Expert Insights 22.09.2015, 08:05 Uhr

Drei mobile Werbeformate, die sich für Branding eignen

Video, Rich Media, Native: Es gibt drei mobile Ad-Formate, die sich in Branding-Kampagnen bewähren. Um nun auch hier relevante Reichweiten zu erzielen, müssen diese programmatisch buchbar sein.
Heiko Genzlinger, CEO von Trademob
320 x 50 Pixel. So groß sind Standardbanner in der mobilen Werbung. Eine Studie von Ipsos im Auftrag von Undertone belegt: Die kleinen Banner werden leicht übersehen. Nur 23 Prozent der Testpersonen nahmen die jeweilige Marke bei mobilen Standard-Display-Ads im mobilen Web wahr.
Deshalb in puncto Branding-Kampagnen auf den mobilen Kanal zu verzichten, ist allerdings wenig empfehlenswert. Zwei Drittel der Menschen in Deutschland besitzen ein Smartphone. Immer mehr relevante Zielgruppen verbringen den Großteil ihrer Medienzeit mobil. Bei der Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist es beispielsweise bereits die Hälfte der gesamten Onlinezeit. Mehr als 85 Prozent dieser Zeit halten sich mobile Nutzer dabei übrigens in Apps auf. Und dorthin, wo sich die Zielgruppen aufhalten, folgen die Werbungtreibenden mit ihren Budgets - "Dollars follow eyeballs" lässt sich hier nicht zum ersten Mal in der Geschichte der Werbung beobachten.
Darüber hinaus gibt es durchaus Möglichkeiten, Marken den großen Auftritt auf dem kleinen Screen zu ermöglichen. In der Studie, die sich auf das mobile Web konzentriert hat, kamen Full-Screen-Formate auf die besten Resultate: Mehr als die Hälfte der Befragten konnte sich an die Einblendung erinnern. Damit schnitten mobile Full Pager besser ab als ihre Pendants auf dem Desktop. Auch der Standardbanner hat seine Berechtigung. Er sollte sich aber die Interaktionsmöglichkeiten des mobilen Geräts wie Touch- und Wisch-Mechaniken zu Nutze machen.
Folgende Werbeformate haben sich insbesondere in mobilen Branding-Kampagnen bewährt: 
Video Ads: Bewegtbild zählt nach wie vor zu der beliebtesten Verpackung für Unterhaltung und Information. So eignen sich Videoformate besonders dafür, die Auseinandersetzung der Zielgruppe mit dem Werbemittel zu fördern. Neben reinen Videoanzeigen, die meist Full Screen öffnen, gibt es die Möglichkeit, Videoanzeigen vor Video-Content als Pre-Roll oder auch als Mid-Roll und Post-Roll einzublenden. Einer Studie von Google und Ipsos zufolge nutzen 98 Prozent der "Millennials" ihr Smartphone, um Videos anzusehen. Dadurch ist die Akzeptanz für das Format vergleichsweise groß, was dazu führt, dass die Werbeausgaben für mobile Videoanzeigen seit Jahren kontinuierlich steigen. Zum Start des Kinofilms "Mazerunner" in Norwegen beispielsweise wurde der Filmtrailer als 20 Sekunden-Spot als Preloaded full-screen HD Video an die Zielgruppe 18-40 Jährige ausgespielt und erreichte allein in vier Tagen 203.201 Completed Views.



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