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Amazon Echo Buds
Amazon 17.02.2022
Amazon 17.02.2022

Angriff auf Airpods und Co Amazon bringt Echo Buds nach Deutschland - und baut Cloud-Dienst AWS aus

In Weiß oder Schwarz sind die Amazon Echo Buds zu haben. Kostenpunkt: 120 Euro.

Amazon/dpa-tmn

In Weiß oder Schwarz sind die Amazon Echo Buds zu haben. Kostenpunkt: 120 Euro.

Amazon/dpa-tmn

Amazon bringt seine Ohrhörer mit der Sprachassistentin Alexa auch hierzulande auf den Markt - ein Angriff des Online-Handelsriesen auf etablierte Konkurrenz wie Airpods und Co. Außerdem baut Amazons Cloud-Dienst AWS sein Angebot in Deutschland aus.

Amazons True-Wireless-Ohrhörer Echo Buds sind vom 24. Februar an auch hierzulande erhältlich. Nachdem die erste Echo-Bud-Generation in den USA bereits 2019 auf den Markt gekommen war, erreicht Deutschland nun die 2021 vorgestellte zweite Generation zum regulären Preis von 120 Euro.

Die True-Wireless-Ohrhörer haben eine aktive Geräuschunterdrückung und sind gegen Spritzwasser, Schweiß und leichten Regen geschützt (Zertifizierung nach IPX4).

Über Alexa kann etwa auch der Akkustand der Ohrhörer abgefragt werden. Laut Amazon können im Zusammenspiel mit dem Smartphone via Bluetooth auch andere Sprachassistenten wie der Google Assistant oder Apples Siri eingebunden werden.

Buds in schwarz

Per App lässt sich etwa die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) der Amazon Echo Buds ein- oder ausschalten. Aber auch Alexa nimmt Steuerbefehle entgegen.

Amazon/dpa-tmn

Die in Weiß oder Schwarz verfügbaren Echo Buds sollen mit einer Akkuladung bis zu fünf Stunden Musik wiedergeben können, wenn die aktive Geräuschunterdrückung und der Zugriff auf Alexa eingeschaltet sind. Der Akku in der Ladebox liefert Strom für zwei Aufladungen.

AWS

Auch in Sachen Cloud gibt es Neues für Deutschland: Amazons Cloud-Dienst AWS baut sein Angebot hierzulande mit Infrastruktur für besonders kurze Reaktionszeiten aus. Die sogenannte Latenz im einstelligen Millisekunden-Bereich wird etwa für Cloud-Videospiele, Live-Videostreaming oder technische Simulationen benötigt. AWS stellt Datendienste mit so kurzen Reaktionszeiten in zusätzlichen "Local Zones" in der Nähe großer Bevölkerungs- oder Industriezentren bereit. Die ersten zwei davon in Deutschland öffnen in Berlin und München.

Bisher gab es solche "Local Zones" lediglich in 16 US-Städten. Jetzt wurden sie für insgesamt 32 Städte in 26 Ländern angekündigt. Darunter sind Buenos Aires, Delhi, Hanoi, Manila, Nairobi und Rio de Janeiro. AWS ist ein führender Anbieter von Cloud-Infrastruktur, auf den sowohl große Unternehmen als auch Start-ups zurückgreifen.

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