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Yahoo will cafemom

Yahoo will cafemom 100 Millionen US-Dollar für Mütter-Community

Yahoo interessiert sich für die Übernahme des Netzwerks cafemom. Außerdem beginnt diese Woche eine weitere Phase der Umstellung der Websuche von Yahoo durch bing.

Yahoo nimmt jetzt Mütter ins Visier. Der Internetkonzern bemühe sich derzeit darum, das soziale Netzwerk cafemom, zu übernehmen, berichtet Kara Swisher. Nach Informationen von Boomtown habe Yahoo eine Kaufsumme von 100 Millionen US-Dollar vorgeschlagen. Die cafemom-Gründer Andrew Shue und Michael Sanchez erwarteten dagegen ein Angebot in Höhe von 200 Millionen US-Dollar. Unter anderem sei auch der Disney-Konzern am Kauf der Mütterseite interessiert.

Beide Unternehmen haben einen möglichen Deal bisher nicht bestätigt. Die Zielgruppe der Frauen bedient Yahoo gegenwärtig speziell mit der Webseite Shine. Im Mai legte Yahoo für die Open-Content-Plattform Associated Content ebenfalls eine Kaufsumme von von 100 Millionen US-Dollar auf den Tisch.

Zudem gibt Yahoo diese Woche den Startschuss für die Umstellung der Suchtechnik auf die Microsoft-Suchmaschine bing. Für Webmaster, die mit Produkten des Yahoo-Suchdienstes arbeiten, sind einige der jetzt im Yahoo-Developer-Network-Blog angekündigten Änderungen wichtig: Während der Dienst BOSS zunächst bestehen bleibt, führt Yahoo für den bisher kostenlosen Service jetzt eine Gebühr ein. Der Search Monkey-Service wird dagegen eingestellt. Auch die MyBlogLog-APIs werden bis Ende des Jahres abgestellt.

Die Umstellung auf die bing-Suchtechnologie wird zunächst in den USA und Kanada erfolgen. In der Übergangszeit müssen Administratoren bei Problemen hinsichtlich der Yahoo-Suche weiterhin den Yahoo-Site-Explorer zum Weiterleiten ihrer Anfragen nutzen.Ende Juli 2010 hatte Yahoo in den USA mit der Testphase zur Einbindung von bing-Treffern auf seinen Suchergebnisseiten begonnen. Die komplette Umstellung soll auf dem US-Markt bis Ende 2010 vollzogen sein; in Deutschland soll erst 2011 umgeleitet werden. Die Search-Vereinbarung der beiden Internetriesen sieht vor, dass bing die Suchtechnologie für beide Suchplattformen stellt, während Yahoo den Vertrieb der Textanzeigen übernimmt.

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