IAB Report 2013 11.04.2014, 12:15 Uhr

Online-Werbung bricht in den USA Rekorde

Mit einem neuen Höchstwert schloss die Online-Werbebranche in den USA das Jahr 2013 ab. Laut aktuellem IAB-Report investierten die Werbungtreibenden erstmals mehr als 40 Milliarden US-Dollar.
(Quelle: Fotolia.com/Bloomua)
Mit einem neuen Rekordergebnis für Online Marketing wartet der Internet Advertising Revenue Report des Interactive Advertising Bureau (IAB) für das Jahr 2013 auf: Insgesamt rund 42,8 Milliarden US-Dollar wendeten die Marketer im vergangenen Jahr allein für Internet-Werbung auf - und damit etwa 17 Prozent mehr als 2012. Erstmals schnitt Online demnach besser ab als der TV-Werbemarkt, der 2013 laut IAB 40,1 Milliarden US-Dollar verbuchte.

Mobile verbucht enorme Wachstumsraten

Auf identischem Niveau bewegte sich auch die Steigerungsrate für das vierte Quartal 2013, in dem erstmals mehr als 12 Milliarden US-Dollar, nämlich 12,1 Milliarden Dollar zu Buche standen. Im Vorjahreszeitraum hatten die Ausgaben für Online-Marketing noch 10,3 Milliarden Dollar betragen. Ebenfalls zweistellig, wenn auch etwas weniger zugelegt haben die Spendings für Oktober bis Dezember 2013 zudem im Vergleich zum dritten Quartal des Jahres, als sie bei 10,6 Milliarden US-Dollar gelegen hatten, und zwar um 14 Prozent.
Entwicklung der Online-Werbeumsätze von 1996 bis 2013 (in Milliarden US-Dollar)
(Quelle: IAB/PwC Internet Ad Revenue Report, 2013)
Über noch wesentlich höhere Wachstumsraten konnte sich sogar der Mobile-Kanal freuen: Bereits zum dritten Mal in Folge legte das Segment im dreistelligen Bereich zu. Im Gesamtjahr 2013 betrugen die Mobile-Umsätze mit Werbung rund 7,1 Milliarden US-Dollar, das entspricht einer Steigerung um 110 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (3,4 Milliarden US-Dollar) und einem Anteil von 17 Prozent am Gesamtwerbemarkt im Internet (2012: neun Prozent).
Entwicklung und Zuwächse Mobile-Spendings von 2004 bis 2013 (in Milliarden US-Dollar)
(Quelle: IAB/PwC Internet Ad Revenue Report, 2013)
"Unsere Studie bestätigt, dass wir uns in komplett im Übergang zur Post-Desktop-Ära befinden", erklärt David Silverman, Partner bei PricewaterhouseCoopers USA. "Das dreistelligen Zuwachsraten bei Werbeausgaben für Mobile Devices kontrastiert die eher lauen acht Prozent Wachstum bei traditionellen Computer-Screens. Das reflektiert schlichtweg, dass sich die Art, wie und wo Verbraucher Informationen abrufen, geändert hat."



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