Shopping-Erlebnis
01.02.2016, 10:30 Uhr

Mit Microinteractions Conversion Rates erhöhen

Mit Microinteractions können Web-Händler durch smartes User-Interface-Design Kunden binden und Conversion Rates erhöhen. Wie das funktioniert, erklärt Volker Will von der Hamburger E-Commerce-Agentur Superreal.
Symbole aus Notebook
(Quelle: shutterstock.com/Myimagine)
Ein wichtiges Ziel bei der Planung und Umsetzung eines Online-Shops ist es, dem Kunden ein möglichst unkompliziertes und störungsfreies Shopping-Erlebnis zu bieten. Bedienelemente wie Buttons und Formulare müssen intuitiv und einfach zu bedienen sein, damit der Kunde bis zum Checkout am Ball bleibt. Langeweile und Wartezeiten sind Gift fürs Geschäft.
Smart gestaltete User-Interface(UI)-Elemente ermöglichen in Form von Micro­interactions einen steuerbaren Dialog mit dem Kunden und lassen sich hervorragend als Stellhebel zur Markenbildung, der Differenzierung vom Wettbewerb und der Verbesserung der Conversion Rate ­eines Online-Shops nutzen.
Microinteractions sind nicht nur ein Phänomen der digitalen Welt. Auch im analogen Alltag sind sie allgegenwärtig. Vom Anschalten der Kaffeemaschine am Morgen bis zum Löschen des Lichts zur Nacht führen wir täglich Microinteractions mit Produkten, Maschinen und Medien durch.

Der Benutzer kann sich vergewissern, welchen Prozess er ausgelöst hat

Der Großteil dieser Handlungen läuft ­intuitiv, mühelos und mit dem gewünschten Erfolg ab: Der Benutzer ­registriert deutlich, dass er die Kontrolle über das Produkt hat und kann sich vergewissern, welchen Prozess er ausgelöst hat.
Paradebeispiel dafür, welchen Stellenwert Microinteractions im digitalen Zeitalter haben, zeigt der Siegeszug von Betriebssystemen mit grafischer Benutzeroberfläche. Wer einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet, arbeitet täglich mit einem Betriebssystem, das einen Dialog zwischen Mensch und Maschine möglich macht, und zwar mittels zahlreicher Microinteractions.
Das Installieren und Ausführen von Programmen oder die Organisation von Dateien laufen im Hintergrund unter jedem Betriebssystem und auf jedem Device nahezu identisch ab. Was die Betriebssysteme voneinander abhebt, ist für den herkömmlichen User die Gestaltung der Microinteractions. Sie trägt maßgeblich zum Erfolg oder Misserfolg bei der Zielgruppe bei und hilft, das Produkt am Markt zu positionieren und stellt durch ihr Look & Feel eine Kundenbindung her.

Microinteractions verbessern das User-Interface-Design, die Verweildauer und die Conversion-Rate. INTERNET WORLD Business zeigt, wie die kleinen Spielereien von verschiedenen Shops eingesetzt werden.


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