Mobile Suchergebnisse 02.09.2015, 13:30 Uhr

Google straft mobile Seiten mit aufdringlicher App-Werbung ab

Ab November 2015 maßregelt Google Webseiten, die aufdringliche App-Install-Interstitials verwenden. Diese Seiten werden in den mobilen Suchergebnissen schlechter platziert.  
(Quelle: googlewebmastercentral.blogspot/Screenshot)
Google will ab November 2015 Webseiten in der mobilen Suche schlechter ranken, die störende App-Werbung enthalten. Das verkündet der Internet-Riese in einem Blogpost. Grundsätzlich habe Google kein Problem mit App-Install-Ads, sofern diese nicht als aufdringliche Interstitials den Content der Seite verdecken. Denn Google will, dass User die über die mobile Suche gehen, die bestmöglichen Ergebnisse geliefert bekommen. Doch eine Analyse habe ergeben, dass die aufdringlichen Interstitials die Such-Erfahrung der User negativ beeinflussen, denn die User würden direkt den Content der Seite und keine App-Werbung erwarten.
Google wird nun den "Mobile-Friendly-Test" aktualisieren, durch den Seiten darauf hingewiesen werden App-Install-Interstitials, die den Seiten-Content verdecken, zu vermeiden. Die Seiten, die nach dem 1. November weiterhin App-Interstitials zeigen, werden nicht mehr als "mobile friendly" eingestuft. Diese Regelung betrifft allerdings nur App-Install-Interstitials und keine anderen Typen von Interstitials.
Seit dem 21. April rankt Google mobil freundliche Webseiten besser. Die mobile Websuche berücksichtigt mobile Webseiten und installierte Apps als wichtige Ranking-Faktoren.

Vince, May Day, Caffeine, Penguin oder Mobilegeddon: Die Liste der Algorithmus-Änderungen, die Google seit Gründung ausrollte, ist lang. INTERNET WORLD Business zeigt die größten und wichtigsten.





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