sich bereits Ende 2014 mit 15 Prozent an dem Start-up beteiligt. >>>Internetworld

ebay hält die hohe Schlagzahl an Neuerungen aufrecht, die durchaus nach Aktionismus riecht: Nach vielen Änderungen für gewerbliche Händler spricht der Online-Marktplatz mit seiner neuesten Aktion jetzt wieder private Anbieter an. Der Dienst "ebay Komfort" soll mithilfe von Mädchenflohmarkt und Flip4New nicht-gewerblichen Händlern bei Verkauf und Versand helfen. >>>Onlinehändler-News

Paydirekt, der Online-Bezahlservice der deutschen Banken, will sein Geschäft langfristig gesehen, auf den europäischen Raum ausweiten. Das deutete der Sparkassenverband-Vorstand Joachim Schmalzl gegenüber der "Euro am Sonntag" an. >>>via Finanzen.net

Der Payment-Anbieter Paymill hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Die Rocket-Internet-Tochter, die bis dato 18 Millionen Euro an Kapital eingesammelt hat, sucht jetzt einen Käufer. Kürzlich war eine Übernahme geplatzt, mit der Insolvenz will sich das Unternehmen Zeit für weitere Gespräche verschaffen. Kündigungen gab es noch nicht, vorläufig ändert sich für die bestehenden Kunden nichts. >>>Onlinehändler-News

- INTERNATIONAL -

Uber bestraft seine Passagiere ab sofort fürs Zu-Spät-Kommen: Kunden, die in New York, New Jersey, Dallas und Phoenix ihre Uber-Fahrer länger als zwei Minuten warten lassen, müssen ab sofort für die Wartezeit bezahlen - oder damit rechnen, dass der Fahrer zum nächsten Kunden weiterfährt und ihnen eine Strafzeche aufbrummt. >>>The Guardian

Boohoo.com ist im Geschäftsjahr 2015/16 auf einen Umsatz von 195 Millionen Pfund gewachsen. Damit legte der Online-Fashion-Discounter ein stolzes Plus von 40 Prozent vor. Die Handelsmarge sank gegenüber dem Vorjahr leicht auf 57,8 Prozent. >>>Exciting Commerce

An Groupon klebt weiterhin das Pech wie Kaugummi am Schuh: Bisher lief der Verkauf von physischen Gütern, den das schwer gebeutelte Gutscheinportal mit Groupon Goods gestartet hatte, mit zweistelligen Wachstumsraten ganz gut. Aber jetzt verdüstert sich auch dieses Licht am Ende des Tunnels: Groupon Goods vermeldet für das 1. Quartal ein Mini-Plus von 0,8 Prozent auf 418,7 Millionen US-Dollar. Damit liegt die Tochter aber immer noch besser als die Mutter: Groupon selbst musste im 1. Quartal ein Umsatz-Minus von 2,5 Prozent verbuchen. >>>Internet Retailer

Der britische Online-Luxusmodenhändler VeryExclusive.co.uk erweitert sein Sortiment um Herrenmode. Ab Herbst wird die Premium-Marke von Shop Direct Marken wie Barbour, Kenzo oder Aquascutum vertreiben. Zielgruppe sind Männer zwischen 26-45 Jahren mit einem gehobenen Modeanspruch. >>>Internet Retailing

- BACKGROUND -

In Produktsuchmaschinen herrscht ein harter Wettbewerb um die besten Plätze. Gute Produktdaten im Online Shop helfen, sich einen guten Platz zu sichern - und damit mehr zu verkaufen. Andre Kröger, Geschäftsführer der Agentur Onmacon gibt drei Tipps, die Shop-Betreiber beachten sollten. >>>Internetworld

Shared Commerce: In Metropolen wie Berlin streiten die Kommunen mit Airbnb und Konsorten um dringend benötigte Wohnungen für den Wohnungsmarkt. Wie sich die Ferienwohnungsvermittler gegen ein neues Gesetz gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum wehren, hat die SZ zusammengetragen. >>>Süddeutsche.de

Same Day Delivery: Nur 13 Prozent der deutschen Internet-Nutzer haben sich schon mal eine Online-Bestellung per taggleicher Lieferung schicken lassen. 67 Prozent der Nutzer sind dagegen mit den normalen Lieferzeiten zufrieden und brauchen Same-Day daher nicht, 60 Prozent finden die schnelle Lieferung schlichtweg zu teuer. Und jeder dritte Nicht-Nutzer geht lieber ins Stationär-Geschäft, wenn es ganz dringend ist. >>>ibusiness

- ZAHL DES TAGES -

Um sechs Milliarden US-Dollar wurde Jeff Bezos in den Minuten nach der Verkündung der letzten Quartalszahlen von Amazon reicher, als die Aktie seines Unternehmens nachbörslich um 13 Prozent abhob. >>>Süddeutsche.de

- GEHÖRT -

"Wir haben als BWLer angefangen, die keine Ahnung von Mode haben. Die ersten Schuhe, die wir bestellt haben, liegen wahrscheinlich immer noch im Lager."
David Schneider, Mitgründer von Zalando, gab sich auf dem Young Professionals' Day der Textilwirtschaft volksnah - schließlich galt es zukünftige Nachwuchsmitarbeiter zu beeindrucken. >>>Textilwirtschaft

"Der Beginn ist um 6.30 Uhr vor dem Lager, da werden die Pakete eingeladen. Mit mindestens 120 Stopps muss ein Paketbote rechnen. Bis 19.30 sind oft aber nur 80 zu schaffen. Die Stopps, die der Fahrer an dem Tag nicht schafft, muss er am nächsten Tag zusätzlich abarbeiten. Zu besonderen Zeiten wie Weihnachten wird die Situation deutlich schlimmer. Es liegt an den Unternehmen, etwas an der Problematik zu ändern."
Der Paketzusteller Claus S. schreibt sich bei Focus Online den Frust über seinen typischen Arbeitstag von der Seele, nachdem Kunden sich seit Tagen auf dem Portal über angeblich stinkfaule Paketboten auslassen. >>>Focus.de

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