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E-Commerce-Trends 04.10.17 Amazon will französische Supermarktkette kaufen

Der heutige E-Commerce-Trendnewsletter wird klar dominiert von Amazon. Der Online-Riese will nicht nur in Frankreich Supermarktketten kaufen, sondern könnte in der EU mehr Steuern bezahlen müssen, hat ein Startup für 3D-Body-Modelle übernommen und baut in Tokyo das weltweit größte Fotostudio. Der Ärger mit Verdi ist da nur eine Randnotiz.

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- NEWS -

eBay: Der Online-Marktplatz will dem Vernehmen nach die Verwendung von externen Links und die Nennung von Kontaktdaten auf Artikeldetailseiten stärker überprüfen. Derartige Praktiken sind auf eBay verboten. Wer erwischt wird, riskiert den Ausschluss von der Plattform. >>>Wortfilter.de

Fleurop: Erstmalig in der langjährigen Firmengeschichte investiert die Fleurop AG in eine Zweitmarke. Seit dem 2. Oktober 2017 führt das Berliner Traditionsunternehmen die Marke des insolventen Start-ups Bloomy Days unter "Bloomy Days powered by Fleurop" fort. >>>Pressemitteilung

Avon: Der Kosmetik-Hersteller verkauft seine Beauty-Produkte jetzt auch hierzulande über das Internet und startet seinen eigenen Online-Shop. Kunden müssen aber nicht komplett auf die Avon-Beraterinnen verzichten. >>>Neuhandeln.de

Zalando: Der Modeversender bastelt weiter an der Bündelung seiner Berliner Standorte im Stadtteil Friedrichshain. Der börsennotierte Online-Modehändler hat nach eigenen Angaben im Quartier Mediaspree eine 45.000m² große Mietfläche angemietet. >>>Textilwirtschaft.de

Zalando: Nachdem am Montag Verdi-Angaben zufolge 2.000 Amazon-Beschäftigte im Streit um höhere Gehälter die Arbeit niederlegten, ist jetzt Zalando dran. Am Logistikstandort in Brieselang soll heute gestreikt werden. Die Gewerkschafter fordern die Erhöhung des Eingangslohns für einfache Lagerarbeiter von 10,12 auf 11,99 Euro pro Stunde. >>>Abendblatt.de

Sanicare: Sanicare setzt an verschiedenen Touchpoints auf automatisierte Produktempfehlungen. Der Erfolg gibt dem Einsatz recht. Zuvor galt es aber technische Fragestellungen zu lösen. >>>Etailment.de

Dropastyle: Das Startup will mit einer ­Fashion Community unter anderem beim Online Shoppen gegen das Problem, die passende Größe zu finden, vorgehen und bietet dafür Provision. >>>Internetworld.de

Hessnatur: Der Modehändler will Arbeitsplätze abbauen. "Geschäftsführung und Mitarbeitervertretung haben sich gemeinsam für einen Interessenausgleich entschieden“. Die Zahl der Entlassungen soll unter zehn Prozent liegen. Aktuell arbeiten 370 Mitarbeiter für Hessnatur in Deutschland und der Schweiz. >>>Fashion United

Catawiki: Das holländische Startup Catawiki will den deutschen Markt erobern. Kassenzone.de hat sich mit dem DACH-Geschäftsführer Frank Engel über die Besonderheiten von Catawiki und die Marktpotentiale für gehobene Onlineauktionen unterhalten. >>>Kassenzone.de

- INTERNATIONAL -

Amazon: Die stationären Ambitionen im Lebensmittelsegment scheinen für Amazon mit der Whole-Foods-Übernahme nicht zu enden. Wie die französische Zeitung Le Monde aus Insiderkreisen erfahren haben will, wandte sich Amazona auch in Frankreich an mehrere Supermarktbetreiber, darunter die Casino-Tochter Monoprix, Intermarche und Systeme U, um mögliche Vertriebspartnerschaften und Zukäufe auszuloten. >>>Wiwo.de

Amazon: Seit drei Jahren schon prüft die EU-Kommission, ob Amazon mit einem luxemburgischen Steuerentscheid aus dem Jahr 2003 in unfairer Weise begünstigt wurde. Einem Insider zufolge ist jetzt eine Entscheidung gefallen. >>>Internetworld.de

Amazon: Auf dem Weg zur Fashion-Marke hat Amazon für kolportierte 50 bis 70 Millionen US-Dollar das Startup Body Labs übernommen. Das Unternehmen kreiert lebensechte 3D-Body-Modelle, mit denen dann beispielsweise Kleidung virtuell anprobiert werden kann. Auch photorealistische Avatare für Spiele sind möglich. >>>TechCrunch

Amazon: Der Online-Riese will in Tokyo im Frühjahr 2018 sein weltweit größtes Fotostudio eröffnen. Produziert werden sollen dort Mode- und Accessoire-Shootings. Sowohl in Japan als auch im Rest der Welt zählt Mode zu den am schnellsten wachsenden Kategorien von Amazon. >>>WWD.com

Amazon: Der Internet-Riese will ein zweites Hauptquartier bauen. Fünf Milliarden Dollar sollen investiert werden und 50.000 neue Jobs entstehen. Bürgermeister in den USA und Kanada überschlagen sich mit teilweise absurden Bewerbungsaktionen. >>>Heute.de

Richemont: Er pfeift auf Status und Luxus ist ihm fern: Der künftige CTO Jean-Jacques van Oosten steht im Kontrast zu Richemont. Genau darum hat ihn Johann Rupert in den distinguierten Luxuskonzern geholt. >>>Handelszeitung.ch

eBay: Der Online-Marktplatz will die Gedanken seiner Nutzer lesen. Mithilfe von Headsets, die Hirnströme aufzeichnen, will das Unternehmen herausfinden, was Kunden beim Kaufprozess beeinflusst. >>>Campaignlive.co.uk

Starbucks: Die Kaffeekette schließt ihren Online-Shop. Darüber wurden Tassen, Kaffeezubereitungsgeräte, Tee und Sirups verkauft. Auch das Abo-Modell für Kaffee hat sich offenbar nicht durchsetzt. >>>CSA

Estee Lauder: Die Kosmetikmarke will ihre E-Commerce-Aktivitäten ausbauen. Der Fokus dabei liegt auf Social Media und Datenanalyse. >>>WSJ

Uber: Ubers Ex-Chef Travis Kalanick verliert weiter an Einfluss bei dem von ihm mitgegründeten Fahrdienst-Vermittler. Der Verwaltungsrat der Firma hat am Dienstag laut Medienberichten beschlossen, Aktien mit mehr Stimmrechten abzuschaffen. Außerdem wird der Einstieg des japanischen Technologiekonzerns Softbank vorbereitet. >>>Wiwo.de

Uber: Der Chauffeurdienst führt zudem in Kooperation mit dem Shopping-Mall-Betreiber Westfield ausgewiesene Pickup- und Dropoff-Points ein. Im Shopping-Center Westfield’s Century City neben dem Santa Monica Boulevard soll es außerdem eine schicke Wartezone mit schlichtem, modernen Mobiliar geben. >>>TechCrunch

Noon: Mit einiger Verspätung ist Noon.com in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet. Der von Dubai-Millionär Mohamed Alabbar gegründete Online-Shop soll zur ersten arabischen E-Commerce-Plattform der Region werden. Im Sortiment finden sich Elektronikartikel, Damen-, Herren- und Kinderbekleidung, Haushaltswaren, Schönheitsprodukte, Babyartikel und Lebensmittel. >>>Fashion United

Shöpping.at: Nachdem im April dieses Jahres mit shöpping.at die erste Online-Shoppingplattform für österreichische Händler gelauncht wurde, soll es nun auch eine eigene Webseite für den Wiener Handel geben: Die Stadt, Wiener Wirtschaftskammer und Wirtschaftsagentur haben am Montag wien.shöpping.at vorgestellt. Die Plattform wird ebenfalls von der österreichischen Post betrieben und soll Anfang 2018 starten. >>>derStandard.at

Versandhaus Lehner: In der Hoffnung auf neue Kundschaft führt das Schweizer Versandhaus die Bezahlung mit der Internetwährung Bitcoin ein. Die Einführung der neuen Zahlungslösung kostete zwischen 30.000 und 40.000 Franken. >>>Persoenlich.com

- BACKGROUND -

Kanalverknüpfung: Omnichannel ist mehr als Click & Collect oder Click & Return. Best-of-commerce.de hat zehn Omnichannel-Features zusammengestellt, die dem Kunden echten Mehrwert bieten und Händlern mehr Traffic in den Filialen verschaffen. >>>best-of-commerce.de

Wundertier CDO: Die digitale Transformation wird die Wirtschaft in allen Branchen dramatisch verändern. Immer mehr Unternehmen suchen sich darum einen Chief Digital Officer (CDO), der diese Veränderung treiben soll. Doch welche Fähigkeiten muss er oder sie mitbringen? >>>ibusiness.de

- ZAHL DES TAGES -

Der Zugriff auf riesige Datenmengen und passende Ressourcen verhalf Amazon seit Beginn des Jahres zu Eigenmarkenumsätzen in Höhe von umgerechnet 212 Millionen Euro, hat One Click Retail analysiert. 19 der 20 umsatzstärksten Eigenmarken werden unter dem Label „Amazon Basics“ geführt. 85 Prozent des Umsatzes in dieser Kategorie stammen aus den Produktgruppen Mode, Babypflege und Vitamine. >>>Fashion Network

- GEHÖRT -

"Die europäischen Toys-R-Us-Gesellschaften bleiben von dem freiwillig eröffneten Restrukturierungsverfahren unberührt. Die derzeitige Situation in den USA ist maßgeblich durch die hohen Finanzverbindlichkeiten und daraus resultierenden hohen Zinsbelastungen begründet.“
Detlef Mutterer, Leiter von 105 Filialen von Toys’R’Us in den deutschsprachigen Ländern und Polen, sieht sein Unternehmen in Europa „gut aufgestellt.“ >>>Welt.de

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