Expansionspläne 18.11.2014, 14:20 Uhr

Deutsche Online-Händler zieht es ins Ausland

Immer mehr deutsche Online-Händler wollen künftig auch im Ausland Umsatz machen. Besonders beliebtes Expansionsziel sind die skandinavischen Länder.
(Quelle: Fotolia.com/koya979)
Der internationale Online-Handel scheint bei vielen Shopbetreibern hierzulande noch in den Kinderschuhen zu stecken. Ein Großteil will dies aber ändern: So diskutieren derzeit die Betreiber von 77 Prozent der Shops über die Ausweitung ihres Geschäfts auf ausländische Märkte. 36 Prozent haben eine Expansion bereits fest geplant. Zu diesem Ergebnis kommt ein Umfrage von Become Europe, einem Anbieter für Shoppinglösungen.
55 Prozent der befragten Shopbetreiber gaben zwar an, auch ins europäische Ausland zu liefern, die damit erzielten Umsätze sind aber bislang überschaubar. Die Hälfte erzielt demnach höchstens fünf Prozent vom Gesamtumsatz mit Auslandsgeschäften, lediglich 20 Prozent erreichen damit einen Umsatzanteil bis zu zehn Prozent. Entsprechend wenig wurde bislang für Marketingaktivitäten im Ausland investiert: Nur ein Drittel der Befragten listet seine Produkte in Preissuchmaschinen oder betreibt entsprechendes Suchmaschinen-Marketing.
Beliebtestes Expansionsziel ist der europäische Markt und hier insbesondere die skandinavischen Länder (35 Prozent). Weitere gefragte Ziele sind Russland (22 Prozent) und Nordamerika 813 Prozent). Insgesamt 1.000 deutsche Online-Händler aus seinem Händlernetzwerk hat Become Europe befragt.

Wie ist es mit dem Online-Handel in Europa bestellt? Dieser Frage geht der "European B2C-E-Commerce Report" auf den Grund. INTERNET WORLD Business stellt die wichtigsten Ergebnisse vor.

Nicht nur die ganz großen Onlinehändler haben das Potenzial zu internationalen Playern aufzusteigen. Auch Shops, die hierzulande bereits ihre Nische gefunden haben, können von einer Internationalisierung profitieren. Worauf es dabei ankommt, zeigt das Dossier "Internationaler E-Commerce".



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