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E-Commerce-Trends Autoscout24 wird zur Transaktionsplattform

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Autoscout24 wird zur Transaktionsplattform, Otto startet einen Baumarkt-Shop, Netto erweitert das Online-Sortiment, Zalando testet VR im Pop-Up-Store und Wildberries will Amazon & Co. in Europa Konkurrenz machen.

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- NEWS -

Autoscout24 wird zur Transaktionsplattform: Als erste Fahrzeugbörse in Deutschland bringen die Münchner den Verkaufsprozess vollständig ins Netz und versprechen effiziente Geschäfte ohne Probefahrt und Preisverhandlungen. >>>Autohaus.de

Otto startet Baumarkt-Shop: Nach der Trennung von Partner Hagebau stärkt Otto.de sein eigenes Geschäft mit Baumarkt-Artikeln. Anfang der Woche hat der Hamburger Händler einen Online-Shop rund um Do-it-yourself-Sortimente gestartet. Damit will Otto die Sichtbarkeit seines Angebots im Netz erhöhen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

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++++ Google Shopping: Neues Potenzial für Ihren Onlineshop ++++ 15. Oktober 2019, Online-Seminar ++++  >>>6 Plätze frei

Netto erweitert das Online-Sortiment: Die Edeka-Tochter nimmt mehr Artikel aus den Filialen in den Online-Shop. Rund 1000 weitere Produkte aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich werden jetzt auch im E-Shop des Discounters verkauft. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Gute Zahlen für Mister Spex: Der Online-Optiker hat sein Geschäft in Europa im vergangenen Geschäftsjahr 2018 deutlich ausbauen können. Hier steht nun ein Netto-Umsatz von rund 122,8 Millionen Euro in den Büchern. Während sich der Umsatz nach eigenen Angaben trotz eines zweistelligen Plus nur "im Rahmen der Erwartungen" entwickelt hat, wurden beim Ergebnis die Erwartungen übertroffen. >>>Neuhandeln.de

- INTERNATIONAL -

Zalando testet VR im realen Laden: Der Berliner Modeversender öffnet am 3. Oktober in Madrid einen Pop-Up-Store. In dem gibt es allerdings keine Stände mit echten Produkten. Stattdessen setzt Zalando auf virtuelle Realität und eine Mischung aus Kunst und Mode. >>>Shop-Award-Blog

Tom Tailor launcht E-Shop für die Schweiz: Vor gut vier Wochen war es noch ein Plan, jetzt wird es Realität. Die Tom Tailor Group eröffnet in der Schweiz einen Onlineshop. Damit baut das Modeunternehmen seine digitale Strategie weiter aus. Das neue Angebot soll Technologie und Markenerlebnis miteinander verbinden. >>>Horizont.net

Wildberries will Amazon & Co. in Europa Konkurrenz machen: Der russische Onlinehändler Wildberries expandiert nach Europa. Das Unternehmen plane, ein großes Logistikzentrum in der Slowakei zu errichten, teilte Russlands Industrieminister Denis Manturow mit. Laut Manturow investiert Wildberries in den Bau rund 200 Millionen Euro. >>>derStandard.at

Amazon will Go-Technologie in Flughäfen und Kinos implementieren: Der E-Commerce-Riese will Branchengerüchten zufolge seine Technik für kassenlose Checkouts nicht mehr nur selbst nutzen. Erste Gespräche mit potenziellen Unternehmen sollen bereits laufen, Amazon nimmt zu den Gerüchten offiziell keine Stellung. >>>CNet.com

DailyDeal ist pleite: Das Handelsgericht Wien hat über das Vermögen des Online-Schnäppchenportals ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Neben 14 Mitarbeitern und 500 Kooperationspartnern sind auch Kunden betroffen, die auf dailydeal.at Gutscheine gekauft haben. Deren Gültigkeit ist ungewiss. >>>derStandard.at

- BACKGROUND -

Marktplatzstrategien - Steinzeitmethoden im Zukunftsmarkt: Wie strategisch agieren deutsche Händler und Hersteller auf Online-Marktplätzen? Das haben INTERNET WORLD BUSINESS und ecom consulting in einer gemeinsamen Studie empirisch untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd. >>>Internetworld.de

Stationäre Geschäfte dominieren den Handel: Die Top 1.000 stationären Vertriebslinien erwirtschafteten in 2018 einen Netto-Umsatz in Höhe von 311 Milliarden Euro. Das sind fast 60 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes (526,8 Milliarden Euro), wie aus einer Studie des EHI Retail Institute hervorgeht. Der Umsatz der Top drei stationären Handelsunternehmen ist größer als der des gesamten Onlinehandels (56 Milliarden Euro). >>>Lebensmittel Praxis

- ZAHL DES TAGES -

5.000 Dollar pro Monat kostet es Händler, wenn sie einen schnellen Kontakt zu einem echten Ansprechpartner erhalten wollen, der im Bedarfsfall für eine schnelle Problemlösung sorgt. Das stößt den Marktplatzpartnern sauer auf. Ohnehin haben sie zunehmend das Gefühl, dass Amazon seine Profite auf Kosten der Händler optimiert. Der Kunde hat hiervon nichts. >>>The Washington Post

- GEHÖRT -

"Grundsätzlich sehen wir die PSD2 sehr positiv. Sie macht das Bezahlen sicherer und ist damit im Sinne von Händlern und Konsumenten gleichermaßen. Wie so oft steckt der Teufel allerdings im Detail und die komplexe Umsetzung war und ist nicht zu unterschätzen. Deshalb ist es für Händler sinnvoll, sich sehr intensiv mit der Thematik zu beschäftigen. Schließlich soll die Konversion bei Kartenzahlungen auch weiterhin passen."

Kilian Thalhammer, Vice President Product Management Payment und Risk bei Wirecard, rät Händlern, den Aufschub der Bafin bei der PSD2-Umstellung aktiv zu nutzen. Live spricht er am 6. und 7. November auf dem "Payment Summit" in Hamburg. >>>Internetworld.dePayment Summit

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