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E-Commerce-Trends 23.09.15 Aldi steigt ins Musik-Streaming ein

Aldi kooperiert mit Napster, SportScheck lernt im Multichannel, Fraport investiert zehn Millionen Euro in eine Shopping-App für den Frankfurter Flughafen und Amorelie überträgt Toy-Partys live.

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- NEWS -

Der Discounter Aldi steigt in den Markt für Musik-Streaming ein - und will den Markt mit Kampfpreisen erobern. 7,99 Euro pro Monat sollen Aldi-Kunden für den Dienst „Aldi life“ bezahlen. Kooperationspartner ist Napster, in Deutschland drittgrößter Player nach Spotify und Deezer. Der Startschuss soll am Donnerstag fallen. >>>Handelsblatt.com

Der Frankfurter Flughafen will zum Vorreiter in Sachen Onlineshopping werden. Eine neue App soll virtuelle Läden und Einkaufserlebnis verbinden. Kunden können ihre Einkäufe im Internet aussuchen und anschließend im Flughafenladen abholen oder sich die Waren nach Hause schicken lassen. Flughafenbetreiber Fraport investierte knapp zehn Millionen Euro in das Projekt. >>>Wiwo.de

SportScheck erzielt durch seine Multichannel-Offensive rund 35 Prozent seiner Umsätze online. Bei der Digitalisierung des POS lernte die Otto-Tochter, dass Online-Terminals, an denen Kunden selbständig bestellen können, nur leidlich funktionieren. Als Beacon-Szenarien mit Mehrwert sind Services angedacht, die Kunden und ihre Bedürfnisse erfassen - beispielsweise Warenabholung oder Reparatur - um sie dann in den Abteilungen bereits entsprechend zu empfangen. >>>Location Insider

Amorelie übertrug gestern um 20.00 Uhr erstmals eine Toy-Party live über Google-Hangouts auf Youtube. Dort wurden Produkte getestet und darüber geplaudert. Rund 100 Zuschauer blieben vor dem Monitor sitzen und konnten auch interaktiv am Geschehen teilnehmen. >>>per Mail

Schreck auf dem Amazon-Marktplatz: Die Shops seriöser Händler wurden von Betrügern gekapert, die dort vermeintliche Schnäppchen einschleusten. Wer sie kaufen wollte, sollte das Geld per Vorkasse an ein polnisches Konto überweisen. Wie die Manipulation der Shops gelang, ist bislang noch unklar. >>>Internetworld.de

In Indien, Japan und den USA gibt es das Angebot bereits, jetzt startet Amazon auch in Deutschland einen "Gewerbe, Industrie und Wissenschaft Shop". Unter amazon.de/industriefinden sich mehr als eine halbe Million Artikel für den professionellen Bedarf, darunter Arbeitsschutzausrüstung wie Sicherheitsschuhe, Produkte zum Brandschutz oder 3D-Produkte. Auch Artikel für den Hausmeister- und Sanitärbedarf wie Toilettenvorrichtungen sowie Elektro- und Handwerkzeuge oder Produkte für den Medizinbedarf gehören zum Sortiment. >>>Internetworld.de

Bei Amazon in Leipzig soll bis zum Ende der Spätschicht am Samstagabend gestreikt werden. Insgesamt treten die Arbeiter damit sechs Tage in den Ausstand. >>>Lebensmittelzeitung

Der Ticketmarktplatz StubHub, ein eBay-Unternehmen, ist jetzt in Deutschland gestartet. Auf dem Marktplatz können deutsche User ab sofort Tickets für Musik-, Unterhaltungs- und Sportevents erwerben. >>>Internetworld.de

Der Online-Marktplatz Fyndiq will mehr Händler auf seine Plattform holen und hat dazu eine Schnittstelle für Magento entwickelt. Wer mit Magento arbeitet, kann seinen Webshop in Fyndiq integrieren. >>>Onlinehaendler-News.de

VonFloerke, der Online-Shop für handgemachte Herren-Accessoires, der in der Vox-Show „Höhe des Löwen“ 180.000 Euro Risikokapital erhalten hat, arbeitet an einer breiteren Präsenz seiner Produkte. Auf dem Shopping-Sender HSE24 will das Startup in wenigen Tagen das erste Mal auf Sendung gehen, auch mit Aboutyou.de gibt es Verträge. Die Mutter Otto.de hingegen sieht das junge Unternehmen trotz der Reichweite nicht als passenden Vertriebskanal an. „Wir wählen unsere Partner nicht nach Masse, sondern nach Klasse aus“, so Gründer David Schirrmacher. >>>Onlinehaendler-News.de

- INTERNATIONAL -

Starbucks führt sein „Mobile Order & Pay“-System jetzt USA-weit ein. Über die Unternehmens-App können Kunden Bestellungen vor ihrem Eintreffen in der Filiale aufgeben und den Kaffee anschließend abholen. Die Nachfrage ist Unternehmensangaben zufolge hoch. 16 Millionen aktive Nutzer zählt die App. Für die Zukunft plant Starbucks den Service auch international. Darüber hinaus will das Unternehmen ab Ende 2015 in New York City Kaffeeauslieferungen nach Hause testen. >>>TechCrunch

Amazon hat allein im zweiten Quartal über 30 Millionen Fashion-Artikel an Kunden in Europa verkauft. Das und was ihr an ihrem Job besonders Spaß macht, verriet Susanne Tebartz, Director & Category Leader EU Shoes & Handbags in der Amazon-Niederlassung Deutschland, gegenüber Fashion United. >>>Fashion United

1.100 Jobs streicht das Rabatt-Portal Groupon. Zudem wird das Geschäft in Marokko, Panama, Puerto Rico, Taiwan, Thailand, Uruguay und auf den Philippinen eingestellt. Die höhere Effizenz im Geschäft erlaube es, den Betrieb schlanker zu machen, heißt es zur Begründung. >>>Wiwo.de

Bei Sears soll ein ehemaliger Amazon-Logistik-Manager das Kundenbindungsprogramm reaktivieren, das der kränkelnden Kette immerhin drei Viertel ihrer Umsätze beschert. Mithilfe von Technologie und einer besseren Integration in die Online-Aktivitäten soll aus den Mitgliedern mehr Umsatz herausgequetscht werden. Sie sollen bei Sears Produkte kaufen, die sie sonst anderswo eingekauft hätten. >>>Reuters.com

Derweil setzt Pepsi auf einen Ex-Walmart-Mann, um im E-Commerce erfolgreicher zu werden. Gibu Thomas war bei Walmart.com zuständig für Mobile Commerce und Social Media inklusive @WalMartLabs. Was genau er bei Pepsi tun soll, will der Brausehersteller noch nicht kommunizieren. >>>Internet Retailer

House of Fraser meldet für das erste Halbjahr 2015 ein E-Commerce-Umsatzplus von 30,8 Prozent. 17,5 Prozent des Gesamtumsatzes wird über digitale Verkaufskanäle erwirtschaftet. In den Geschäften stiegen die Umsätze im gleichen Zeitraum nur um zwei Prozent. Einen Beitrag zum Wachstum hätten Online-Innovationen wie eine neue iPhone-App geleistet, mit denen Kunden Barcodes im Laden scannen können. Auch die Beschleunigung der Lieferzeiten mit Cut-Off-Zeiten bis 24.00 Uhr für eine Lieferung am nächsten Tag hätten die Umsatzentwicklung positiv beeinflusst. >>>Internet Retailing

Argos will im diesjährigen Weihnachtsgeschäft 9.000 zusätzliche Kräfte in den Läden und den Logistikzentren einstellen, um der wachsenden Online-Nachfrage Herr zu werden. Erstmals will Argos auch 1.000 eigene Fahrer einstellen, die in den Spitzenzeiten die Bestellungen zu den Kunden nach Hause fahren. Die britische Supermarktkette erwartet in den kommenden Monaten eine starke Nachfrage nach Same-Day-Delivery. >>>Internet Retailing

- BACKGROUND -

CRO: Sieben Tipps zur Optimierung der eigenen Konversionsrate hat Practicalecommerce.com zusammengestellt. Tipp 1: Zeigen Sie Produkte im Nutzungskontext. >>>Practicalecommerce.com

Ebay-Treueprogramm: Welchen Einfluss hat die neue kostenfreie Rücksendemöglichkeit von „Ebay Plus“ auf die im Ebay-Shop verwendete Widerrufsbelehrung? Die Antwort des Händlerbundes: Kommt darauf an. >>>Onlinehaendler-News.de

Amazon-SEO: OnlineMarketingRockstars hat einen Blick auf neue Dienstleister, Agenturen und Tools im Markt geworfen. >>>OnlineMarketingRockstars

Customer Lifetime Value: Richtig eingesetzt kann die Formel zur Berechnung des Customer Lifetime Value eine gutes taktisches Tool zur Bewertung von Marketing-Kampagnen sein. Doch die Gefahr, sie zu missbrauchen, ist hoch. Bill Gurley, General Partner bei Benchmark Capital, hat zehn Gründe definiert, warum man der CLV-Formel nicht zu sehr huldigen sollte. >>>Forbes.com

Mobile Shopping: Während ein Großteil der Online-Händler in Sachen mobiler Nutzerexperience auf Responsive Design setzt, zeigt eine aktuelle Studie: Eigentlich brauchen Händler Apps. Denn Kosumenten verbringen 82 Prozent ihrer mobilen Nutzungszeit in Apps und nur 18 Prozent auf mobilen Webshops. Und: In-App-Kampagnen konvertieren fünf bis zehn Mal besser als mobile Web-Kampagnen. >>>Internet Retailer

- ZAHL DES TAGES -

44 Prozent der Kaufplaner von Smartwatches, 40 Prozent der Kaufplaner von Fitness-Armbändern und 51 Prozent der Kaufplaner von Datenbrillen würden ihr Gerät gerne für mobile Shopping-Anwendungen nutzen, zeigt eine internet-repräsentative Studie des Online-Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß im Auftrag der Internet World Messe. Im Mai wurden dafür 6.500 deutsche Internet-Nutzer befragt. >>>Marketing-Boerse.de

- GEHÖRT -

„Geht man davon aus, dass üblicherweise eine weitere Steigerung des Werts vom Markt erwartet wird, müsste die IPO für drei bis vier, vielleicht sogar fünf Milliarden Euro erfolgen. Dafür ein ausreichendes Zeichnungsvolumen am deutschen Markt zu erhalten, ist ein Kraftakt.“
Nils Seebach, Herausgeber des Blogs „Digitalkaufmann“, glaubt, dass die aktuelle Unternehmensbewertung von HelloFresh mit 2,6 Milliarden Euro für das Startup nicht unbedingt ein Grund zum Jubeln ist. >>>Gründerszene.de

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