Link-Netzwerk
17.03.2014, 14:59 Uhr

Google straft efamous ab

Es war eine Strafaktion mit Ankündigung: Google hat ein deutsches Linknetzwerk und ein Agentur-Netzwerk abgestraft - und dabei einen Namen genannt.
(Quelle: Shutterstock.com/Ken Wolter)
Das Vorgehen ist schon Standard: Googles oberster Spam-Bekämpfer Matt Cutts kündigt per Twitter eine Aktion an, gleichzeitig erscheint im Webmaster-Blog in der jeweiligen Landessprache ein Artikel zu unnatürlichen Verlinkungen und was Google davon hält - nämlich nichts. Dann haben Agenturen und Webmaster mindestens einen Monat Zeit, um ihre Seiten entsprechend anzupassen. Dann schlägt Google zu.
"Heute ergreifen wir Maßnahmen gegen ein deutsches Link-Netzwerk (efamous) und ein deutsches Agentur-Netzwerk, die unsere Richtlinien verletzten", gab Cutts am Freitag bekannt. Welches Agentur-Netzwerk betroffen ist, und wie die Abstrafung im Detail erfolgt ist, ist (noch) nicht bekannt. efamous.net, das nach eigenen Angaben "Marken, Medien und Leser verbindet", hatten viele SEO-Experten schon länger auf der Liste derjenigen, die von einer Strafaktion betroffen sein könnten.
Linktausch-Programme zeichnen sich aus durch Kauf oder Verkauf von Links, die PageRank weitergeben, exzessiven Linktausch, Artikel-Marketing im großen Stil und die Verwendung automatisierter Programme oder Dienste zum Erstellen von Links. Ein manuelles Vorgehen ist nötig, da Google Probleme mit der Linkstruktur nicht immer algorithmisch erkennt. In Frankreich hatte Cutts vor einigen Wochen das Netzwerk Buzzea öffentlich als abgestraft gebrandmarkt. Dieses hat daraufhin den Geschäftsbetrieb eingestellt.
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Auch jenseits der Spam-Bekämpfung gibt es Neues von der Google-Suche. Das Unternehmen arbeitet derzeit an einer Generation von Panda-Updates, die weniger starke Auswirkungen haben sollen. Das erklärte Cutts Ende vergangener Woche auf der SMX im kalifornischen San José. Das Update des Algorithmus soll kleinen Firmen dabei helfen, besser in den Suchergebnissen gelistet zu werden.
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