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E-Commerce-Trends 13.02.17 Check24 wirbt E-Commerce-Experten ab

Check24 bietet E-Commerce-Experten 10.000 Euro Wechselprämie, Amazon Deutschland wächst auf 12,8 Milliarden Euro Jahresumsatz und Mondelez experimentiert mit Impulskäufen im Web.

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- NEWS -

Check24: Das Vergleichsportal versucht derzeit, per Massenmailings Mitarbeiter von E-Commerce-Agenturen und anderen Arbeitgebern abzuwerben. Das Angebot: 10.000 Euro Wechselprämie und bis zu zehn Prozent mehr Gehalt als beim letzten Arbeitgeber. Branchenexperten schätzen, dass im Markt bis zu 10.000 Stellen fehlen. >>>per Mail

Amazon Deutschland: Nach den globalen Ergebnissen von vergangener Woche liegen nun auch die Amazon-Umsätze für Deutschland vor. So konnte der E-Commerce-Riese seine Umsätze von 10,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf jetzt 12,8 Milliarden Euro steigern. Deutschland ist damit weiterhin Amazons stärkster Markt außerhalb der USA. >>>Exciting Commerce

Hugo Boss: Die Modemarke erzielt mit dem eigenen Webshop gerade einmal drei Prozent des Gesamtumsatzes online. Zählt man die Online-Umsätze der Handelspartner hinzu, sind es zehn Prozent. Das muss mehr werden, findet Hugo-Boss-Chef Mark Langer. >>>Süddeutsche.de (Premium)

Deuter: Der Gersthofer Rucksackhersteller, der das Verbot des reinen Online-Handels seiner Rucksäcke vor dem Oberlandesgericht Frankfurt durchboxte, will seine Fachhändler jetzt beim Online-Vertrieb unterstützen. Über Commerce Connector wird die Hersteller-Website mit den Onlineshops von Händlern verknüpft. >>>Augsburger Allgemeine

Vicampo: Der Online-Marktplatz für Winzerweine ist offenbar ein Liebling von Investoren. In den vergangenen Jahren wurden rund zehn Millionen Euro Risikokapital in die Plattform investiert, der Jahresumsatz soll zuletzt bei 20 Millionen Euro gelegen haben. Der Break-Even soll in zwei Jahren geschafft werden. >>>Deutsche-Startups.de

Mondelez: Wie gelangen Impulsartikel in die digitalen Einkaufskörbe? Catherine Schwab-Wildi, Director Marketing und E-Commerbe bei Mondelez, hat den Vertrieb im Netz analysiert. W&V, Ausgabe 7/17, S. 30.

Auctionata: Kunstauktionen im Netz – das war für viele Brancheninsider die Zukunft. Doch die Verheißungen haben sich nicht erfüllt. Das hat zuletzt die Insolvenz von Auctionata gezeigt. Über die Hintergründe und alternative Konzepte. >>>Handelsblatt.com (Premium)

- INTERNATIONAL -

Amazon: Der E-Commerce-Riese hat in seinem Börsenbericht erstmals vor den Gefahren von Donald Trumps „America First“-Agenda gewarnt. Die Handelsbeschränkungen könnten das internationale Wachstum gefährden, heißt es in dem Bericht. >>>Reuters.com

Amazon: Der E-Commerce-Riese scheint seinen Kunden an die Wäsche zu wollen. In den USA soll eine eigene Kollektion günstiger BHs erscheinen. >>>Chainstoreage.com

Vacheron Constantin: Der Luxus-Uhrenhersteller wird erstmals in seiner traditionsreichen Geschichte die aktuellste Kollektion über das Internet verkaufen. Die Richemont-Marke will damit - ähnlich wie ihre Schwester IWC Schaffhausen oder Konkurrent Hermes - ein neues Publikum erreichen. Vertriebspartner für das 42.230 Euro teure Schmuckstück ist die Uhren-Website Hodinkee. >>>Wiwo.de

Santander: Das Bankhaus führt sprachgestützte Überweisungen ein. Über die Santander-App können Nutzer Geld an bestehende Gläubiger schicken. >>>Telegraph.co.uk

Starbucks: Die Kaffeekette versucht, über eine Kooperation mit WeChat stärker in China Fuß zu fassen. Über die Messaging-App können Nutzer künftig anderen einen Kaffee spendieren. >>>TechCrunch

- BACKGROUND -

Plattform-Ökonomie: Die Digitalisierung führt dazu, dass sich auf immer mehr Märkten digitale Plattformen etablieren - doch 62 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände geben an, dass sie noch nie von den Begriffen Plattform-Ökonomie, Plattform-Märkte oder digitale Plattformen gehört haben. Nur rund jeder Dritte (36 Prozent) kennt einen der Begriffe, zeigt eine Studie des Bitkom. >>>ibusiness.de

Künstliche Intelligenz: Auch wenn wir erst am Anfang dieser Entwicklung stehen, Künstliche Intelligenz (KI) und kognitive Computersysteme werden viele Bereiche unseres Lebens verändern. Einer dieser Bereiche ist der Handel, der sich durch den Einsatz von intelligenten Systemen einen enormen Wettbewerbsvorteil verspricht. Die Internet World Messe erklärt, wo die Stärken und Gefahren von intelligenten Systemen liegen. >>>Absatzwirtschaft / zur kostenlosen Messeregistrierung

Eigenmarken: Im wachsenden Verdrängungswettbewerb der Onlinehändler sind Eigenmarken für viele Händler der heilige Gral. Schließlich können sie sich darüber strategische Wettbewerbsvorteile verschaffen. Doch die iBusiness-Analyse zeigt: Ein Allheilmittel sind Eigenmarken nur bedingt. >>>ibusiness.de

Online-Payment: Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) blockiert einen besseren Verbraucherschutz beim Einkaufen im Internet. Anstatt die neuen strikteren Sicherheitsregeln für elektronisches Bezahlen umzusetzen, dringt die Behörde darauf, dass Banken bei Zahlungen im Netz die bislang gängigen Prüfungen weiter anwenden dürfen. >>>Süddeutsche.de

Online-Retouren: Dank „Bild“-Zeitung ist jetzt auch diese Frage gelöst: Darf man online gekauftes Erotik-Spielzeug umtauschen? Antwort: Wenn die Versiegelung aufgebrochen wird, verlischt das Widerrufsrecht. Denn bei Ware, die für den Kontakt mit Körperflüssigkeiten bestimmt ist, muss der Händler die Produkte nicht immer zurücknehmen. >>>Bild.de

Online-Fälschungen: Sneaker gelten laut eines Berichts des Fraud-Solution-Providers Riskified mit einer 300 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit für Betrugsversuche als bei jedem anderen Produkt als besonders riskante Anlage für Online-Händler. Auch wenn die meisten Online-Schuhhändler sich des hohen Risikos bewusst sind, versagen manche Präventionssysteme an der treffsicheren Erkennung von potenziellem Betrug. >>>Fashion United

Fulfillment: Vor allem Luxus-Modemarken können beim Fulfillment überzeugen, zeigt eine Analyse der Managementberatung Kurt Salmon. Denn die durchschnittliche Lieferzeit lag hier bei vergleichsweise geringen 1,7 Tagen. E-Commerce-Händler, die auch andere Marken im Programm haben, kommen hingegen auf eine Lieferzeit von 2,3 Tagen. Am schlechtesten schnitten vertikale Mode-Discounter ab, deren Abwicklung durchschnittlich vier Tage in Anspruch nahm. >>>Logistik Watchblog

- ZAHL DES TAGES -

Acht von zehn Mittelständlern erzielen noch keinerlei Umsätze über digitale Vertriebswege, zeigt eine Studie der KfW. Insgesamt erwirtschaften kleine und mittlere Unternehmen auf digitalem Weg gerade einmal 153 Milliarden Euro pro Jahr. Das sind vier Prozent der Gesamtumsätze der mittelständischen Wirtschaft. >>>Onvista.de

- GEHÖRT -

"Alexa is primarily about identifying tasks in the household that would be improved by voice. In regards to shopping, Alexa ist only really good for reordering consumables, where you don't have to make a lot of choices, but most online shopping is going to be facilitated by having a display.“
Amazon-Gründer Jeff Bezos sieht Alexa nicht unbedingt als neuen Vertriebskanal. >>>Yahoo.com

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