Gastbeitrag 08.01.2016, 07:45 Uhr

AdBlocking und Anti-Tracking-Tools: Wege aus dem Blocking-Dilemma

AdBlocker werden auch 2016 zu den größten Ärgernissen der Werbebranche gehören. Wie sich Wege finden lassen, Kunden dennoch abseits klassischer Werbeformate zu erreichen, erklärt Jens Rode, CEO von Tellja.
(Quelle: Fotolia.com/vector master)
Des einen Freud, ist des anderen Leid: Europaweit nutzen bereits 77 Millionen User aktiv AdBlocker. Auf fast 22 Prozent der Page-Impressions wird Online-Werbung geblockt. Für die werbungtreibende Wirtschaft bedeutet dies einen erheblichen Schaden. Wie sich kreative und individuelle Wege finden lassen, Kunden dennoch abseits klassischer Werbeformate zu erreichen, erklärt Jens Rode, CEO von Tellja.

Newsletter und E-Mailing

Über 91 Prozent der Konsumenten schauen täglich nach neuen Nachrichten in ihrem E-Mail-Account und sogar 80 Prozent bevorzugen E-Mails als primäres Kommunikationsmittel. Die Datenbanken von Marketing und E-Commerce erweisen sich hier als wahre Goldgrube: Denn wer seine Kontaktdaten freiwillig hinterlässt und sich registriert, ist definitiv am Produkt und Service interessiert und kaufbereit.
Mit hilfreichen Tools, wie den kürzlich vorgestellten Google Customer Match und Similar Audience, können diese Listen nun weiter segmentiert und für die individuelle Ansprache optimierter eingesetzt werden.
Zum Beispiel lässt sich für bestimmte Empfänger-Listen zugeschnittene Werbung entwickeln und Kunden mit gleichen Interessen besser und schneller zusammenfassen. Wer hier noch einen Schritt weiter gehen möchte, verknüpft die psychographischen Daten (wie Geschmack, Interessen und Vorlieben) mit bestimmten Verhaltensweisen der Kunden (wie Surfverhalten auf der Website).
Sind die Präferenzen der Kunden bereits bekannt, lassen sich auch Vorschläge für weitere beziehungsweise demnächst anstehende Käufe integrieren: Denn hat sich zum Beispiel jemand für Babysachen interessiert, stehen im nächsten Jahr Spielzeuge und Kleidung für Kleinkinder auf der Suchliste.

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