Gastbeitrag 03.03.2016, 09:30 Uhr

Die 5 häufigsten Fehler von Online-Händlern bei SEM-Kampagnen

Im SEO- und SEA-Dschungel fällt es oft schwer, den Überblick nicht zu verlieren, Ärgernisse sind unvermeidlich. Das sind die fünf häufigsten Fehler, die Online-Händler bei Kampagnen machen.
(Quelle: shutterstock.com/bloomua)
Dank technologischer Innovationen entwickeln sich die Produktsuche sowie das Kauferlebnis im Internet ständig weiter. Online-Händler sollten die Wirksamkeit ihrer Marketing-Strategie ständig hinterfragen, um hier nicht den Anschluss zu verlieren.
Bastien Duclaux ist Mitgründer und CEO von Twenga Solutions, Anbieter von Lösungen zur Optimierung der Kundenakquise im E-Commerce. Er erklärt die fünf häufigsten Fehler, die Online-Händler machen und vermeiden sollten, um den Erfolg ihrer Marketingstrategie sicherzustellen.

Fehler Nr. 1: M-Commerce nicht zur Priorität machen

Mobile Commerce ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des E-Commerce und Kunden tätigen Käufe vermehrt von unterwegs statt daheim von ihrem Schreibtisch aus. Tatsächlich kommen bereits 29,7 Prozent des deutschen E-Commerce Traffics von mobilen Geräten und der BVDW prognostiziert, dass bereits knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Online-Umsätze bis 2018 über Smartphones und Tablets generiert werden. Händler sind daher gut beraten, eine Strategie speziell für Mobile zu entwickeln, um eine gute Sales Performance zu gewährleisten.
Hierzu ist es notwendig, die mobile Browsing-Aktivität der Kunden in definitive Kaufabschlüsse umzuwandeln. Um eine optimale Nutzererfahrung gleich von Anfang an sicherzustellen, müssen Online-Händler sich also fragen: Ist mein Shop tatsächlich auf die mobile Nutzung ausgerichtet? Gibt es Bilder, die die Ladegeschwindigkeit der Seite einschränken?
Anreiz für Händler gibt es bereits reichlich: "Mobilegeddon", das im April vergangenen Jahres veröffentlichte Update des Ranking Algorithmus, belohnt Händler mit mobilkompatiblen Seiten. Im Gegenzug werden Online-Shops, die ein unzureichendes Surferlebnis für mobile User bieten, schlechter in den Suchresultaten platziert.
Händler können den Test auf Optimierung für Mobilgeräte von Google nutzen, um zu überprüfen, wie benutzerfreundlich und ansprechend ihre Webseite für das mobile Surfen ist.

Fehler Nr. 2: Seinen Produktkatalog nicht aktualisieren

Den eigenen Produktfeed regelmäßig zu aktualisieren ist entscheidend, um Shop-Besucher in Online-Käufer zu verwandeln. Der Bestellvorgang des Kunden startet mit der Suche nach dem passenden Produkt und setzt sich bis zum Kaufabschluss fort - und darüber hinaus!
Der Prozess von der ersten Suche bis hin zur Auswahl und Bestellung kann schwierig und langwierig sein. Stellt der potentielle Käufer dann beim Klick auf die Produktanzeige auf AdWords oder Google Shopping fest, dass sein gewünschtes Produkt ausverkauft, nicht mehr im Lager verfügbar oder der Rabatt abgelaufen ist, sind frustrierte (und nicht wiederkehrende) Kunden sowie verschwendete Anzeigenklicks für die Händler die Folge.
Aktualisierte Informationen sind wichtig, aber sie sollten auch richtig präsentiert werden. Kunden wollen Entscheidungshilfen, wenn sie Produkte vergleichen. Händler sollten ihnen die jeweiligen Produkteigenschaften und -vorteile also gut sichtbar präsentieren. Andernfalls konzentriert sich der Kunde ausschließlich auf andere für ihn wichtige Faktoren bei der Kaufentscheidung, wie den Preis.
Händler sollten das Shoppingerlebnis auf ihrer Seite regelmäßig selbst testen und einen kontinuierlichen Kaufprozess gewährleisten, um möglichst hohe Konversionsraten zu erzielen.

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