E-Commerce-Software
13.05.2015, 09:00 Uhr

Online-Shop in der Cloud eröffnen

Mit der richtigen Plattform ist der neue Webshop in wenigen Wochen online. Eine Auswahl an cloud-basierte E-Commerce-Lösungen sowie deren Vor- und Nachteile.
(Quelle: Fotolia/Sashkin)
Der Online-Handel boomt. Umsatzsteuerbereinigt prognostiziert der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland, kurz bevh, für 2015 ein Volumen von 39 Milliarden Euro. Dennoch haben viele Firmen, die Waren oder Dienstleistungen vertreiben, die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.
Laut ibi research nutzen bisher nur 30 Prozent aller stationären Händler auch das Internet als Abverkaufskanal. Dabei macht es ein großes Angebot an cloudbasierten E-Commerce-Plattformen so einfach wie nie, eine virtuelle Filiale zu eröffnen.
(Quelle: bevh)
Es spricht viel dafür, diese Angebote wahrzunehmen, statt selbst eine Shop-Software zu implementieren und zu betreiben: "Die größten Vorteile von E-Commerce-Plattformen lassen sich mit drei Schlagwörtern beschreiben: Reduzierung, Flexibilität und Effizienz", sagt Tijen Onaran, Pressesprecherin beim Händlerbund, dem nach eigenen Angaben größten Online-Handelsverband Europas.
Die Auslagerung in die Cloud reduziere den eigenen IT-Aufwand, das Angebot an Speicher und Rechenkapazität lasse sich flexibel an den Bedarf anpassen und die ständige Aktualisierung der Systeme mache teure Updates oder Upgrades unnötig, so Onaran.

Pro und contra Cloud-Lösung

In der Flexibilität sieht auch Jan Griesel, Geschäftsführer beim Anbieter der E-Commerce-Plattformen plentymarkets, den größten Vorteil: "Cloud-Lösungen sind dann sinnvoll, wenn starke Skalierungseffekte zu erwarten sind. E-Commerce-Projekte haben im Regelfall genau diese Herausforderung."
Aber nicht nur das schwer zu prognostizierende Wachstum stelle Eigenentwicklungen vor Herausforderungen, ergänzt Ingmar Böckmann, E-Commerce-Experte beim bevh, sondern auch die extremen saisonalen Schwankungen, die für den Handel typisch sind: "Zur Abdeckung von Spitzen lassen sich Ressourcen zukaufen, die später an den Dienstleister wieder zurückgegeben werden können."
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