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Standortbestimmung

Erheben von Positionsdaten Irreführende Datenschutzangaben: Google zahlt 392 Millionen US-Dollar Strafe

Shutterstock/Lemonsoup14
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Nach US-Ermittlungen zu irreführenden Datenschutzangaben zahlt Google fast 392 Millionen US-Dollar Strafe. Nutzer seien nicht darauf hingewiesen worden, dass Google Apps automatisch Positionsdaten erheben.

Google zahlt fast 392 Millionen US-Dollar nach US-Ermittlungen zu irreführenden Datenschutzangaben. In den Untersuchungen kamen Generalstaatsanwälte von 40 Bundesstaaten zu dem Schluss, dass Google weiter Ortungsdaten von Nutzern sammelte, nachdem diese sich dagegen entschieden hatten.

Die 391,5 Millionen Us-Dollar (rund 379 Millionen Euro) werden zwischen den Bundesstaaten aufgeteilt, wie aus einer Mitteilung der New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hervorgeht.

Nutzer besser informieren

Die Generalstaatsanwälte kritisierten, Google habe den Nutzern zwar die Möglichkeit gegeben, die Speicherung ihrer Ortungsdaten abzulehnen. Sie seien jedoch nicht darauf hingewiesen worden, dass Google-Apps ebenfalls automatisch Positionsdaten erhoben.

Google verpflichtete sich in der Vereinbarung mit den Generalstaatsanwälten auch, die Nutzer besser über die Sammlung ihrer Ortungsdaten und Möglichkeiten, dies abzustellen, zu informieren. Ein Google-Sprecher sagte der "New York Times", bei der Untersuchung sei es um bereits vor Jahren geänderte Verfahren gegangen.

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