Dos und Dont's
19.08.2014, 16:25 Uhr

Regeln fürs virale Marketing

"Supergeil" und "First Kiss" zeigen, wie gutes virales Marketing funktioniert. Aber: Die Zauberformel gibt es nicht. Sechs Tipps, worauf man achten sollte - und was man besser bleiben lässt.
(Quelle: Shutterstock.com/Rawpixel)
Virales Marketing erfreut sich in Agenturen und Marketingabteilungen wachsender Beliebtheit. Aber gut gemeint ist noch lange nicht gut (nach-)gemacht: "Ein universelles Erfolgsrezept für das perfekte virale Marketing gibt es nicht", warnt Torsten Schwarz, Leiter der eco Kompetenzgruppe Online-Marketing. Der Branchenverband erklärt, worauf es bei viralen Kampagnen zu achten gilt und wie sich das Risiko eines Misserfolgs reduzieren lässt.

Dos im viralen Marketing

  • Die Zielgruppe kennen:
    Virales Marketing erreicht vor allem ein junges und Social-Media-affines Publikum - der Content muss sich an dessen Ansprüchen und Gewohnheiten orientieren. Dabei lassen sich auch aktuelle Events wie die Fußball-WM 2014 nutzen, so wie es etwa Pepsi erfolgreich getan hat. Keine Sorge: Wird ein virales Video bei Facebook, Reddit und Co. zum Hit, erreicht es als aktuelles Netzphänomen automatisch auch die klassischen Medien.    
  • Emotionen erzeugen:
    Ob Lachen, Rührung oder Erschrecken - der Spot muss im Zuschauer echte Gefühle wecken und ihn für ein paar Minuten aus dem Alltag holen. Diese Emotionen bewegen ihn dazu, das Video via Social Media mit Freunden zu teilen, wie etwa beim bekannten "First Kiss"-Video.   
  • Für Überraschungen sorgen:
    Das clevere Spiel mit den Erwartungen der Zielgruppe ist oft der Schlüssel zum Erfolg. Ein guter Spot muss dem Zuschauer etwas bieten, was er so noch nie gesehen hat. Mit geschicktem viralen Marketing und abgedrehten Trailern schafft es der US-Sender SyFy etwa regelmäßig weitreichende Hypes rund um absurde Trash-Filme wie "Sharknado" aufzubauen.
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