Praxistipp 16.11.2015, 08:01 Uhr

So positioniert man Werbebanner richtig

Display-Ads nutzen viele Unternehmen, um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Wie man Werbebanner am besten positioniert, um seine Zielgruppe zu erreichen, erklärt Ve Interactive.
(Quelle: Shutterstock.com/4zevar)
Es geht mit großen Schritten auf das lukrative Weihnachtsgeschäft zu und in der "heißesten" Zeit des Jahres wollen Webshops potenzielle Kunden natürlich auf ihre Webseite lenken. Dafür setzen sie vor allem auf auffällige Display-Werbung, die dort ausgespielt werden, wo sich die potenzielle Zielgruppe aufhält. Es lässt sich bereits erahnen, dass die erfolgreiche Umsetzung von Ad-Kampagnen nicht so einfach ist. Einer der zentralen Aspekte, der dabei oft vernachlässigt wird, ist die Positionierung des Banners.
Dabei ist genau diese entscheidend dafür, ob der Werbebanner wahrgenommen und schlussendlich geklickt wird. Ve Interactive, Anbieter der Fullservice-Plattform mit On- und Offsite-Lösungen zur Conversion-Optimierung, erklärt, was es zu beachten gilt.
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Es klingt logisch: Einen Werbebanner für ein neues Steak House in einem Forum für Veganer zu schalten, ist wenig erfolgversprechend. Damit die Marketingausgaben nicht verbrannt werden, sind Informationen über die eigene Zielgruppe ungemein wichtig. Nur wenn man ihre Vorlieben, Interessen und weitere Faktoren wie Alter, Geschlecht, und so weiter kennt, lässt sich präzise berechnen, auf welchen Websites die Ausspielung von Werbung sinnvoll ist.
Ebenfalls ausschlaggebend für das Gelingen einer Ad-Kampagne ist der Zeitpunkt des Schaltens, denn bezüglich der Saisonalität gilt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das bedeutet: Wenn die Zielgruppe feststeht, muss genauestens überlegt werden, wann der beste Zeitpunkt zum Schalten der Anzeigen ist. So statten sich beispielsweise Läufer in der Regel nicht erst im Sommer mit entsprechender Sportbekleidung aus, wenn die Sonne scheint und die Temperaturen warm sind, sondern bereits im Frühjahr.
Alles Gute kommt von Oben?
In Bezug auf eine erfolgreiche Ads-Positionierung kann man das so stehen lassen. Je weiter oben eine Werbeanzeige platziert wird, desto mehr fällt sie ins Auge. Das schlägt sich natürlich auch im Preis nieder. Doch viele User scrollen erst gar nicht bis zum Ende der Website, sondern verlassen diese schnell wieder. In diesem Fall würde die Anzeige gar nicht auffallen oder zumindest nur von einem sehr geringen Anteil der Website-Besucher wahrgenommen werden. Daher gilt: Je weiter oben die Positionierung, desto eher erzielt die Anzeige die gewünschte Aufmerksamkeit. 
Rechts oder links?
Die Werbebranche evaluiert ständig, welche Positionierung einer Anzeige den größten Erfolg verspricht. Studien haben ergeben, dass Besucher eine Webseite zumeist in Form eines F’s durchforsten. Das heißt, eine Anzeigenplatzierung ist oben auf der rechten Seite besonders effektiv - genauer gesagt eine Platzierung zwischen dem Hauptinhalt der Website und dem Scrollbalken. Klingt einleuchtend, denn der Scrollbalken dient der Navigation und somit wandert das Auge auch über die Anzeige.
Und dazwischen?
Wer jetzt denkt, dass eine Anzeige nur erfolgreich ist, wenn sie oben oder rechts positioniert ist, liegt damit nicht immer richtig: Zwar nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass die Anzeige gesehen wird, ab, je weiter unten sie platziert ist, dennoch spielt der Aufbau der jeweiligen Seite eine wichtige Rolle. Gibt es zum Beispiel einen Call-to-Action (CTA), lohnt sich eine Display-Ad-Schaltung im unmittelbaren Umfeld. Der CTA zieht die Aufmerksamkeit der Website-Besucher auf sich und somit auch auf den Werbebanner, der direkt angrenzend platziert ist.

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