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B2B 27.10.2022
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LinkedIn-Studie Markenausbau ist bei B2B-Unternehmen derzeit Prio 1

Shutterstock/nexusby
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In einer aktuellen Studie geht LinkedIn der Frage nach, vor welchen Herausforderungen B2B-Marketer derzeit stehen. Demnach ist der Markenausbau ganz oben auf der Prio-Liste; auch Themen wie Vertrauen und Kundenbindung liegen Unternehmen am Herzen.

Inmitten zahlreicher Krisen schauen B2B-Marketer weltweit doch recht optimistisch auf die nächsten sechs Monate. Das zeigt eine aktuelle LinkedIn-Studie. Demnach blicken 76 Prozent von mehr als 1.700 B2B-Marketingleitern positiv in die Zukunft, auch wenn ihre Budgets durch die aktuelle Wirtschaftslage beeinträchtigt wurden. Unterschiede gibt es indes von Land zu Land: Während die Befragten in Indien (94 Prozent) und Saudi-Arabien (92 Prozent) den größten Optimismus zeigen, stimmen dem in Deutschland 50 Prozent zu, insgesamt der niedrigste Wert.

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Fokusthemen

Die Marke ihres Unternehmens ausbauen - das ist der Studie zufolge derzeit das große Fokusthema der B2B-Marketer. Mehr als zwei Drittel weltweit (67 Prozent) und drei Viertel der Befragten in Deutschland (75 Prozent) bestätigen, dass sie ihre Ausgaben in diesem Bereich entweder aufrechterhalten oder sogar erhöhen werden. Als Grund hierfür nannte in Deutschland nahezu jeder Zweite (46 Prozent), dass eine starke Marke den langfristigen Absatz fördert.
 
Grundsätzlich sind mehr als zwei Drittel (68 Prozent) überzeugt, dass sich Unternehmen, die ihre Marketingausgaben während einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit nicht reduzieren, danach schneller erholen.

Mehr als ein Viertel der B2B-Marketer weltweit und in Deutschland (jeweils 28 Prozent) sehen die derzeitige Situation zudem auch als Chance, um mehr in die Beziehung zu ihren Kunden zu investieren und so deren Vertrauen zu stärken. Außerdem biete sie die Möglichkeit, die eigene Brandstory zu überdenken und dadurch die Relevanz der Marke zu erhöhen (global: 22 Prozent; Deutschland: 16 Prozent).
 
Auf globaler Ebene führt Kreativität (56 Prozent) die Liste der Fähigkeiten eindeutig an, die laut Marketingexperten notwendig sind, um die aktuelle Unsicherheit zu bewältigen. In Deutschland halten sich dagegen Anpassungsfähigkeit (50 Prozent), Resilienz und Kreativität (jeweils 49 Prozent) die Waage.

Herausforderungen

Natürlich mangelt es bei all der positiven Grundstimmung nicht an Herausforderungen. Der Fachkräftemangel, die Energiekrise, steigende Materialkosten und die sinkende Kaufkraft der Kunden sorgen für große Unsicherheit.

Als eine der größten Herausforderungen in den nächsten sechs Monaten sehen die deutschen B2B-Marketingexperten die Tatsache, dass ihr Geschäftsbereich in wirtschaftlich unsicheren Zeiten keine Priorität mehr genießt. In keinem anderen Land stimmen mehr Befragte (18 Prozent) dieser Aussage zu, der globale Durchschnitt liegt lediglich bei 12 Prozent.

Fehlende größere Investitionen in die Marke (18 Prozent) werden ebenfalls als Challenge betrachtet, genau wie der Fachkräftemangel: 17 Prozent sehen die Mitarbeiterbindung und die Gewinnung neuer Talente als schwierige Aufgabe in den kommenden Monaten.

Methodik:
 
Das Marktforschungsinstitut YouGov hat im Auftrag von LinkedIn 1.703 Führungskräfte im B2B-Marketing in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, den USA, Brasilien, Australien, Indien, Singapur, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Zeitraum vom 13. bis 30. September befragt. Die Untersuchung wurde online durchgeführt.

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