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Bing & Klout Microsoft investiert in Social-Media-Rankingdienst

Die Partnerschaft von Bing und Klout soll noch weiter vertieft werden.

Die Partnerschaft von Bing und Klout soll noch weiter vertieft werden.

Microsoft hat sich Anteile an dem Social-Media-Dienstleister Klout gesichert. Der Klout-Score soll künftig in die Bing-Sidebar integriert werden. Umgekehrt sollen außerdem Bing-Highlights in den Klout-Userprofilen auftauchen.

Durch die Integration des Klout-Scores in Bing, will Microsoft Anwendern der Suchmaschine die Suche in sozialen Netzwerken erleichtern sowie den Einfluss verschiedener Personen im Internet verdeutlichen. Der Klout-Score ist ein Wert zwischen 1 und 100, der die Online-Reputation einer Person ausdrückt. Diese wird ermittelt, indem das Unternehmen die Beiträge von Usern in Netzwerken wie Facebook, Twitter, Youtube oder LinkedIn analysiert. Den höchsten Klout-Score hat derzeit US-Präsident Barack Obama mit einem Wert von 99.

In Zukunft soll die Partnerschaft zwischen Bing und Klout noch weiter vertieft werden. Auswirkungen wird die Zusammenarbeit zunächst allerdings nur auf Bing- und Klout-Anwender in den USA oder in Kanada haben.

Unumstritten ist das Klout-Ranking übrigens nicht: Der Algorithmus orientiere sich vor allem an der Quantität und zu wenig an der Qualität von Social-Media-Beiträgen, bemängeln Kritiker.

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