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E-Commerce-Trends 10.05.2016 DHL: erfolgreiche Tests mit Paketdrohne

Die DHL hat es jetzt als erster Anbieter weltweit geschafft, Pakete per Drohne auszuliefern. Booking.com hat in Sachen „Best-Preis-Klausel“ vor Gericht verloren und Hello Fresh versendet ab sofort Kochboxen für den Thermomix.

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- NEWS -

Die DHL hat es als erster Anbieter weltweit geschafft, Kunden per Paketdrohne zu beliefern. Die Tests wurden an der Packstation SkyPort im oberbayerischen Reit im Winkl durchgeführt. Vor allem dünn besiedelte Gebiete, wie zum Beispiel die Alpen, will die DHL künftig per Drohne versorgen. >>> Internetworld.de

Booking.com hat im Verfahren um die sogenannte „Best-Preis-Klausel“ eine Niederlage einstecken müssen. Das Portal hatte seine Hotelpartner dazu verpflichtet, auf der eigenen Hotel-Website keine günstigeren Preise anzubieten. Das Bundeskartellamt hatte diese Vorgehensweise untersagt. Um seine „Best-Preis-Klausel“ zu retten, zog das Hotelreservierungsportal vor das Oberlandesgericht Düsseldorf – doch das gab jetzt dem Bundeskartellamt recht. >>> Wirtschaftswoche 

Hello Fresh (I) versendet ab sofort auch Zutatenboxen für den Thermomix von Vorwerk. Die Partnerschaft mit Vorwerk könnte Hello Fresh viele neue Kunden bescheren. Die hat Hello Fresh auch dringend nötig, denn im Moment schreibt das Rocket-Internet-Start-up rote Zahlen. >>> Gründerszene 

Hello Fresh (II) hat im niedersächsischen Verden ein neues Produktionszentrum eröffnet. Hier will das Unternehmen in Zukunft seine Kochboxen produzieren und deutschlandweit ausliefern. >>> Onlinehändler News 

Readfy, ein Anbieter von E-Books im Abo, kooperiert mit dem Fernbusunternehmen Flixbus. Über das Onboard Entertainment von Flixbus können Fahrgäste kostenlos auf das Angebot von Readfy zugreifen. >>> Buchreport.de 

EBay investiert in die Weiterbildung seiner Verkäufer und startet eine Live-Webinar-Reihe. Die Webinare sind kostenlos und finden einmal im Monat statt. Der Startschuss fällt  am 12. Mai 2016, Thema ist die Optimierung von Angeboten. >>> Onlinehändler News  

  - INTERNATIONAL -

Ikea testet in Frankreich ein mobiles In-Store-Checkout-System. Mit Hilfe der App scannen die Kunden jeden Artikel ein, sobald sie ihn in ihren Einkaufswagen legen. Die App generiert aus den Scans einen einzigen QR-Code mit dem Gesamtpreis für alle Produkte. Dieser wird dann an der Kasse ausgelesen.  Dadurch verspricht sich IKEA einen schnelleren Bezahlvorgang, denn die Artikel müssen nicht mehr aufs Band gelegt und von der Kassenkraft eingescannt werden >>> Etailment 

Der indische Online-Marktplatz Flipkart, einst Vorzeigeunternehmen, sinkt in der Gunst seiner Investoren. Bereits viermal in Folge wurde die Unternehmensbewertung nach unten korrigiert. >>> Business Standard 

Baopals heißt eine englischsprachige Website, die Ausländern in China dabei hilft, sich auf den Alibaba-Plattformen Taobao und Tmall zu orientieren und Waren zu kaufen. Baopals übersetzt die Produktbeschreibungen ins Englische und unterstützt die Käufer außerdem mit einem zweisprachigen Kundenservice. Für jede Transaktion auf der Plattform verlangt das Start-up eine Service-Gebühr von fünf Prozent des Warenwertes plus acht Yuan pro Artikeltyp. >>> German.China 

Auch in Ruanda testet man die Zustellung von Gütern per Drohne. Der Logistiker UPS und der Drohnenhersteller Zipline haben sich zusammen getan, um Blutkonserven und Medikamente in entlegene Gebiete zu fliegen.  Das Projekt wird von der Regierung des afrikanischen Landes unterstützt. >>> CNET  

 - BACKGROUND -

Payment: Es muss nicht immer Paypal sein. In einem aktuellen Artikel listet t3n acht alternative Anbieter auf und schildert deren Vor- und Nachteile. >>> t3n 

  - ZAHL DES TAGES -

Knapp 49 Prozent aller E-Commerce-Transkationen finden in Großbritannien bereits auf einem mobilen Endgerät statt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Technologie-Unternehmens Criteo. >>> Internet Retailing  

- GEHÖRT -

„Schauen Sie sich alleine dieses Jahr an, da ist die Rocket-Internet-Aktie rauf und runter gegangen, vielleicht 50 Prozent Kursschwankungen in nur vier Monaten. Ich kann Ihnen eines sagen: Unsere Firma verändert sich in vier Monaten nicht um 50 Prozent.“

Oliver Samwer, Vorstandschef von Rocket Internet, hadert mit der Entwicklung des Aktienkurses. >>> Süddeutsche.de  

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