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Falsche Werbeversprechen US-Aufsicht klagt gegen Tinder-Mutter Match

shutterstock.com/Happy Zoe
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Match - Betreiber der populären Dating-App Tinder - soll Kunden mit Hilfe betrügerischer Kontaktanzeigen und anderer dubioser Methoden hinters Licht geführt haben. Nun ermittelt die US-Wettbewerbsaufsicht FTC.

Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC hat wegen falscher Werbeversprechen Klage gegen den Dating-App-Betreiber Match eingereicht. Der Konzern, der auch hinter Verkupplungs-Plattformen wie Tinder, Hinge und OkCupid steckt, habe Kunden mit Hilfe betrügerischer Kontaktanzeigen und anderer dubioser Methoden hinters Licht geführt, teilte die Behörde am Mittwoch in Washington mit.

Match machte sich laut FTC etwa die vielen Fake-Profile zunutze, die Kunden Interesse an einer Beziehung vortäuschen. "Hunderttausende" Nutzer seien damit in Bezahlabos gelockt worden. Außerdem soll Match Kunden in vielen Fällen für angeblich kostenlose Probe-Services abkassiert haben.

Darüber hinaus beklagt die Behörde unter anderem auch, dass es Nutzern gezielt erschwert worden sei, zu kündigen.

Vorwürfe zurückgewiesen

Match wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück und bezeichnete die Klage als "komplett unbegründet". Tatsächlich bekämpfe der Konzern betrügerische Aktionen auf der Plattform, denn diese seien schlecht fürs Geschäft.

So würden 85 Prozent der unzulässigen Nutzerkonten innerhalb von Stunden abgefangen, 96 Prozent binnen eines Tages. Die FTC habe den Fall an das Justizministerium gegeben, dieses habe die Vorwürfe jedoch nicht weiterverfolgt, behauptet Match.

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