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E-Commerce-Trends 19.06.18 AO.de erweitert das Sortiment um Computer & Co.

AO baut in Deutschland das Sortiment aus, Abracar erhält 11,5 Millionen Euro von der Allianz, Karstadt spezifiziert seine Marktplatz-Pläne, Siroop häufte allein 2017 50 Millionen Franken Verlust an und nach der DSGVO ist vor ePrivacy.

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- NEWS -

AO: Neben Haushaltsgeräten, Weißer Ware und Hifi-Produkten will der britische Online-Elektronikhändler AO in Deutschland noch in diesem Jahr Computer, IT-Hardware und Smart-Home-Produkte anbieten. Das soll unter anderem den Weg für schwarze Zahlen auf dem Kontinent frei machen. >>>Lebensmittel Zeitung (für Abonnenten)

Abracar: Der Spezialist für die Vermittlung von jungen Gebrauchtwagen von privat an privat hat mit Allianz X eine Finanzierungsrunde über 11,5 Millionen Euro abgeschlossen. Das Unternehmen übernimmt die effiziente Preisfindung, transparente Zustandserfassung, professionelle Vermarktung, Käufervermittlung und die Transaktionsabsicherung mit Gebrauchtwagen-Garantie und Rechtsschutzversicherung. Mit dem Geld will das Startup die Marktstellung in Deutschland ausbauen und die Expansion nach Österreich und Frankreich vorbereiten. >>>Pressemitteilung

Karstadt: Die Kaufhauskette will das Sortiment in ihrem Online-Shop von aktuell 300.000 auf eine Million Produkte steigern. Karstadt wolle zum „erfolgreichsten vernetzten Marktplatz“ werden, indem sowohl stationär als auch online mehr externe Anbieter mit auf die Plattform genommen werden und Karstadt selbst mit Eigenmarken die Plattformen anderer bespielt, kündigte der neue Chief Digital Officer Marco Werner an. >>>Lebensmittel Zeitung

Rewe: Die Online-Supermarktkette macht das, was von Unternehmen immer gefordert wird: Der Lebensmittelkonzern investiert in die Zukunft. Weil das nicht gleich Gewinne abwirft, wird gemeckert. Ein Kommentar. >>>Gründerszene.de

- INTERNATIONAL -

Siroop: Coop hat die Siroop AG aufgelöst. Unterlagen zeigen, dass die Plattform alleine 2017 gut 50 Millionen Franken Verlust geschrieben hat. >>>Handelszeitung.ch

Orell Füssli Thalia: 2.500 Mitglieder hat das größte Schweizer Buchhandelsunternehmen mit seiner im April lancierten WhatsApp-Bücher-Community "Young Circle" mittlerweile gewonnen. Mit der Aktion geht das Unternehmen proaktiv auf die Zielgruppe der 12- bis 19-Jährigen zu und hat als Lesebotschafter die Musiker Lo und Leduc engagiert. >>>Buchreport.de

Amazon: Der E-Commerce-Riese bringt sein Prime-Angebot nach Australien. Die Einwohner dort müssen mit umgerechnet 44,51 US-Dollar pro Jahr nur die Hälfte dessen bezahlen, was Amerikaner auf den Tisch legen müssen. Dafür gibt es aber auch nur Gratis-Zwei-Tage-Lieferung. >>>Mashable

Argos: Die britische Warenhauskette bietet Nutzern ihrer App an, sich über Augmented Reality einen Großbildschirmfernseher virtuell im eigenen Zuhause anzusehen, bevor sie ihn online bestellen. Die Aktion kommt rechzeitig zur Fußball-WM. >>>Internet Retailing

Google / JD.com: Amazon und Google werden in immer mehr Geschäftsfeldern zu erbitterten Konkurrenten. Jüngster Coup ist eine Kooperation von Google mit JD.com. >>>Internetworld.de

Mastercard: Der Finanzdienstleister hat in Großbritannien den ersten magischen Spiegel gelauncht, mit dem die Kunden auch bezahlen können. In den USA arbeitet Levi's bereits mit einem solchen Gerät. >>>Internet Retailing

- BACKGROUND -

Trends im Shop-Design: Worauf kommt es bei der Customer Experience an? Und welche Trends sind beim Front-­End-Design von Online Shops zu beachten? Zehn Experten verraten, worauf es ankommt. >>>Internetworld.de

UI-Design: So gut wie allen modernen E-Commerce-Seiten liegt ein Gestaltungsraster zu Grunde. Obwohl nur unsichtbares Hilfsmittel für Webdesigner, hat die Wahl des richtigen Grids entscheidenden Einfluß auf die Einkaufs­erfahrung. Und die wiederum wirkt sich auf die Konversionsrate aus. >>>ECB

ePrivacy: Nach der DSGVO ist vor der ePrivacy-Verordnung, die derzeit im Europäischen Parlament und im Europäischen Rat verhandelt wird. Bis Ende 2018 soll sie verabschiedet sein. >>>Horizont.at

China: Neun der zwanzig wertvollsten Internet-Firmen weltweit kommen inzwischen aus China. Baidu, Alibaba und Tencent kennt jeder, aber was ist mit Meituan-Dianping, Toutiao und Douyin? Welche Geschäftsmodelle verfolgen die chinesischen Companys? Was unterscheidet sie von westlichen Apps und was macht sie so wertvoll? OMR stellt die Überflieger aus dem Reich der Mitte vor. >>>OMR.com

China: ShopShops heißt ein Startup, das US-Kosmetikmarken hilft, in China via Video zu verkaufen. Die Marken können Produktdemos und Tutorials streamen und die chinesischen Kunden direkt aus dem Video heraus ordern. >>>Glossy

Russland: Dem Online-Handel in Russland drohen massive Zollschranken. Die Abgaben auf ausländische Pakete sollen steigen. Das würde vor allem China treffen. >>>Handelsblatt.com

Digitale Infrastruktur: Deutschland ist in Sachen Internetzugang ein Entwicklungsland. Nach den Plänen der Bundesregierung wird der Ausbau noch Jahre dauern. >>>taz.de

Same Day Delivery: Das Verlangen nach einer taggleichen Zustellung eines Produktes wird bei Usern immer größer. Mit welchen Vor- und Nachteilen der Service einer Same Say Delivery für Händler verbunden ist, erzählt Alexander Honigmann von Zebra Technologies. >>>Internetworld.de

- ZAHL DES TAGES -

3.000 Kilometer Irrfahrt musste ein Ersatzteil für eine Düsseldorfer Tierschutzorganisation zurücklegen, bis sie endlich ans Ziel kam. An 36 Tagen passierte das Paket 15 Stationen zwischen dem Westen und Osten Deutschlands. >>>Focus.de

- GEHÖRT -

"Online können wir uns nicht leisten. Das Retourenmanagement würde uns killen."

Der deutsche Primark-CEO Wolfgang Krogmann übt sich weiterhin in E-Commerce-Abstinenz. Doch mit einer Million Besuchern pro Woche in den Geschäften sei Primark auch ohne Omnichannel ein "Crowd-Puller für alle umliegenden Geschäfte." >>>Lebensmittel Zeitung

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