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E-Commerce-Trends 12.05.2015 Amazon: Eigener Paketdienst noch dieses Jahr?

Die Gerüchte um einen eigenen Paketdienst von Amazon reißen nicht ab. Noch in diesem Jahr könnte es in Deutschland soweit sein, orakelt die Wirtschaftswoche. Außerdem: Zalandos "Project Z" ist online.

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- NEWS -

Zalando startet heute sein Curated Shopping-Angebot. Aus dem Arbeitstitel "Project Z" ist die eigene Unterseite Zalon.de geworden. Bei der Zusammenstellung der kuratierten Outfits greift der Services auf das komplette Zalando-Angebot zurück, aus denen aktuell 30 Stylisten passende Angebote aussuchen.  >>>Internetworld

Amazon will in Deutschland angeblich noch in diesem Jahr einen eigenen Lieferdienst starten, berichtet die Wirtschaftswoche. Im Zuge des Deutschland-Starts von Amazon Fresh könnte der eigene Paketdienst Schritt für Schritt etabliert werden. Ähnlich geht der Online-Händler schon in Großbritannien vor: Hier fahren bereits 45 Subunternehmer mit eigenen Wagen für Amazon und beliefern vor allem die Ballungszentren. Amazon hat die Gerüchte bisher weder bestätigt noch dementiert. >>>Inside Digital

Gruner + Jahr übernimmt den Online-Feinkosthändler Delinero. Schon 2013, ein Jahr nach dem Start des Hamburger Unternehmens, hatte das Verlagshaus 20 Prozent der Anteile an dem Start-up übernommen, jetzt kaufte Gruner + Jahr auch die Anteile der anderen Investoren. Ändern soll sich bei Delinero nicht viel, der Online-Händler agiert weiter als selbstständiges Unternehmen. >>>Gründerszene

Der Weinhändler Hawesko musste im ersten Quartal Verluste in der Versandsparte hinnehmen. Um 3,1 Prozent ging der Umsatz des internationalen Unternehmens zurück, wofür vor allem das Flaggschiff der Gruppe, das Hanseatische Wein & Sekt Kontor, verantwortlich zeichnet. Die Geschäfte der vertikalen Sub-Shops Wein & Vinos, Wine Company und Carl Tesdorpf entwickelten sich dagegen positiv. >>>neuhandeln

Manch einer kann die Werbespots von Check24 schon nicht mehr sehen geschweige denn hören, für das Unternehmen haben sie jedoch trotz (oder vielleicht gerade wegen) des Nervfaktors ihr Ziel erreicht: Der Bekanntheitsgrad des Vergleichsportals ist drastisch angestiegen, meint Helmut Huber, Chief Marketing Officer bei Check24, im Interview. >>>Internetworld

Net-a-porter hat 2014 754 Millionen Euro umgesetzt - eine beachtliche Leistung bei rund 800.000 aktiven Kunden. Der durchschnittliche Warenkorbwert lag bei 481 Euro. Unterm Strich steht ein Ebitda von 58 Millionen Euro. >>>Exciting Commerce

Der Shopping-Sender QVC hat ein gutes 1. Quartal hinter sich gebracht. Der Netto-Umsatz in Deutschland stieg um drei Prozent auf 212 Millionen US-Dollar. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft mit Haushaltswaren, Accessoires und Mode, die Elektroniksparte schwächelte dagegen. Ab Juni versendet das Unternehmen seine Pakete auch nach Frankreich. >>>neuhandeln, >>>Aachener Nachrichten

- INTERNATIONAL -

Google testet in den USA ein neues Places-Feature: Bei sechs Exklusiv-Lieferpartnern können Nutzer direkt in den Suchergebnissen Essen bestellen. Kürzlich hatte Google es bereits möglich gemacht, dass Hotelbuchungen direkt in den Suchergebnissen durchgeführt werden können. >>>SEO.at

Die US-Wettbewerbsbehörde FTC nimmt die Datenverarbeitung von Sharing Economy-Unternehmen wie Uber oder Airbnb unter die Lupe. Geprüft werden soll, ob die Unternehmen angemessen mit den Verbraucherdaten umgehen und wo die Haftungsrisiken liegen. >>>Manager Magazin

Der US-Onlinehändler Wayfair hat im ersten Quartal 2015 seinen Umsatz um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert. Die Steigerung verdankt der Home & Living-Versender vor allem einem gesteigerten Werbebudget, das auch in TV-Spots investiert wurde. Fast 59 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen allein im ersten Quartal für Werbung ausgegeben. >>>Internet Retailer

ebay wird auch in Zukunft keine Informationen zu den gezahlten Gehältern im Unternehmen veröffentlichen. Einige Aktionäre hatten gefordert, ebay solle den Einkommensunterschied zwischen seinen weiblichen und männlichen Mitarbeitern offen legen. Der Antrag wurde aber von einer überwältigenden Mehrheit der Aktionäre abgelehnt. >>>The Guardian

- BACKGROUND -

Hersteller-UVP: Online-Händler müssen Produkte nicht gemäß der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers verkaufen. Das hat der Bundesgerichtshof bestätigt. Hersteller dürfen Online-Händler keine Nachteile androhen, falls sie von der Freiheit der Preisgestaltung Gebrauch machen. Besteht der Hersteller auf die Durchsetzung der UVP, verletzt er das Kartellgesetz. >>>Onlinehändler-News

Kundentreue: Fast jeder zweite deutsche Online-Shopper kauft nach schlechten Erfahrungen beim Versand nicht mehr beim gleichen Händler, zeigt eine Studie von MetaPack. Schlimmer noch: 78 Prozent erzählen Freunden und Bekannten von ihrem Ärgern. Besonders wichtig für ein positives Kauferlebnis sind kostenloser Versand, schnelle Lieferung sowie Lieferung zum Wunschtermin, am liebsten auch sonntags. >>>ibusiness

- ZAHL DES TAGES -

Von 8.00 bis 18.00 Uhr ist die kostenlose Kinderbetreuung geöffnet, die Otto auf dem Firmengelände in Hamburg eingerichtet hat, um seine 2.200 Mitarbeiter am Standort während des KiTa-Streiks zu unterstützen. Ein Notfallservice des Unternehmens vermittelt zudem Tagesmütter für Kinder unter drei Jahren. >>>Welt.de

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