Praxistipp
18.01.2016, 15:39 Uhr

7 Tipps für die Erstellung erfolgreicher mobiler Advergames

Wie kann interaktiver Content als Online-Marketing-Tool eingesetzt werden? Sieben Tipps, worauf es bei der Erstellung von interaktivem Content, insbesondere Advergames, ankommt.
(Quelle: Shutterstock.com/Antonio Guillem)
Eine erst kürzlich veröffentliche Studie von Adobe zum Thema Online-Werbung hat ergeben, dass ein Großteil der 8.750 befragten Konsumenten von Bannerwerbung im Internet genervt ist. Diese Werbeform kann durch Werbespiele und interaktiven Werbe-Content ersetzt werden. Durch diese kreativen Werbeformate können die Akquisitionskosten für Kunden deutlich gesenkt werden, gerade wenn diese in klassische Social-Media-Kampagnen eingebunden werden, meint Evgeni Kouris, Gründer und Geschäftsführer von Gamewheel. In 7 Tipps verrät er, worauf es bei der Erstellung von interaktivem Content, insbesondere Advergames, ankommt.
 
1. Bestimmen Sie die Zielgruppe
Vor der Erstellung eines Advergames, müssen Sie Ihre Zielgruppe definieren. Erst dann können Sie eine Entscheidung über passende Social-Media-Kanäle treffen und sich über das Spielformat sowie die Landingpage Gedanken machen. Während eine junge Zielgruppe von Instagram und Snapchat angesprochen wird, erreichen Sie Fachkräfte etwa über LinkedIn.
 
2. Spiel ist nicht gleich Spiel
Klar, Spiele kommen besser an als bloße Banner, da sie Spaß machen und von den Nutzern freiwillig konsumiert werden. Jedoch ist es sinnvoll, nicht irgendein Spiel zu entwickeln, sondern die Spielthematik an die Zielgruppe anzupassen. Falls Sie beispielsweise junge Männer ansprechen wollen, sollten Sie sich für ein Renn- oder Shooting-Game entscheiden. Frauen hingegen interessieren sich eher für gesellschaftliche Games und Geschicklichkeitsspiele. Wichtig ist, dass das Spiel einfach zu bedienen ist und vor allem Freude bereitet. In manchen Branchen, wie beispielsweise bei Publishern, ist die Zielgruppe recht breit gefächert. In diesem Fall ist es ratsamer, Gebrauch von interaktivem Content, in Form von Quizzes, Scratchcards oder Puzzles zu machen.
 
3. Erstellen Sie das Game
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Advergame zu erstellen. Zum einen können Sie auf ein Game-Studio zurückgreifen oder das Spiel selbst aufbauen, falls Sie über das nötige Know-how verfügen. Zum anderen gibt es die Technologie-Plattform Gamewheel, mit der User dank vorlagenbasierender Lösungen, ein Spiel ohne Kenntnisse im Programmieren oder Game-Design einfach und unkompliziert in kürzester Zeit selbst erstellen kann. Wie schon einmal gesagt, sollte der kurze Spaß im Vordergrund stehen, die Marke selbst muss natürlich auch präsent aber nicht zu aufdringlich platziert sein. Advergames haben typischerweise eine sehr kurze Spieldauer (unter einer Minute) und werden dafür oft wiederholt gespielt beziehungsweise in sozialen Netzwerken geteilt.
 
4. Die Zielseite nicht vergessen
Einfache Advergames werden oft als Teil der Content-Marketing-Strategie erstellt und dienen dazu, das Produkt beziehungsweise den Service dem Kunden näher zu bringen. Typischerweise wird am Ende von jedem Spiel eine  auf das Spiel angepasste Landingpage angezeigt. Es gibt sehr viele Tools, mit denen Landingpages recht einfach erstellt werden können. Die Gamewheel Advergames können ganz einfach mit diesen verbunden werden.
           
5. Testen, Testen, Testen
Es gibt viele Tools, mit denen Sie testen können, wie gut Ihre Campaign und Landingpage ankommt. Ein paar hilfreiche Anwendungen finden Sie hier. Sobald das Spiel fertig gestaltet ist, sollten Sie dieses von Kollegen, Bekannten, Freunden oder Familienmitgliedern, die der Zielgruppe entsprechen testen lassen, Feedback einholen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen.
 
6. Sharing is Caring
Damit sich Ihr Spiel schnell rumspricht und viel Aufmerksamkeit erzeugt, sollten Sie dieses in diverse Social-Media-Kanäle einbetten, die eine Share-Funktion anbieten, oder über die man Freunde zum Spiel einladen kann. So wird die Diskussion über Ihr Spiel angeregt und es lassen sich schneller virale Effekte erzielen. Weiterhin lassen sich die Spiele kinderleicht in Social Ads einbinden, zum Beispiel bei Facebook, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen.
 
7. Messen Sie Ihre Erfolge
Es gibt viele Möglichkeiten, den "Return on Marketing Investment" mit Hilfe von Performance basierten Lösungen zu identifizieren. Sei es durch die Anzahl der gewonnen Leads, Klickzahlen oder die Summe der Spielstunden. Werten Sie die Ergebnisse aus und entscheiden Sie anschließend, ob eine weitere Advergame-Kampagne Ihre Marketing-Strategie erfolgreich unterstützt. Advergame-Kampagnen sorgen für bis zu 50 Pprozent mehr Engagement, siebenfach höhere Click-Through-Rates (CTR) und ein fünffachen Anstieg von besuchten Seiten nach dem Spiel.
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