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e-Spirit expandiert nach Nordamerika

e-Spirit expandiert nach Nordamerika CMS-Anbieter eröffnet Büro in Boston

Robert Bredlau, COO von e-Spirit Inc.

Robert Bredlau, COO von e-Spirit Inc.

Die e-Spirit AG, Anbieter des CMS FirstSpirit, hat eine US-Tochter gegründet. Vom neuen Hauptsitz in Boston aus will das Unternehmen in einem verunsicherten Markt punkten.

Die beiden bisher beherrschenden CMS-Systeme auf dem amerikanischen Markt, Day Software und Fat Wire, wurden kürzlich von den Groß-Investoren Adobe und Oracle übernommen. Ihre Content Management-Services werden jetzt vornehmlich in umfassenden Unternehmens-Komplettlösungen angeboten. "Wir haben aber festgestellt, dass diese "Rip & Replace"-Strategie, bei dem Unternehmenskunden ihr gesamtes Backend auf einen Schlag austauschen sollen, in der aktuellen schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht unbedingt die attraktivste ist", sagte Robert Bredlau, COO von e-Spirit Inc. und designierter Leiter der US-amerikanischen Dependance gegenüber INTERNET WORLD Business. "Wir backen da mit unserem spezialisierten Angebots eines leistungsstarken CMS, das problemlos in unterschiedliche Unternehmensportale integriert werden kann, kleinere und deutlich günstigere Brötchen."

Mit einer Mannschaft von zunächst sechs Mitarbeitern will Bredlau den US-amerikanischen und kanadischen Mittelstand ansprechen. "So wollen wir auch fürs erste unter dem Radar der großen Konkurrenten bleiben", so der e-Spirit-Mann. "Haben wir den Mittelstand erstmal von unserer Leistung überzeugt, werden sich automatisch auch die großen Unternehmen für uns interessieren." Das Headquarter in Boston soll für Service, Support und Vertrieb zuständig sein, die eigentliche Implementierung von FirstSpirit sollen, wie auch in Europa, Partner-Agenturen und Dienstleister umsetzen. Um die zu gewinnen, startet e-Spirit im Oktober ein Roadshow an der amerikanischen Ostküste.

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