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Amazon 26.10.2015
Amazon 26.10.2015

E-Commerce-Trends 26.10.2015 Amazon baut in den USA Logistik-Team auf

Die Anzeichen für einen eigenen Amazon-Paketdienst verdichten sich: Angeblich hat der Online-Riese in den USA Recruiter losgeschickt, die ein Logistik-Management-Team zusammenstellen sollen.

- INTERNATIONAL -

Amazon sucht in den USA angeblich aktuell ein Management-Team, das eine hauseigene Logistik auf die Beine stellen soll. Das berichtet das Logistik-Fachblatt DC Velocity und beruft sich dabei auf eine anonyme Quelle aus Amazon-Kreisen. Angeblich soll die eigene Logistik-Flotte bereits 2016 gelauncht werden und eine Lieferung binnen zwei Stunden nach Bestellung garantieren. >>>DC Velocity

Die japanische E-Commerce-Plattform JD.com hat eine eigene Variante von Amazons Dash-Button auf den Markt gebracht. Heute sollen die ersten Buttons in den Handel gehen. Per Knopfdruck können Kunden dann Waren von chinesischen Brands, aber auch von westlichen Marken wie Dove, Whiskas, Pedigree und Durex nachbestellen. >>>Amazon Watchblog

Uber will eine weitere Finanzierungsrunde starten und damit seine neunte Milliarde an Investorengeldern einsammeln. Erst im Sommer hatte Uber die letzte, milliardenschwere Finanzspritze bekommen. Bei der neuen Runde soll das Start-up mit insgesamt 60 bis 70 Milliarden US-Dollar bewertet werden.

dm will für Online-Bestellungen im österreichischen Shop künftig auch Click & Collect in den Filialen der Alpenrepublik anbieten. Das kündigte dm Österreich-Chef Harald Bauer an. >>>Location Insider

Trip Adivsor sieht sich einer wachsenden Zahl von Hotelliers, Restaurant-Besitzern und Gourmet-Kritikern gegenüber, die das Bewertungsportal dazu auffordern, gegen die vielen gefälschten Bewertungen auf seinen Seiten vorzugehen. Die Kritiker haben mittlerweile auch eine Twitter-Kampagne mit dem Hashtag #noreceiptnoreview gestartet, um Trip Advisor dazu zu bringen, nur noch Bewertungen zuzulassen, zu denen ein Bewirtungsbeleg per Scan vorgelegt wurde. >>>The Guardian

Der US-amerikanische Musikstreaming-Dienst Pandora muss mehreren Plattenlabeln insgesamt 90 Millionen US-Dollar zahlen. Der Musikservice hatte diverse Musikstücke gespielt, die vor 1972 aufgenommen wurden, ohne dafür Tantiemen zu zahlen - in der Annahme, diese älteren Titel seien nicht mehr vom Urheberrecht geschützt. Allerdings varriert das Urheberrecht in den USA von Bundesstaat zu Bundestaat. da beispielsweise Kalifornien und New York auch ältere Stücke urheberrechtlich schützen, kommt Pandora um die Ausgleichszahlung nicht herum. >>>The Guardian
 

- BACKGROUND -

Crowd Logistik: In Seattle testet Amazon mit "Amazon Flex" die Zustellung von Paketen durch Privatpersonen, die sich mit einem Nebenjob als Amazon-Zusteller 18 bis 25 US-Dollar pro Stunde verdienen können. Ob Crowd-Logistik auch ein mögliches Modell für Deutschland wäre, nimmt Stefan Meixner unter die Lupe. >>>neuhandeln

Kunden gewinnen mit Xing: Xing-Nutzer könnnen sich über das Netzwerk nicht nur mit nützlichen beruflichen Kontakten verlinken, sondern über die Plattform auch Kunden aquirieren. Die Tricks: die Besucher des eigenen Profils im Blick behalten, Konkurrenz und Zielgruppe über die Erweiterte Suche scannen, Empfehlungsmarketing nutzen. >>>Best Practice Blog

Hersteller und Direktvertrieb: Vor zwei Wochenhat Sony den eigenen europäischen Online-Shop eingestellt. Alexander Graf macht sich so seine Gedanken über die Sinnhaftigkeit dieser Entscheidung. >>>Kassenzone
 

- ZAHL DES TAGES -

Auf 55 Milliarden US-Dollar wird das Privatvermögen von Amazon-CEO Jeff Bezos aktuell geschätzt. Damit ist Bezos nach Microsoft-Gründer Bill Gates und Investment-Banker Warren Buffet der drittreichste Mann der Welt. >>>teltarif

- GEHÖRT -

"Ein Riesen-Fuck-up in Mexico."
Mit diesen einladenden Worten begannen die  Zalando-Gründer Robert Gentz und David Schneider ihren Vortrag beid er Berliner Fuck-up-Night, auf der Gründer offen und ehrlich über ihr Scheitern erzählen. Schneider und Gentz waren seinerzeit mit ihrem ersten Start-up, einem südamerikanischen sozialen Netzwerk, so grandios auf die Nase gefallen, dass sie sich nach der Pleite nicht mal mehr ein Flugticket zurück nach hause leisten konnten. Das hat ihnen damals Oliver Samwer bezahlt. Grandioses Lesestück. >>>Gründerszene

"Ich glaube, dort will niemand arbeiten."
Microsoft-Chef Steve Balmer hat in einem Interview auf Bloomberg TV scharf gegen Amazon geschossen. Jedes mal, wenn ein Mitarbeiter Microsoft verlassen hatte, um zu Amazon zu wechseln, "konnten wir sicher sein, dass er binnen zwei Jahren zurückkehrte", so Balmer, der gleich noch einen draufsetzte: "Es ist einfach kein guter Ort, um als Ingenieur innovative Sachen zu machen." >>>Manager Magazin 

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