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E-Commerce-Trends 07.07.2017 Amazon erweitert Voice-Bestellungen über Alexa

Amazons Sprachassistent Alexa kann jetzt aus aus einem deutlich breiteren Sortiment bestellen. Traditioneller, aber nicht weniger revolutionär geht Amazon im Buchbereich vor: In New York soll das nächste Ladengeschäft von Amazon entstehen.

- NEWS -

Vente-Privée eröffnet ein Büro in Berlin. Es ist der zweite Deutschland-Standort für den französischen Shopping-Club, der bereits seit sieben Jahren in Düsseldorf präsent ist. >>>Textilwirtschaft

Zalando erweitert seine Logistik-Optionen: Aktuell erfolgt der Versand von Zalando-Paketen innerhalb Deutschlands per DHL. Nun aber bekommt der Online-Händler einen zweiten Logistikpartner - Hermes. >>>Internetworld

Amazon Publishing, der hauseigene Buchverlag von Amazon, der seit zwei Jahren auch in Deutschland aktiv ist, erweitert sein Portfolio: Unter dem Imprint "Edition M" will das Unternehmen deutschsprachige Krimis und Thriller verlegen. Das 1. Programm umfasst fünf Bücher, die am 12. Juli auf den Markt kommen. >>>buchreport

Der Erotik-Versender Beate Uhse hat Probleme mit seinen Gläubigern: 30 Millionen Euro hatte sich das Unternehmen für die laufende Umpositionierung der Marke geliehen. Doch für einen erfolgreichen Turnaround reichte das nicht: Zuletzt schrieb Beate Uhse Millionen Verluste. Jetzt wollten die Gläubiger ihr Geld zurück - und ließen sich nur mit Mühe von einem weiteren Aufschub der Rückzahlung überzeugen. Damit kann die Sanierung des Erotik-Konzerns weitergehen - vorerst zumindest. >>>SHZ.de

- INTERNATIONAL -

Amazon (I) erweitert die Bestellmöglichkeiten seines Sprachassistenten Alexa. Bisher konnten Nutzer Alexa nur anweisen, bereits einmal bestellte Waren nachzuordern; jetzt können sie per Sprachaufforderung Bestellungen aus mehreren zehn Millionen Produkten zusammenstellen. Dabei trifft Alexa selbstständig eine Vorauswahl aufgrund des Suchbegriffs und sichert sich mit einer weiteren Nachfrage ab, ob das beschriebene Produkt wirklich gekauft werden soll. >>>Internet Retailer

Amazon (II) will 2018 oder 2019 ein weiteres Ladengeschäft cum Cafè eröffnen, berichtet die New York Post. Angeblich soll der Laden im Einkaufszentrum Hudson Yards entstehen. >>>NYpost

Obi hat seinen Schweizer Online-Shop an den Start gebracht. 20.000 Artikel können die Eidgenossen seit Dienstag im Netz kaufen. Die Präsenz scheint eine 1:1-Kopie des deutschen Shops zu sein - und die Kollegen vom Carpathia-Blog haben eine Menge Beispiele für mangelhafte Helvetisierung gefunden. >>>Carpathia-Blog

Der britische Lieferdienst Just Eat testet in den nächsten Monaten in Lonon die Auslieferung von Bestellungen durch sechs selbstfahrende Roboter. Die Roboter des estnischen Start-ups "Starship Technologies" fahren in Schrittgeschwindigkeit und können nur mit einem Code, den die Kunden mit ihrer Bestellung erhalten, geöffnet werden. >>>n-tv

Walmart hat sein Mobile-Payment-System auf sein gesamtes US-Filialnetz ausgeweitet. Damit können Kunden an den Kasssen von 4.600 Walmart-Filialen ab sofort mit ihrem Smartphone bezahlen. Aktuell nutzen laut Walmart über 20 Millionen Kunden die App regelmäßig. >>>Internet Retailer

Otto räumt weiter auf bei seiner französischen Noch-Tochter, der 3SI-Gruppe: Der Multichannel-Discoutner Cogemag-Excédence wird verkauft. Übernommen wird das Portal von dem französischen B2B-Händler Artmandis. >>>neuhandeln

Der E-Commerce-Riese Alibaba hat den Android App Store Wandoujia gekauft. Mit der Akquisition will Alibaba seine mobile Reichweite erhöhen. >>>Internetworld

- BACKGROUND -

Amazon Prime Day: Am 12. Juli geht Amazons Prime Day in die zweite Runde. Doch eine Analyse von Market Track hat nun ergeben, dass die Preise am Black Friday für Online-Shopper deutlich attraktiver sind. >>>Internetworld

- ZAHL DES TAGES -

Fast 2.000 europäische Hersteller und Marken untersagen oder behindern den Verkauf im Internet, will der Bundesverband Onlinehandel (BVOH) in einer Studie herausgefunden haben. >>>etailment

- GEHÖRT -

„YNAP stellt Personal ein und baut den Londoner Sitz aus. Wir stehen voll hinter der Präsenz in Großbritannien.“
Der Online-Modehändler Yook-Net-a-Porter, der Büros in Mailand und London betreibt und in diesem Jahr umsatzseitig um 20 Prozent wachsen will, lässt sich in seiner Strategie vom Brexit nicht beirren. >>>Textilwirtschaft

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