Kirk Perry von Google 10.09.2014, 17:05 Uhr

Bekenntnisse eines Digitalisierten

Kirk Perry verantwortete bei Procter & Gamble als President das weltweite Geschäft mit Hygieneartikeln. Dann wechselte er zu Google - und erzählt jetzt, was er früher hätte anders machen sollen.
Perry, heute President Brand Solutions bei Google
(Quelle: Google)
Auftritte von Geläuterten sind ja immer spannend. Wie sie mit neuen Augen auf ihr altes Leben blicken und im Nachhinein genau wissen, was sie besser gemacht hätten, wenn sie schon früher über das Wissen von heute verfügt hätten. Kirk Perry ist so jemand. Nach zehn Jahren bei Procter & Gamble kam er Ende vergangenen Jahres als President Brand Solutions zu Google und erzählte heute auf der dmexco, was er anders hätte machen sollen. Seine Erkenntnise:
1. "Ich hätte Digital in alle Unternehmensbereiche einbezogen."
Vom Einstellungsprozess bis zur Analyse - die Digitalisierung spielt überall eine Rolle.

2. "Ich hätte meinen Wettbewerbern mehr Anerkennung gegeben."

Auch andere Firmen haben gute Ideen, von denen man lernen kann.

3. "Ich wäre dorthin gegangen, wo die Nutzer sind, um diese besser zu erreichen."

Nicht alle Spielereien sind sinnlos, aus einigen werden sogar globale Unternehmen.

4. "Ich hätte Lösungen verlangt, die die Komplexität auflösen."

Was nicht gleich zu verstehen ist, stört den Geschäftsprozess.

5. "Ich hätte das Unternehmen um den Kunden herum organisiert, nicht um Bildschirme herum."
Kunden brauchen einheitliche Markenführung über alle Kanäle hinweg.




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