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Wiederauferstehung der Clip-App Vine ist tot, lang lebe Vine Camera

Nach der Ansage, die Video-App Vine einzustampfen, überrascht Twitter jetzt mit einer neuen Ankündigung: Im neuen Jahr kommt Vine unter dem Namen Vine Camera in abgespeckter Version zurück.

Es ist noch gar nicht lange her, da hatte Twitter die Nutzer seiner Video-App Vine mit der Ankündigung überrascht, die App einstellen zu wollen. Die Anwendung, über die Snapchat-ähnlich Kurzvideos erstellt werden können, soll allerdings in neuem Gewand daherkommen, so Twitter in einem Beitrag im Vine-Blog.

Vine Camera soll auch in Zukunft das Erstellen von Kurzclips ermöglichen. Die große Änderung: Die mit der Community verbundenen App wird es nicht mehr geben. Stattdessen soll die User-Gemeinschaft in der Twitter-Community aufgehen.

Das ergibt sich bereits aus der neuen Strategie, die mit Vine erstellten Videos optional auch auf Twitter zu teilen. Dieser Ansatz ist auch bei Facebooks Foto-App Instagram erfolgreich.

Vine Website bleibt online

Vines Webseite soll nach wie vor am Netz bleiben, so dass auch die in der Vergangenheit hochgeladenen Videos für die User zugänglich sind. Für alle, die jedoch von Vine die Nase voll haben, bietet Twitter ein Export-Tool, das bereits auf der Vine-Webseite freigeschaltet ist.

Das Ende von Vine war im Oktober 2016 bekannt gegeben worden.

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