Online Marketing Rockstars 15.02.2016, 08:10 Uhr

Philipp Westermeyer: "Ich sehe nicht, womit wir vergleichbar sind"

Vom 25. bis 26. Februar 2016 ist Hamburg dank der Online Marketing Rockstars wieder "the place to be" für alle Vertreter der digitalen Marketing-Szene. Ein Gespräch mit Gründer Philipp Westermeyer.
Philipp Westermeyer, Gründer Online Marketing Rockstars
(Quelle: Online Marketing Rockstars)
Cooles Image, coole Speaker, coole Themen: Die Online Marketing Rockstars haben sich zu einem namhaften Event gemausert. Das weckt Begehrlichkeiten: Die Veranstaltung - die aus einem Expo-Tag und einen Konferenztag besteht - scheint vor allem eine große Partybühne zu sein, auf der hippe Digital Natives viel lernen und noch mehr networken können. Kein Wunder, dass der Hype groß ist. Im Interview erklärt Gründer Philipp Westermeyer, wer eigentlich hinter der Marke steckt und ob es vergleichbare Konkurrenz gibt.
Das Event, die Expo, Reports, Academy… Das Portfolio der Online Marketing Rockstars (OMR) ist inzwischen beträchtlich gewachsen. Wer sind die OMR denn nun?
Philipp Westermeyer: OMR ist eine Plattform für digitales Marketing. Plattform heißt konkret zum Beispiel Ort für Networking, spannenden Content, Jobs, Insights, Tipps, Anekdoten, Begegnungen und andere Anknüpfungspunkte immer rund um digitales Marketing. Die Plattform existiert als Webportal, als Konferenz, als Party, als Messe, als Podcast, als Seminar oder als Report.

Vergangenes Jahr ist die Expo erstmals gestartet. Mit welchem Erfolg? Was ist Sinn und Zweck der Messe?
Westermeyer: Die Messe soll 10.000 Digital-Marketing-Interessierte mit 120 bis 150 Ausstellern und Anbietern zusammen bringen. Für eine Plattform, wie OMR ist es natürlich ein naheliegender Schritt die Idee einer Messe zu verfolgen. Wir suchen ja immer nach neuen Formen in denen wir als OMR in der Community auftauchen und hoffentlich auch die Community begeistern können. Unsere Formate sind generell ja immer etwas Besonderes und mischen Marketing und Pop-Kultur.

Die Rockstars haben sich als Konferenz etabliert, jetzt liegt Ihr Fokus zunehmend auf der Messe: Besteht nicht die Gefahr, dass das eine das andere irgendwann kannibalisiert beziehungsweise, dass die Konferenz in den Hintergrund rückt?
Westermeyer: Klar, die Gefahr besteht absolut. Aber wir haben davor keine Angst. Die Konferenz und die Marke OMR insgesamt sind schon stark und können das aushalten. Es war am Ende einfach verlockend auch mal ein Messe-Konzept zu probieren, insbesondere, weil sowohl Unternehmen als auch viele Freunde und Partner uns ermutigt haben.
 
Gibt es Pläne die Expo weiter auszubauen?
Westermeyer: Wir schauen jetzt erst einmal wie es 2016 läuft. Sollten wir die 10.000 Besucher knacken, würde ich wetten, dass es nächstes Jahr mehr werden, denn wir werden richtig was bieten.
 
Mit welchen Events der Digitalbranche sind die Rockstars am ehesten zu vergleichen, womit konkurrieren Sie?
Westermeyer: Ich sehe nicht, womit wir vergleichbar sind. Wir versuchen einen sehr eigenen Touch zu haben und schauen da auf niemanden, sondern machen das, woran wir auch als Besucher selber Spaß hätten.

Sie setzen seit jeher viel auf internationale Speaker, bekannte Namen aus den USA etwa, dazu gibt es immer viel Performance- und Social-Media-Themen. Ist Ströer da dieses Jahr eine Ausnahme oder liegt der Fokus zunehmend auch auf typisch deutschen Marketing-Themen?
Westermeyer: Wir haben noch nie ein Thema oder ein Motto gehabt, sondern versuchen alle Bereiche des digitalen Marketings etwas abzubilden. Wir hatten viele deutsche Stars in den letzten Jahren auf der Bühne und bei unseren Gästen kommen Amerikaner, die man hierzulande sonst nicht sehen kann häufig gut an. Aber auch hier suchen wir die Menschen und Themen, die wir gerade spannend finden. Auf Nationalität kommt es nicht an. Wir haben dieses Jahr unter anderem auch eine extrem erfolgreiche Französin zum Beispiel.
 
Völlig unabhängig von den Rockstars: Was sind für Sie persönlich die Digital-Marketing-Themen 2016?
Westermeyer: Ich habe mich in den letzten Jahren sehr viel mit Technologie im digitalen Marketing-Bereich beschäftigt und schaue aktuell verstärkt auf Themen, die noch stärker einen Content-Bezug haben. Mein Lieblingsthema sind derzeit zum Beispiel Podcasts, da erwarte ich noch sehr viel Bewegung, mehr als nur eine Renaissance.

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