Suchergebnisse 08.02.2016, 08:00 Uhr

So performen die wichtigsten deutschen Fitnessketten im Web

Wie platzieren sich die wichtigsten deutschen Fitnessketten in den Suchergebnissen bei Google und Bing? Und wie sieht es in Sachen Social Media aus? Antworten gibt der Performance-Check von Quisma.
Bei deutschlandweit über 1.500 Fitnessketten ist eine Online-Recherche vorher unverzichtbar
(Quelle: Shutterstock.com/Syda Productions)
Neues Jahr, neue Vorsätze: Sport steht seit jeher dabei ganz oben auf der Liste. Bei deutschlandweit über 1.500 Fitnessketten ist eine Online-Recherche vorher unverzichtbar, um das beste Angebot für die persönlichen Bedürfnisse zu finden. Doch wie schlagen sich die wichtigsten deutschen Fitnessketten im Web? Eine Antwort liefert der Performance-Check von Quisma.
 
Für die Analyse hat die Digital-Marketing-Agentur den Online-Auftritt von sieben deutschen Fitnessstudios - McFit, Injoy, Kieser Training, Clever Fit, Fitness First, Health City und Holmes Place - analysiert. Es wurde untersucht, ob die Anbieter eine Platzierung in den überregionalen und lokalen Suchergebnissen bei Google und Bing aufweisen und ob es eine Präsenz in den sozialen Medien gibt.

Überregional versus regional

Die Ergebnisse: Auf überregionaler Ebene konnte Kieser Training bei Desktop, Clever Fit bei Mobile am besten abschneiden. Fitness First landete im Mittelfeld, den größten Aufholbedarf hatten Injoy und Holmes Place. Beide waren der Analyse nach bei den Top Acht-Suchbegriffen weder über Google noch Bing auffindbar.
Noch wichtiger sind für den User bei seiner Recherche vor allem Ergebnisse mit regionalem Bezug. Hier nutzen aktuell noch zu wenig Fitnessanbieter die Chancen, die sich vor allem durch eigene lokale Suchanzeigen ergeben. Lediglich Clever Fit konnte hier überzeugen und erzielte für seine Studios in München auf Google mit insgesamt sechs Treffern das beste Ergebnis. McFit und Fitness First rankten dicht dahinter, die übrigen Anbieter waren nicht auffindbar.
Für eine erfolgreiche lokale Suche sind vor allem Telefon- und Standorterweiterung sowie die Bereitstellung der Öffnungszeiten wichtig. Einzig Clever Fit punktet hier in allen drei Kategorien. Fitness First folgt bei der Standorterweiterung knapp dahinter, die restlichen Anbieter fallen alle durch. 
Im Bereich Desktop müssen alle sieben Fitnessketten besser performen, denn die guten Ergebnisse beziehen sich fast nur auf den mobilen Sektor.

Social Media Präsenz mit lokalem Bezug

Auch wenn sich die Nutzung bezahlter Anzeigen noch in Grenzen hält, haben die Fitnessanbieter das Potenzial bei Facebook und Co mit lokalem Bezug erkannt. Sie bieten allgemeine Studioseiten und Unterseiten für die einzelnen Filialen. So können die Facebook-Dienste "Local Awarness Ads" und "Local Insights" optimal genutzt werden.
Im Social-Media-Bereich sind alle Anbieter laut Quisma bestens aufgestellt und liefern beispielsweise Telefonnummern, Bewertungen, Call2Action und Local Pins. Die Seiten von Kieser Training besitzen einen integrierten Buchungsbutton, mit dem man sofort Probetrainings vereinbaren kann.

Fazit

"Unsere Analyse zeigt, dass Fitnessanbieter insbesondere im Bereich sozialer Netzwerke gute Trainingsgrundlagen gelegt haben, das Potenzial der so wichtigen lokalen Suche jedoch noch nicht richtig ausgeschöpft wird", meint Jana Fiaccola, Managing Partner Quisma. "Deshalb muss es ihr langfristiges Ziel sein, vor allem für ihre lokale Suchmaschinenpräsenz noch an Muskelkraft zuzulegen, um einen guten ersten Kontakt zum Kunden aufbauen zu können", so Fiaccola.

Das könnte Sie auch interessieren