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E-Commerce-Trends Amazon liebäugelt (mal wieder) mit stationären Läden in Deutschland

Shutterstock / Vasin Lee
Shutterstock / Vasin Lee

Amazon erwägt einmal mehr stationäre Geschäfte in Deutschland, bei dm trägt die Digitalisierungsoffensive Früchte, Frischepost beliefert 8.000 Haushalte, Kitas und Firmen in Hamburg und deutsche Manager halten sich für Digitalisierungsnachzügler.

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- NEWS -

Amazon erwägt stationäre Geschäfte in Deutschland: Der Onlinehändler ist dem Einstieg in den stationären Handel auch hierzulande nicht abgeneigt. "Fakt ist: Wir wissen, dass Kunden offline einkaufen und dass sie Vielfalt mögen", sagte Deutschland-Chef Ralf Kleber - allerdings nicht das erste Mal. Konkrete Ziele oder Zeitpunkte wollte er - auch nicht das erste Mal - noch nicht nennen. >>>Welt.de

Wie smart dm inzwischen ist: Im Rahmen ihrer Digitalisierungsoffensive haben nun alle Filialmitarbeiter der Drogeriemarktkette Smartphones, um selbst besser informiert zu sein und die Kunden kompetenter zu beraten. Etailment hat nachgefragt, wie es läuft. >>>Etailment.de

Startup vorgestellt - Frischepost.de: Bei dem Online-Hofladen können Kunden Lebensmittel von regionalen Erzeugern bestellen. Die Gründerinnen Eva Neugebauer und Jule Willing gingen bereits 2015 in Hamburg an den Start. Dort hat das Start-up mittlerweile 55 Mitarbeiter und beliefert rund 8.000 Haushalte, ­Kitas und Firmen mit frischen Lebensmitteln.  >>>Internetworld.de

- INTERNATIONAL -

Farmy.ch wächst langsamer: Der Schweizer Online-Lebensmittelversender konnte im vergangenen Jahr weiter zulegen und erwirtschaftete einen Umsatz von 9,6 Millionen Franken, was einem Plus von 26 Prozent entspricht. Damit ist Farmy.ch jedoch auch deutlich langsamer gewachsen als in den Vorjahren und behauptet sich als klare Nummer 3 im Online-Lebensmittelhandel in der Schweiz nach Migros Le Shop und Coop@Home. >>>Carpathia-Blog

Travis Kalanick trennt sich von Uber: Bereits im November soll der ehemalige Uber-Geschäftsführer rund ein Drittel seiner Beteiligung am Unternehmen abgestoßen haben. Nachdem kürzlich bekannt wurde, dass er seinen Posten im Verwaltungsrat abgibt, verkaufte er nun auch seine restlichen Uber-Aktien. >>>Finanzen.at

- BACKGROUND -

Deutsche Wirtschaft läuft der Digitalisierung hinterher: In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft werden die eigenen Erfolge bei der Digitalisierung skeptisch beurteilt. Eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Geschäftsführer und Vorstände gibt an, dass ihr Unternehmen bei der Digitalisierung noch ein Nachzügler sei. Drei Prozent meinen sogar, den Anschluss verpasst zu haben. Nur rund jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) hält sich für einen Digitalisierungs-Vorreiter. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 502 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. >>>Pressemitteilung

HDE sieht in Sachen Konsumentwicklung schwärzer: Deutschlands Verbraucher wollen zum Jahresstart ihre Gürtel etwas enger schnallen. Das signalisiert das HDE-Konsumbarometer, das das Handelsblatt Research Institute monatlich für den Handelsverband HDE berechnet. Für Januar rutschte das Barometer auf 99,18 Zähler ab und notiert damit auf dem tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung vor drei Jahren. Vor allem die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung der Verbraucher sanken spürbar. >>>Handelsblatt.com

- ZAHL DES TAGES -

4.125 Verdächtige, die am Verkauf von Fälschungen über den chinesischen Online-Marktplatz Alibaba beteiligt sein sollen, wurden Unternehmensangaben zufolge 2019 mithilfe von verschiedenen Technologien zur Fälschungsbekämpfung ermittelt und von der Polizei gefasst. 2018 waren es nur 1.953 Verdächtige. Für Alibaba ein Beweis, dass seine Modelle funktionieren. Aber die Zahl erscheint angesichts des Ausmaßes an Fake-Produkten insgesamt doch lächerlich wenig. >>>German.China.org

- GEHÖRT -

"Man muss sich permanent auf eine neue Welt einstellen. Und selbst ein fünf Jahre altes Unternehmen wie unseres befindet sich in einer kontinuierlichen Transformation - kulturell aber vor allem inhaltlich bei dem, was der Kunde will."

About-You-Gründer Tarek Müller spricht im Handelsblatt-Podcast über seine Unternehmensgeschichte, Mut, seinen ersten Gewerbeschein, wie ein Start-up nach den wilden Anfangsjahren langsam erwachsen werden kann - und warum Abou You bereit ist für die Börse, er den Schritt aber trotzdem nicht geht. >>>Handelsblatt.com

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