Gastbeitrag
25.02.2016, 09:30 Uhr

Google AdWords: Inhouse oder extern?

Damit AdWords-Kampagnen Erfolg bringen, sind fachtechnisches Know-how und entsprechende Erfahrung unabdingbar. Dabei können die Google-Werbeanzeigen inhouse oder über einen externen Dienstleister abgewickelt werden.
(Quelle: shutterstock.com/ketmanee)
Mit Google AdWords lassen sich neue Kunden gewinnen und die Bekanntheit der eigenen Marke im Netz erhöhen. Ob die Google-Werbeanzeigen inhouse - im Unternehmen selbst - oder über einen externen Dienstleister abgewickelt werden sollten, hängt von mehreren Faktoren ab und muss immer individuell entschieden werden.
Smarketer nennt die Vor- und Nachteile einer inhouse- und einer externen AdWords-Betreuung durch eine Agentur und gibt Tipps für die Entscheidungsfindung.

Inhouse-Betreuung: Unternehmensnähe und ständige Verfügbarkeit

Der wahrscheinlich größte Vorteil bei einem internen AdWords-Service ist die Nähe zum Unternehmen. Der Mitarbeiter kennt die Firma und ihre Projekte gut und steht dem Unternehmen jederzeit exklusiv zur Verfügung. Gleichzeitig kann er die Kompetenz im Unternehmen aufbauen. Ein weiteres Plus sind die kurzen Abstimmungswege: Projekte können zeitnah bearbeitet und umgesetzt werden.
Allerdings sind SEA-Profis heutzutage schwer zu finden und dementsprechend teuer. Hat man einen Experten für die inhouse-AdWords-Betreuung gefunden, sollten dem Mitarbeiter keine Fremdaufgaben zugewiesen werden: Es handelt sich schließlich um einen Experten und keinen Alleskönner.
Aufgrund der regelmäßigen Google-Updates und -Produktneuerungen ist ständige Fortbildung das A und O. Doch wenn man alleine für AdWords innerhalb des Unternehmens zuständig ist, fällt es deutlich schwerer, AdWords-Wissen auf dem aktuellsten Stand zu halten.

Agentur-Betreuung: Manpower und Erfahrungsschatz

Ausschlaggebende Argumente für die Zusammenarbeit mit einer Google AdWords-Agentur sind deren Manpower und hohe Beratungskompetenz. Dem Kunden steht ein ganzes Team zur Verfügung und bei Personalausfällen können die Ressourcen innerhalb der Agentur besser gesteuert werden.
Der Kunde profitiert von dem aktuellen AdWords-Know-how und dem Wissensschatz der Agentur, die jederzeit - etwa bei rückläufigen Verkäufen - auf die Erfahrung zurückgreifen und entsprechend reagieren kann.
Wenn AdWords extern abgewickelt werden, müssen dennoch im Unternehmen entsprechende Ressourcen für die Steuerung der Agentur eingeplant werden. Zudem gilt es zu beachten, dass der Dienstleister in der Regel schlechtere Produktkenntnisse aufweist und dem jeweiligen Auftraggeber nicht exklusiv zur Verfügung steht - schließlich betreut er in seinem Hause verschiedene Kunden.

Bevor die Entscheidung für eine Agentur fällt, sollten einige Fragen geklärt werden:
  • Welche Referenzen kann die Agentur vorweisen?
  • Verfügt sie über relevante Branchenerfahrung?
  • Können die Mitarbeiter der Agentur eine AdWords-Expertise vorweisen, die von Google anerkannt und zertifiziert wurde?
  • Welche Kernkompetenzen hat die Agentur?
Fullserviceagenturen decken meist ein breites Spektrum von Onlinemarketingaktivitäten wie etwa SEO, SEA oder Affiliatemarketing bei einer vergleichsweise geringen Personalmenge ab. Hier kann es passieren, dass die Mitarbeiter keine AdWords-Experten sind, sondern Grundwissen für verschiedene Bereiche mitbringen.
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