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Black Friday

Online-Kunden ins Geschäft locken So könnt ihr Googles Local Inventory Ads am Black Friday nutzen

shutterstock.com/paw
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Dieses Jahr fällt der Black Friday auf den 23. November. Für stationäre Händler, die Online-Kunden gezielt zu diesem Termin mit Angeboten auf die Fläche locken möchten, sind Googles Local Inventory Ads (LIA) eine Option. Wir zeigen, wie sich die Anzeigen nutzen lassen.

Alle Online- und Offline-Schnäppchenjäger sollten sich in diesem Jahr den 23. November im Kalender anstreichen. An diesem Tag ist Black Friday - der Tag, der die Rabattschlacht in der Vorweihnachtszeit auf den Höhepunkt treibt. Für stationäre Händler, die Online-Kunden gezielt zu diesem Termin mit Angeboten auf die Fläche locken möchten, empfehlen sich Googles Local Inventory Ads (LIA).

Sie bieten lokalen Einzelhändlern die Chance, Kunden für den Kaufabschluss in das Ladengeschäft zu lenken. Die lokalen Produktanzeigen werden dem Nutzer in der Google-Suche und auf Google Shopping zusammen mit den herkömmlichen Shopping Ads - getrennt von den Textanzeigen - angezeigt.

Kein eigener Online Shop nötig

Der Vorteil: Händler brauchen keinen eigenen Online Shop, um daran teilnehmen zu können. Wer aber seine lokalen Produktangebote auf Google bewerben möchte, muss sein stationäres Sortiment digital erfasst und sollte seine Google-Konten im Griff haben. Voraussetzung, um lokale Produktangebote über LIA bewerben zu können, ist das Bereitstellen von Informationen zu Unternehmen, den Ladengeschäften und den dort verfügbaren Produkten.

Sucht ein Nutzer mit seinem Smartphone nach einem Produkt, weist die Anzeige des Händlers ihn darauf hin, dass ein Artikel in einem Ladengeschäft in seiner Nähe verfügbar ist. Das Anklicken der Anzeige führt den Interessenten zur Verkäuferseite auf Google, wo er weitere Informationen zum Produkt erhält. Darüber hinaus werden ihm lokale Informationen wie die Öffnungszeiten, eine aktuelle Wegbeschreibung sowie die Verfügbarkeiten von Zubehör- und Alternativ-Angeboten im Sortiment des Einzelhändlers angezeigt. Nach eigenen Angaben verzeichnete Google in den vergangenen zwei Jahren eine Verdreifachung des mobilen Suchvolumens mit dem Filter "in der Nähe".

Feed Dynamix, Anbieter für Datenfeed-Technologie, gibt nun Tipps, wie Händler das lokale Google-Suchvolumen für ihr Ladenlokal in der nahenden Shopping-Saison nutzen können.

Vier Schritte zum erfolgreichen LIA-Setup

1. Konten einrichten und Programm aktivieren

Wer mit den Anzeigen für lokale Produktanzeigen startet, benötigt zunächst drei Google-Konten:

  • das Merchant Center zur Verwaltung von Produktkatalog und Inventar
  • Google MyBusiness zur Pflege von standortbezogenen Geschäftsinformationen und
  • ein AdWords-Konto für das Management der Kampagne.

Diese Konten müssen für die Teilnahme am Werbeprogramm verknüpft werden. Zudem muss im Merchant Center das Programm für Local Inventory Ads aktiviert und ein Impressum hinterlegt werden.

2. Lokale Produktdatenfeeds erstellen und einreichen

Für das Erstellen von Local Inventory Ads werden zwei separate Datenfeeds im Merchant Center eingereicht: Der Hauptfeed mit lokal erhältlichen Produkten gibt an, welche Produkte ein lokales Ladengeschäft grundsätzlich listet, der Feed mit lokalem Produktinventar weist die Verfügbarkeiten und Preise für ein Ladengeschäft aus.

3. Inventarüberprüfung durch Google

Nach dem Einreichen der Produktdatenfeeds erfolgt eine Inventarprüfung. Das heißt Google prüft, ob das online registrierte Produktinventar tatsächlich mit dem in den Geschäften vorrätigen Sortiment übereinstimmt. Die Überprüfung erfolgt initial sowie fortlaufend durch einen Besuch des Ladengeschäfts durch einen Google-Beauftragten oder telefonisch.

4. Local Inventory Ads aktivieren

Nach dem Einrichten der Datenfeeds aktivieren Einzelhändler schließlich in ihrem AdWords-Konto Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit, um die Anzeigen zu schalten.

Checkliste

Nachfolgende fünf To-dos sollten Händler erledigt haben, wenn sie mit LIA erfolgreich in die vorweihnachtliche Shopping-Saison starten wollen:

  1. Ich habe meine lokalen Ziele definiert und diese mit meinem Shop Marketing abgestimmt.

  2. Ich habe meine Google-Konten eingerichtet und bin in der Lage, Artikelstammdaten sowie lokales Inventar an Google zu übermitteln.

  3. Mein lokales Inventar aktualisiere ich fortlaufend und regelmäßig, um stets aktuelle Informationen bieten zu können und das Einkaufserlebnis meiner Kunden zu sichern.

  4. Ich kenne den lokalen Markt und die Kaufgewohnheiten meiner Kundschaft.

  5. Ich nutze weitere lokale Formate, um meinen Erfolg abzusichern.
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